Zu ängstlich oder zu lässig? Wo ist der Mittelweg?

Meine TaMu meinte heute zu mir: Sieh’s locker – jedes Kind fällt irgendwann mal irgendwo runter! Ihr Kinder sind alle drei von der Wickelkomode runtergedonnert und keins hat sich dabei ernsthaft verletzt.
Na, ich weiß nicht. Chloe ist mir nie irgendwo runtergefallen.

16 thoughts on “Zu ängstlich oder zu lässig? Wo ist der Mittelweg?”

  1. lukas ist mir mal aus dem bett gefallen…also aus unserem ehebett.
    hatten den PC im schlafzimmer stehen, ich hab ihn aufs bett gelegt und wollte kurz was am pc gucken und zack lag er unten! wenn ich aber so zurück überlege, war ich am anfang bei lukas ziemlich unvorsichtig :Tüte
    jannik ist bisher noch nirgendwo runtergefallen…dafür ist lukas schon auf ihn gefallen…fragt sich was jetzt besser/schlechter ist :123

    mach dich nicht verrückt, dem kleinen ist ja nix passiert!!

  2. Nein, verrückt mach ich mich nicht. Meinem “Mister Murps” gehts ja gut. In der Situation war ich nur ziemlich von der Rolle vor Angst und Aufregung. Dabei fällt mir ein: Chloe hat es auch schon geschafft, auf Vinz zu fallen. Und zwar auch noch als er in der Wippe saß. Aber da musste ich einfach nur lachen, weil Vinz, Chloe und ich wohl vermutlich den gleichen baffen Gesichtsausdruck hatten. Chloe ist vor Schreck total aufgesprungen und hat Vinz angeguckt und der – LACHT! :happy Da musste ich einfach mitlachen.

  3. ‘Sijanca’,’index.php?page=Thread&postID=152193#post152193′ wrote: Ihr Kinder sind alle drei von der Wickelkomode runtergedonnert und keins hat sich dabei ernsthaft verletzt.
    Na, ich weiß nicht. Chloe ist mir nie irgendwo runtergefallen.

    :123
    Das sehe ich genauso…
    Von einer Tagesmutter möchte man sowas sicher nicht hören… :girl4

  4. Mir ist kein Kind von der Wickelkommode gefallen, weil ich die ganz schnell nicht mehr benutzt , sondern auf dem Boden gewickelt habe
    der Zwilling hat mich auch so noch oft genug abgelenkt

    aber passieren kann das
    fast in jeder Familie gibt es irgendwelche Unfälle
    Kinder sind so schnell und unberechenbar
    Hier war es Lea mit einer Riesenmacke überm Auge (hätte auch ins Auge gehen können) – ich saß daneben und konnte nichts mehr machen

  5. Wir haben in unserm Haus in Ostfriesland einen Kamin
    aber unsere beiden sind ja nun schon 5 und wissen, dass sie um den einen Bogen machen müssen (und tun das auch!)

    eigentlich bin ich von Natur aus gelassen und lass die Kinder viel ausprobieren
    ABER durch Christians Unfall mit Beinbruch, Krankenhaus, Notop sind wir beide doch unbewusst vorsichtiger und schreckhafter geworden
    ich muss mich da selber ab und an bremsen, um gerade unserm Draufgänger-Sohn machen zu lassen

    aber allein draußen spielen dürfen unsere beiden nur im Garten – da können sie nicht raus

  6. ‘Eliane’,’index.php?page=Thread&postID=152278#post152278′ wrote: eigentlich bin ich von Natur aus gelassen und lass die Kinder viel ausprobieren
    ABER durch Christians Unfall mit Beinbruch, Krankenhaus, Notop sind wir beide doch unbewusst vorsichtiger und schreckhafter geworden
    ich muss mich da selber ab und an bremsen, um gerade unserm Draufgänger-Sohn machen zu lassen

    Siehst du, bei mir ist es genau umgekehrt. 😉 ich habe eigentlich einen großen Beschützerinstinkt aber mit all den kleinen Unfällen gelernt, dass Erfahrungen unvermeidlich sind.

    Das mit dem Draufgänger-Sohn kann ich nur ebenfalls unterschreiben :devil:

  7. Wie veruschen auch immer den Mittelweg zu finden leider ist dass nicht immer so leicht!
    Zum Thema Kaminofen ich seh das etwas lockerer weils da einfach warm weg geht und sich noch kein Kind verletzt hat ausserdem ist das eine sicherheitsscheibe die nicht so heiß wird (man kann sie jederzeit anfassen…)!
    Kinder brauchen einfach ihre Grenzen…aber auch Freiheiten….

    Wir weisen unsere Kinder auf Gefahren hin wenn sie jedoch nicht hören wollen dann sollen sie ihre eigenen Erfahrungen machen
    Beispiel ich sag tausendmal zu Kilian er soll sich nicht mit dem Bauch auf die Holzschaukel legen (Nadine kann das aber er halt noch nicht) gut der Herr hört nicht hängt sich da ran schupst sich an und zack landet er im Matsch….bei schlimmen Situationen beschützen wir unsere Kinder1

    Für mich macht das das Eltern sein aus,einen Weg zu finden mit dem alle Klar kommen!

  8. im Umgang mit meinen Kindern versuche ich so lässig wie möglich zu sein, was nicht heißt, dass ich sie nicht vor Gefahren wie zB, dass sie Spüli trinken, schütze. Nachdem meine Kinder einmal den kompletten Schrank mit meinen Haushaltsreinigern, Kartoffeln und Zwiebeln ausgeräumt und in ihr Bett verfrachtet haben, habe ich flugs die Reiniger aus dem Schrank verbannt und bewahre sie in der Waschküche auf, dass war mir doch zu heikel.

    ich habe gelernt, dass man manchmal auch einfach erstmal beobachten muss, ob eine Situation, die einem mulmig macht, wirklich eine Gefahr für das Kind bedeutet. Ich versuche dann mit erhöhter Aufmerksamkeit und Argusaugen die Kinder machen zu lassen, die haben das Gefühl von Freiheit und ich habe still die “Kontrolle”.

  9. Genau Sahne, so handhaben wir das inzwischen auch :thumbsup:

    Gestern wollte Sohnemann aus dem Klettergerüst vorwärts wie Treppen wieder runter steigen. Ich habe innerlich fast einen Herzinfarkt bekommen. Aber er hat es gut gemeistert. :girl021 Hab auch nichts gesagt. Nur zugeschaut.

  10. mußte gestern so an dieses thema denken.
    waren auf nem spielplatz mit ner relativ hohen rutsche, männe und ich sind bei dem teil, beide etwas panisch. gestern waren wir mit nem kind aus lukis kiga gruppe dort, hab mit dem jungen geredet, hör luki rufen, dreh mich um und plötzlich steht er fast ganz oben auf der leiter von dieser rutsche und winkt mir. ich glaube mir ist alles aus dem gesicht gefallen, hab aber nur gesagt “halt dich schön fest”, innerlich bin ich aber fast gestorben vor panik :rolleyes:

  11. ‘Chiccolina’,’index.php?page=Thread&postID=152329#post152329′ wrote: mußte gestern so an dieses thema denken.
    waren auf nem spielplatz mit ner relativ hohen rutsche, männe und ich sind bei dem teil, beide etwas panisch. gestern waren wir mit nem kind aus lukis kiga gruppe dort, hab mit dem jungen geredet, hör luki rufen, dreh mich um und plötzlich steht er fast ganz oben auf der leiter von dieser rutsche und winkt mir. ich glaube mir ist alles aus dem gesicht gefallen, hab aber nur gesagt “halt dich schön fest”, innerlich bin ich aber fast gestorben vor panik :rolleyes:

    Jap, genauso gings mir auch 😉

  12. Den richtigen Weg zu finden ist wirklich nicht immer leicht. Mein Mann ist meiner Meinung nach schon extrem vorsichtig. Zum Beispiel fällt es ihm extrem schwer, Chloe auch mal ganz alleine laufen zu lassen. Wenn es nach ihm ginge, müsste sie immer an seiner Hand bleiben. Ich musste schon mit Engelszunge auf ihn einreden, wie wichtig es für Kinder ist, dass sie frei laufen dürfen.

  13. Kilian sorgt momentan für den ein oder anderen Herzinfarkt weil er momentan versucht der neue Kletterweltmeister zu werden :123

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