xXx – Trible X

Ich habe mir am gestrigen Abend mal wieder ein bißchen Kino gegönnt. Diesmal: “xXx – Trible X” 😉

Warum Vin Diesel in Rob Cohens Action-Lawine zwar keinen Spinat verputzt, aber trotzdem an ein kultiges Comic-Männchen erinnert.

Können Sie sich an den kraftstrotzenden Spinatmatrosen Popeye erinnern? Der mit den beulenartigen Unterarmen und der ewigen Meerschaumpfeife im Mund? Robin Williams hat ihn 1980 im Kino gespielt, dann hörte man lange nichts mehr vom “Seemann mit dem harten Schlag”.

Aber Popeye lebt. Er heißt neuerdings nur anders: Xander Cage. Aus seinem urtümlichen Fischerdorf hat es ihn in punkige No-Future-Kreise verschlagen, wo rebellische junge Kraftmeier das tun, was nur richtig cool aussieht, wenn man dabei eine Sonnenbrille trägt: rebellisch kraftmeiern.

Xander Cage, der Popeye mit Totalrasur und Tattoos wie Rallyestreifen, ist der als Serienfigur angelegte Held von Rob Cohens Actionfilm “XXX – Triple X”, der spektakuläre Extremsport-Einlagen mit den üblichen Mustern des Agententhrillers mixt.

Wieder einmal planen Terroristen die Übernahme der Weltherrschaft. Der von einem narbengesichtigen Geheimdienstler (Samuel L. Jackson) zwangsrekrutierte Xander (Vin Diesel) mischt sich als Undercover-Spion unter die Terror-Brut. Ab da ist Fressengeballer.

Mit “XXX” soll “The Fast and the Furious”-Star Vin Diesel zum neuen Actionstar aufgebaut werden. Die unbestreitbare Leinwandpräsenz des Alpha-Rüden entschädigt denn auch für die hirnlose Handlung der Action-Sportschau, die in einer tollkühnen Snowboard-Sequenz vor den Ausläufern einer heranrauschenden Lawine gipfelt.

Spätestens an dieser Stelle hat Xander längst auch seine Zuschauer überrollt. Welcome back, Popeye!

Dieser Film könnte Ihnen gefallen, wenn Sie “The Fast and the Furious” und “Feuer und Eis” mochten.

Quelle: Cinema

Mein Fazit: Der Film war typisch Hollywood: Schneller, lauter und Stunts ohne Ende. Bis hierhin eigentlich nicht schlecht. Die Story jedoch, haben wir alle schon in ‘zig anderen Filmen gesehen. Nicht Neues, also. Ein Besuch ist der Film, finde ich, aber trotzdem wert – schon alleine für Fans von Musik aus dem Genre Rammstein & Co. 8)

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