UMTS in Österreich

Der drittgrößte heimische Mobilfunkanbieter One/Connect Austria will im Herbst des neuen Jahres kommerziell mit der dritten Mobilfunkgeneration UMTS starten. Dies teilte das Unternehmen am Freitag mit.

Tests mit so genannten “Friendly Usern” sollen bereits im ersten Halbjahr beginnen. Außerdem plant das Unternehmen die Entwicklung einer mobilen Zahlungsplattform und den Start eines Partnerprogramms.

Bis Jahresende 2003 erwartet One rund 15 UMTS-Endgeräte am Markt und österreichweit rund 20.000 UMTS-Kunden. One hält nach 40.000 Neukunden aus dem Weihnachtsgeschäft mit nunmehr 1,34 Mio. Mobilfunkkunden nach eigenen Angaben am Gesamtmarkt einen Anteil von 21 Prozent.

UMTS ist europaweit für manche Mobilfunkbetreiber zu einem Debakel ausgeartet: Milliardenschwere Gebühren, oft verschobener Technologiestart und ein Mangel an Endgeräten haben den Glanz von 3G verblassen lassen. “Mobile Technologien kommen immer etwas verspätet”, so Jorgen Bang-Jensen, Chef des Mobilfunkers One.

Quelle: Mobile-Mag

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UMTS in Österreich

Die Mobilkom Austria, Tochter der börsennotierten Telekom Austria, hat am Mittwoch erstmals in Europa ein UMTS-Handynetz gestartet. In allen Landeshauptstädten außer in Salzburg gingen so genannte Basisstationen in Betrieb, berichtete Mobilkom-Generaldirektor Boris Nemsic in Wien.

Damit könnten 25 Prozent der Bevölkerung erreicht werden. Zumindest theoretisch, denn die Sache hat noch einen Haken: UMTS-Handys sind noch nicht verfügbar. Laut Nemsic sollen Geräte von den Herstellern “in drei bis sechs Monaten” angeboten werden. “Wir laden die Hersteller ein, ihre Geräte in unserem Netz, das ja bereits voll funktionstauglich ist, zu testen”, sagte der Mobilkom-Chef. Bis zum Jahresende soll das Netz aus rund 1000 Stationen bestehen, die rund 40 Prozent der österreichischen Bevölkerung abdecken. Die Technologie für das UMTS-Netz stammt von Ericsson. Zum Start wurde ein Video Live Call zwischen den Städten Wien und Graz abgehalten.

Das öffentlich-rechtliche Fernsehen (ORF) wird zwei seiner zentralen Nachrichtensendungen UMTS-tauglich aufbereiten, teilte die Mobilkom weiter mit. Weitere Partner sind die Nachrichtenagentur Reuters und das Sportportal Sport1.at. Die späteren Kunden könnten sich dann beispielsweise über Verkehrsstaus oder das Wetter informieren. Geplant seien die Abrufbarkeit aller Tore in der heimischen Fußballbundesliga sowie von Wirtschaftsnachrichten.

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