T-Mobile will MMS noch im Sommer einführen

Nach dem erfolgreichen Start von Multimedia Messaging in Ungarn soll die MMS-Technik noch in diesem Sommer auch in Deutschland eingeführt werden. Die Technik dazu kommt vom schwedischen Konkurrenten Ericsson.

T-Mobile und Ericsson haben einen Rahmenvertrag über Lieferung und Einführung von MMS-Technik in Mobilfunknetzen der T-Mobile-Gruppe unterzeichnet. Das schwedische Unternehmen wurde von T-Mobile beauftragt, die Technik für die neuen Multimedia Messaging Services in ihren GPRS- und UMTS-Mobilfunknetzen zu liefern und zu installieren. Nach dem erfolgreichen MMS-Start bei Westel in Ungarn (einem Tochterunternehmen der T-Mobile International) will die Telekom-Tochter mit der MMS-Technik in diesem Sommer in Deutschland, Österreich und Großbritannien starten. Weitere Länder sollen folgen.

MMS, ein erweiterter Standard der bekannten SMS-Kurznachrichten, eröffnet neue Möglichkeiten, zwischen Mobilfunkgeräten Nachrichten auszutauschen. Mit MMS können zusätzlich zu Textmitteilungen Farbfotos, bewegte Bilder, Sprach- und Tonnachrichten und später auch Videos versandt werden. Entscheidend für die MMS-Fähigkeit eines Netzes ist das Multimedia Messaging Service Center. Es verwaltet, speichert und überträgt die multimedialen Nachrichten und wandelt sie empfängerspezifisch um. Außerdem werden dort Abrechnungsdaten erzeugt.

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