SMS gegen MMS

Hallo zusammen..

Trotz MMS (Multimedia Messaging Service)-Euphorie: Die gute alte SMS (Short Message Service) konnte die Konkurrenz noch einmal abhängen. Experten der Telekommunikationsbranche stufen sie weiterhin als zweitwichtigsten Kommunikationsdienst ein – gleich hinter der Sprache. Auf Platz drei folgt die E-Mail aufs Handy. Der hochgejubelte Datenservice MMS folgt in Lauerstellung auf Platz vier. Das ist ein Ergebnis des aktuellen TELCO Trend, einer Befragung der Mummert + Partner Unternehmensberatung unter 106 Fach- und Führungskräften der Telekommunikationsbranche. Der Siegeszug der SMS dauert an: Heute werden weltweit im Monat bis zu 30 Milliarden Kurznachrichten von Handy zu Handy gesendet. Die 160-Zeichen-Nachricht hat sich für die gebeutelte Telekommunikationsbranche zum unerwarteten Umsatzbringer gemausert. Nun wittert sie neue Umsatzchancen im Bereich der Mobilfunkbotschaften. Die E-Mail – die Langversion der SMS – ist aus Sicht der Anbieter ein Hoffnungsträger im kommenden Jahr. Sie wird von den Fach- und Führungskräften als “wichtig” eingeschätzt und belegt in den Top Five den Bronzerang. Auch dem Multimedia-Datendienst MMS traut die Telekommunikationsbranche künftig einiges zu. Vorerst reicht es lediglich für den undankbaren vierten Platz. MMS-Botschaften können neben Text auch Töne, Bilder oder Videos in Farbe enthalten. Möglich wird damit vieles: So können beispielsweise bunte Grußkarten, Filmtrailer oder aber MP3-Musikdateien via Mobilfunk ausgetauscht werden. Der Kommunikationsdienst funktioniert bereits mit dem Vorläufer der dritten Mobilfunkgeneration, GPRS (General Packet Radio Service). Top-Five der Kommunikationsdienste (1 = sehr wichtig, 6 = völlig unbedeutend)

1. Sprache (1,4) 2. Short Message Service (1,7) 3. E-Mail (2,1) 4. Multimedia-Messaging Service (2,7) 5. Enhanced Messaging Service (3,0)

(Quelle: Mummert & Partner)

Maxx

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