Sinn und Unsinn von Gehäuselüftern

Vor einigen Monaten habe ich mir einen neuen Rechner zusammengebaut. Chipsatz passiv gekühlt, GraKa passiv gekühlt, ein niedrig getakteter Prozessor mit nem Kühler von Arctic Cooling, der selbst bei Volllast kaum über 300 rpm dreht, und ein Netzteil von be quiet, dessen Lüfter auch nicht schneller dreht als nötig. Will heißen: die Luft stand im Gehäuse praktisch komplett still. Nun wurde der Chipsatz ziemlich heiß (>70°C ?). Und die GraKa kam unter Last auch ganz schön ins Schwitzen mit bis zu 115°C. Gut, die Werte dürften ziemlich ungenau sein, aber handgefühlt kommen sie ungefähr hin.
Jetzt habe ich mir endlich einen Gehäuselüfter eingebaut (80mm, 3,99€). Nicht zu hören. Dreht nur mit wenigen 100 rpm. Was soll ich sagen? Der Chipsatz hat ne normale Temperatur und die GraKa kommt nicht mehr über 85°C. Die Grundtemperatur im Gehäuse ist von knapp 30°C auf 25°C runter. Die Festplatten sind auch ein paar Grad kühler.

Fazit: Gehäuselüfter können das Leben eines Computers dramatisch verlängern. Eine lohnende Investition.

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