Signs – Zeichen

Nach “The Sixth Sense” und “Unbreakable” spinnt Regisseur M. Night Shyamalan erneut einen Albtraum der leisen, hypnotischen Art.

Eilmeldung: In der Nähe des lothringischen Dorfes Gongelfang entdeckten Anwohner in ihren Kornfeldern riesige Kreise ungeklärten Ursprungs. Studentenscherz, Gruß von Aliens – oder Werbegag des französischen Verleihs, um das Interesse an M. Night Shyamalans Mystery-Thriller zu schüren?

Bekennerschreiben gab es keine. Die sind im Film ohnehin unnötig. Denn Graham Hess (Mel Gibson), Farmer in Pennsylvania, begreift schnell, wer die Urheber jener Zeichen sind, die sein Ackerland und schließlich den ganzen Planeten überziehen: Aliens, und zwar feindlich gesinnte.

Um Enttäuschungen vorzubeugen: Ein zweiter “Independence Day” mit Zerstörungsorgien und Action-Overkill ist “Signs” nicht. Bei Shyamalan findet der Weltuntergang als Kammerspiel statt, begrenzt auf ein Farmhaus – zuletzt auf den Keller, in dem sich Hess mit seiner Familie gegen das Böse verbarrikadiert.

Klopfgeräusche hinter der Mauer. Schrille Tonsignale aus dem Babyfon. Krallenfinger unter dem Türspalt. Ein Hund, der im Freien hektisch bellt, erbärmlich jault, abrupt verstummt. “Signs” ist eine beklemmende Paranoiastudie, Suspense-Kino in Reinkultur, eine Art Gang in den Kohlenkeller ohne Licht. Dabei zu pfeifen hilft kaum: Was wir nicht sehen, hat uns immer schon am meisten geängstigt.

Dieser Film könnte Ihnen gefallen, wenn Sie “Die Vögel” und “Die Nacht der lebenden Toten” mochten.

Quelle: Cinema

Mein Fazit nach dem gestrigen Besuch: Mel Gibson und Joaquin Phoenix in den Hauptrollen […] was kann ich da mehr zu sagen? Einfach genial! Der Film an sich war richtig gut. Top gemacht, spannend inszeniert, aber stellenweise wirkte er eher kitschig. Ich kann ihn aber nur empfehlen! 😉 8)

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