Schluss mit dem Wegwerf-Image von Handys

Hallo zusammen..

Das Wegwerf-Image von Handys entspricht immer weniger dem tatsächlichen Wert der Geräte. Viele Verbraucher verschrotten heute Handys, deren Reparatur sich durchaus lohnen würde. Grund ist unter anderem das bislang schwach entwickelte Angebot an guten, schnellen und preiswerten Reparatur-Diensten, meint der Handy-Dienstleister “QUIPS” (Erste Hilfe fürs Handy) aus Elmshorn. Jetzt will QUIPS diesem Missstand ein Ende bereiten und seinen Reparatur-Service zum Kunden bringen.

Rund 60 Millionen Handys sind heute in Deutschland im Umlauf. Und obwohl die Geräte inzwischen längst ausgereift sind, kommt es doch immer mal wieder vor, dass das eine oder andere den Dienst quittiert. Schließlich sind die kleinen High-Tech-Begleiter oft einem rauen Alltag ausgesetzt: Sie liegen in überhitzten Autos oder sind beim Wintersport frostigen Temperaturen ausgesetzt, sie fallen aus der Manteltasche, werden versehentlich zwischen Einkaufstüten eingeklemmt oder machen Bekanntschaft mit einer Pfütze. Die Möglichkeiten, sein Handy einem unfreiwilligen Härtetest zu unterziehen, sind so vielfältig wie die Situationen, in denen sich der moderne Mensch bewegt.

Die Folge: Nicht wenige Geräte fallen im Lauf ihres Lebens mindestens einmal aus. Repariert aber werden keineswegs alle, obwohl ein Großteil der Ausfälle sogar noch in die Garantiezeit fällt.

Hans-Peter Kummerfeldt, Geschäftsführer des Service- und Reparatur-Dienstleisters QUIPS, weiß warum: “Der Handy-Reparaturservice in Deutschland steckt noch in den Kinderschuhen. Schließlich waren Handys einige Zeit lang ja fast schon Wegwerfprodukte.”

Erst in jüngster Zeit würden die Geräte teurer und wertvoller, was ihre Ausstattung und ihre Funktionen betrifft: Große, hoch auflösende Farb-Displays, GPRS, i-mode und MMS, immer größere Speicher für persönliche Einträge oder E-Mails – “all das führt dazu, dass das Handy als alltäglicher Begleiter an Bedeutung gewinnt. Und es verstärkt die Nachfrage nach Dienstleistern, die diesen Wert erhalten und beispielsweise auch gewährleisten, dass bei einer Reparatur die persönlichen Daten im Gerät gesichert sind. Vor allem aber – je mehr der Verbraucher an sein Handy gewöhnt ist, desto höher sein Interesse, eine eventuelle Reparatur so schnell und reibungslos wie möglich abzuwickeln.”

Genau dies will der QUIPS-Chef künftig leisten: “Rund 80 Prozent aller Handy-Reparaturen werden derzeit zentral durchgeführt. Das

heißt: kein direkter Kontakt zwischen Reparaturstelle und Endkunde, keine Beratung vor Ort, keine Personalisierung – der Kunde weiß nicht, wer sein Gerät repariert und vor allem was mit seinen persönlichen Daten im Handy passiert. Ganz abgesehen vom logistischen Aufwand, den eine zentrale Reparatur erfordert.”

“Die meisten Reparaturen lassen sich vor Ort erledigen”

Nach seinen Erfahrungen – und die Zahlen der gesamten Branche bestätigen dies – könnte das Verhältnis genau umgekehrt sein: “Nur etwa jeder fünfte Eingriff ins Innenleben eines Handys muss zentral erfolgen, die übrigen 80 Prozent aller Reparaturen lassen sich beim Händler erledigen.”

Vorausgesetzt, die dafür notwendige Ausrüstung und das Knowhow ist vorhanden. QUIPS-Geschäftsführer Jens Peters: “Wir sind derzeit dabei, ein Netz von Reparatur-Partnern aufzubauen, die – ähnlich wie die Schlüsseldienste, die man heute fast in jeder Einkaufszone findet

– Handy-Reparaturen vor Ort durchführen.”

Allerdings: Anders als die Schlüsseldienste müsse man die Handy-Reparaturstellen beim Fachhandel ansiedeln. “Um bei diesen High-Tech-Geräten einen Defekt richtig zu diagnostizieren, braucht man einfach Sachkenntnis. So muss der Reparatur-Partner schnell und zweifelsfrei feststellen können, ob beispielsweise nur ein Bedienungsfehler vorliegt oder die SIM-Karte falsch eingesetzt ist.” Für einen geschulten Experten – aber eben nur den – kein Problem. Umso mehr, als er von QUIPS ständig mit allen relevanten Informationen zu den jeweiligen Modellen und deren eventuellen Fehlerquellen versorgt werde.

Bereits in wenigen Monaten wollen die QUIPS-Chefs Hans-Peter Kummerfeldt und Jens Peters so viele Reparatur-Partner aktiv haben, dass sie ihren Service bundesweit flächendeckend anbieten können.

Maxx 8)

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *