Sagem My X-5

Hallo und Tach!

Habe da mal eine Frage:

Ist es möglich bei einem Sagem My X-5 die IMEI Nr. zu ändern?

Ist wegen einem Garantiefall,hätte dann nämlich wider welche :]

Habe es auch schon mal ausprobiert,kam dann aber immer SIM Fehlt :rolleyes:

Bin für jeden Tip Dankbar!

Gruß Maxxed

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Sagem my X-5

Hallo zusammen…

das an dieser Stelle getestete Mobiltelefon stammt aus der Top-Serie des französischen Herstellers Sagem. Dass Sagem, der Hersteller, der sich nicht nur im Bereich der Mobiltelefonie engagiert, mit diesem Gerät einen deutlichen Qualitätssprung gemacht hat.

Man könnte denn Hut zwar auch vor den Vorgängermodellen, doch das neue my X-5 weist einige durchaus interessante Neuerungen auf, die uns bei den „alten” Modellen noch abgingen. Da wäre vor allem das Farbdisplay. Schließlich haben die meisten GSM-Hersteller bereits ein Farbdisplay-Modell in ihrer Palette, oder zumindest eines angekündigt. Die, die wir bereits im Handel finden können, kommen von SonyEricsson, Nokia, Samsung, Trium, Philips und LG.

Eine weitere Neuheit bei Sagem ist aber auch die integrierte Antenne. Auch wenn die anderen Sagem-Modelle lediglich eine winzig kleine hervorstehen hatten, so wurde sie jedoch nie ganz integriert. Der Markt fordert offensichtlich auch von Sagem ein Modell ohne externer Antenne und die französischen Ingenieure fügen sich. Zudem sind beim my X-5 auch die Cover austauschbar: Vorder- und Rückseite, während man bei den „alten” Sagem-Modellen lediglich das Cover der Vorderseite austauschen konnte. Und wenn man einmal von dem aufklappbaren Modell mit der Bezeichnung MY 3078 absieht, dann ist das neue Modell das kleinste Sagem-Handy mit abgedeckter Tastatur.

DIE HARDWARE

Beginnen wir bei den tatsächlich sehr geringen Maßen, die dieses Modell bietet. Lediglich 105 x 46 x 20 mm ist es groß. Dies bedeutet, dass es ungefähr mit dem Nokia 8210, dem Maß aller Miniaturhandys, mithalten kann (das Sagem-Modell ist nur ein klein wenig dicker geraten, als der Nokia-Konkurrent). Auch das Profil des my X-5 erinnert enorm an das Nokia 8210. Man braucht dabei nur bedenken, dass es beinahe problemlos in die Aussparung in der 8210-Verpackung geht.

Auch die Anordnung der Tasten erinnerte uns sehr stark an das 8210. Dabei sind sie relativ klein geraten, jedoch haben die Ingenieure sie weit genug voneinander entfernt angebracht, so dass man sie einfach und bequem drücken kann. Die Funktionstasten sind dabei jedoch noch einfacher zu bedienen. Zudem sehr bequem und ergonomisch sehr gut gelungen. Allesamt sind sie aus Hartplastik, was nicht zuletzt bedeutet, dass sie sehr gut und schnell auf eingegebene Kommandos reagieren. Dies ist ein echter Qualitätssprung im Vergleich zu den Tastaturen der Vorgängermodelle aus dem Hause Sagem.

Die Hartplastikcover sind sehr gut lackiert. In unserem Fall in einem eleganten Silber. Die Cover sind aber leider ein wenig schwer abzunehmen. Dafür schließen sie aber mit einer unglaublichen Präzision und geben keinerlei unangenehme Knirschgeräusche von sich (was man beim 8210 hingegen nicht wirklich behaupten kann).

Die echte Neuheit hingegen stellt beim my X-5 das Farbdisplay dar, das bis zu 256 Farben anzeigen kann. Dies entspricht den Leistungen der Konkurrenz-Modelle T68 und Philips 820, ist aber dennoch weit vom Samsung T100 und vom Nokia 7650 entfern, die beide bis zu 4.096 Farben visualisieren können. Das my X-5-Display kann man aber dennoch relativ gut ablesen (etwa so wie beim T68), jedoch mit dem Problem, dass es bei hellem Licht (vor allem bei hellem Kunstlicht) schwer ablesbar wird. Wenn man sich im Dunkeln befindet oder das Licht nur schwach ist, dann ist das Display hingegen wirklich sehr schön und gut zu lesen. Dieser kleine Nachteil ist vermutlich darauf zurückzuführen, dass es sicherlich auf einer passiven Matrix basiert.

Das Display ist selbstverständlich grafisch und hochauflösend (101 x 80 Pixel). Auch sonst ist es relativ großzügig geraten, vor allem wenn man sich dazu die Maße des gesamten Telefons ansieht. Bis zu acht Zeilen Text kann man somit gleichzeitig auf dem Display visualisieren (wenn man die Zoom-Funktion deaktiviert hat).

FUNKTIONEN UND AUSSTATTUNG

Die Software ist ziemlich reichhaltig und komplett im neuen Sagem-Modell vorhanden. Wenn man jedoch bedenkt, in welcher Preisklasse es positioniert wurde und was es somit eigentlich können müsste, dann findet man ganz schnell heraus, dass einige Funktionen fehlen, die wir von Modellen anderer Hersteller in dieser Preisklasse gewohnt sind. Dazu zählen etwa MMS, Bluetooth, Java und ein drittes Frequenzband. Von all dem im Sagem-Modell keine Spur. Aber uns gingen auch Funktionen ab, die man in beinahe allen Handys der mittleren und oberen Preisklasse findet: Kalender/Terminplaner sowie Voicecommands und Voicememo.

Dafür gibt es aber die GPRS-Technologie, die ja nun mittlerweile beinahe obligatorisch ist. Im Sagem-Fall nutzt man sie 3+1 (drei Slots zum Download und ein Slot zum Upload), um Daten schnell zu übertragen, sowohl per WAP, als auch über den PC, an den man das my X-5 mit seiner Infrarotschnittstelle oder per seriellem Kabel verbinden kann. Dieses Kabel wird jedoch leider nicht werksseitig mitgeliefert, sondern muss als Accessoire erworben werden. Dazu gibt es dann aber auch die notwendige Software. WAP nutzt man in diesem Sagem-Modell in der Version 1.2.1 und mit dem Openwave-Browser, wobei man bis zu zehn verschiedene Konfigurationen abspeichern kann. Wenn man den Preis bedenkt, dann könnte man eigentlich davon ausgehen, dass der Hersteller ein PC-Kit (mit Software und Kabel) werksseitig mitliefert. Schließlich ist dieses Kit auch nicht sonderlich leicht aufzutreiben. Wir fanden es nur im Online-Shop des Herstellers selbst.

Ein echter Knüller bei diesem GSM-Telefon ist sicherlich wie man die Klingeltöne organisiert hat. Stichwort: Sagem Hi-Fi – Polyphon und sehr gut komponiert mit 16 Tonstufen. Aber auch die polyphonen Klingeltöne des Samsung-Modells T100 sind nicht zu verachten, auch wenn uns die des neuen Sagem-Handys wirklich gut gefallen. Insgesamt findet man 30 verschiedene Klingeltöne, von „Applaus” bis „Vogelgezwitscher”, „Katzenmiauen” und das „Muhen” einer Kuh. Allesamt also Klingeltöne die durchaus Aufsehen erregen, wenn das Telefon klingelt. Leider findet man jedoch im neuen Sagem nur zwei „normale” Klingeltöne. Doch sollte man nicht verzagen, da man sich bis zu weitern 50 per SMS vom Netz laden kann. Das my X-5 unterstützt dazu die Formate Midi, Wave e iMelody.

Man kann mit dem my X-5 immerhin fünf verschiedene Screensaver nutzen (davon sind sogar einige animiert). Weitere drei kann man vom Netz laden. 30 vordefinierte Hintergrundbildchen findet man ebenso in diesem Modell. Zu diesen kann man sich noch weitere 20 aus dem Netz holen. Verbindet man das Telefon per Infrarot oder durch das serielle Kabel an einen PC, dann kann man sich auch von dort Bildchen in den Formaten JPEG, BMP, GIF und PNG herunterladen.

Sehr groß ist der Speicher im Verzeichnis: Hier gibt es Platz für bis zu 300 Namen und Nummern (neben dem auf der SIM-Card vorhandenen). Des weiteren kann man bis zu 100 SMS abspeichern. Wir denken, dass diese Speicherkapazitäten für alle Ansprüche durchaus genügen. Die im Verzeichnis abgespeicherten Nummern kann man zudem in verschiedene Anrufergruppen organisieren, so dass bei Anrufen verschiedene Icons aufleuchten und ein personalisierter Klingelton ertönt.

In diesem Sagem-Modell gibt es leider nur ein Spiel. Doch das MegaBox Conquest ist durchaus nett zu spielen und ist unterhaltsam. Weitere kann man sich per YAP von der Website des Spieleentwicklers In-Fusio herunterladen.

An dieser Stelle müssen wir ein Lob für die gute SMS-Verwaltung aussprechen. Man findet die T9-Software, um schnell und einfach Kurzmitteilungen zu verfassen. Die vorliegende Version ist jedoch leider nicht mit neuen Vokabeln updatebar. Den Text gibt man ähnlich ein wie man es von Nokia-Telefonen gewohnt ist. Leider gibt es keine Zählfunktion, die dem User anzeigen würde, wie viele Zeichen er noch zur Verfügung hat, wenn er Nachrichten eintippt. Dies ist besonders dann ungünstig, wenn man mit dem my X-5 Ketten-SMS versendet und nicht weiß, ob man sich in der ersten oder bereits in der zweiten Nachricht befindet.

Man kann mit dem neuen Sagem-Modell jedoch EMS-Nachrichten kreieren. Das heißt, an die klassischen SMS-Textnachrichten Melodien Icons oder Bildchen anhängen, die man dann versendet. Die Standard-EMS-Machrichten sind beinahe mit allen Handy-Modellen der verschiedensten Hersteller kompatibel (Alcatel, SonyEricsson, Motorola, Siemens, Telit, Trium und zahlreiche weitere). Ausgenommen sind hier Nokia- und Samsung-Modelle. Beide Hersteller nutzen die von Nokia entwickelte Bildchen-Message-Methode. Philips und Sendo haben auch ihren ganz eigenen Standard für animierte SMS. Dies bedeutet also, dass die EMS-Kompatibilität derzeit noch nicht wirklich zu 100 Prozent gegeben ist, da etwa auch einige Modelle polyphone Klingeltöne in den Nachrichten und Bildchen unterstützen, die von jedem Hersteller ein wenig anders interpretiert werden.

Ansonsten haben wir es im neuen Sagem-Handy mit Funktionen zu tun, die wir von den meisten gängigen GSM-Telefonen bereits kennen:

– Datum, Uhrzeit und Weckfunktion (die auch bei ausgeschaltetem Handy funktioniert; sehr nett ist hier der krähende Hahn!);

– Taschenrechner und Währungsumrechungsfunktion;

– Timer und Countdownfunktion für Stunden und Minuten;

– Vibrationsalarm, der alleine oder in Kombination mit den Klingeltönen eingesetzt werden kann (erst vibrieren dann klingeln – oder alles gleichzeitig);

– Automatische Tastensperre;

– Speicher der letzten 20 Anrufe (verpasste/entgegengenommene/getätigte).

FUNKTIONSWEISE

Obwohl das Userinterface doch noch ziemlich an das der Vorgängermodelle erinnert, so hat man es überholt und verbessert. Nun scheint es einfacher und intuitiver bedienbar zu sein. Die beiden Funktionstasten sind personalisierbar. Sehr schön ist das Grafikinterface ausgefallen. Dieses wurde mit netten Designs und selbstverständlich einem Haufen Farbe erheblich aufgepeppt.

Sehr gut ist die Audioqualität sowohl im Ausgang als auch im Eingang und beim Einsatz der Freisprechanlage. Hier kann der User auch eine wirklich gute Lautstärkeregelung nutzen, um das Telefon im Freisprechmodus in einiger Entfernung zu halten. Im Empfang und beim Senden leistet das my X-5, aufgrund der integrierten Antenne, gute Ergebnisse (auf 900 und auch auf 1.800 MHz). Hervorragend ist die Batterieautonomie. Hier findet man einen Lithium-Ionen-Batterie, die, mit einer Leistung von 730 mAh, das Telefon über 100 Stunden im StandBy hält oder rund drei Arbeitstage Alltagseinsatz (Telefonate, Spiele, Surfen und StandBy) gestattet.

Neben dem Telefon selbst und dem Reiseladegerät sowie der Batterie liefert Sagem werksseitig ein sehr hilfreiches und bequemes Headset mit. Diesem fehlt aber leider eine Taste zur Anrufannahme. Ansonsten hätten wir gerne in der Standardverpackung noch ein serielles Kabel und die Software vorgefunden….

Das Sagem my X-5 wird in Europa zusammengebaut (vermutlich sogar im Heimatland Sagems: in Frankreich). In unserem getesteten Handy konnten wir keinerlei Softwarebugs aufspüren (Software-Version JC3,6H). Um die Version der Software zu visualisieren genügt es, im Menü * zu drücken. Neben der Software-Version sieht man dann aber auch gleich die IMEI und man kann das Display und den Vibrationsalarm testen.

EBENFALLS IN ERWÄGUNG ZU ZIEHEN…

Zum gleichen Preis bekommt man auch das Konkurrenzmodell Nokia 6510. Dieses Handy besitzt aber kein Farbdisplay und keine integrierte Freisprechanlage. Dafür ist es mit einer wesentlich raffinierteren Software bestückt (so kann man hier Nachrichten und Nummern besser verwalten). Auch ansonsten ist das Nokia-Handy ein wenig vollständiger ausgestattet: Voicecommands, Voicememo, Kalender und es gibt ein großes Angebot an Accessoires.

Ebenfalls zum gleichen Preis bekommt man auch das Fisio 820 vom Konkurrenten Philips. Dieses Modell besitzt auch ein Farbdisplay mit 256 Farben und ist mit der GPRS-Technologie ausgestattet (sogar 4+2). Es muss ohne Infrarotschnittstelle auskommen, hat aber dafür ein Bluetooth-Interface. Die Cover sind nicht austauschbar, dafür gibt’s einen größeren Kalender und die Sprachfunktionen können sich auch sehen lassen (Voicedial, Voicecommands und Voicememo).

URTEIL

Ein rundherum gut gemachtes GSM Dual Band-Telefon, das für Sagem einen Wendepunkt darstellt, indem eine neue Unternehmensphilosophie präsentiert wird: Farbdisplay (sehr schön und gut animiert), integrierte Antenne, austauschbare Cover (Vorder- und Rückseite), Hi-Fi-Klingeltöne. Sehr gut sind die Audioqualität dieses Modells (auch im Freisprechanlagen-Modus), die Batterieautonomie und die Empfangsleistung.

Der GPRS-Browser wurde leider nur mit 3+1 integriert und da der entsprechende Kit fehlt, kann man es nur schwer nutzen. Schade auch, dass man das Kabel und die Software nur schwer im Handel findet. Im Vergleich zu einigen Konkurrenzmodellen fehlt dem neuen Sagem einiges. So gibt es keine Bluetooth-Technologie, kein MMS und kein Java. Es fehlen aber auch einige Dinge, die wir sogar schon von Mitteleklassehandys kennen: Kalender und Sprachfunktionen. Der Preis von etwa 350 Euro ist nicht sonderlich wettbewerbsfähig. Vor allem wenn man das my X-5 dem direkten Konkurrenten, dem Philips 820, gegenüberstellt. Der Preis sollte, so denken wir zumindest, die 250 Euro eigentlich nicht überschreiten.

(Quelle gsmbox)

Gruß

Maxx

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