Rund um den Apfel: Apfelideen

Rund um den Apfel: Apfelideen
Von Susanne d’Alquen

Selbstgeerntete Äpfel lagern am besten auf Fichtenreisig, denn das schützt vor Fäulnis. Aber auch ohne einen eigenen Apfelbaum können Sie sich hemmungslos den Apfelfreuden hingeben, denn in den Obsttheken hat die Frucht immer Saison. Wer eine unbehandelte Schale bevorzugt, der deckt sich mit Äpfeln aus dem Bioladen ein.
Für rosige Apfelbäckchen helfen die ganz frischen Schalen, die auf die Haut gelegt werden. Sie wirken vorbeugend gegen vorzeitige Hautalterung.
Auch Apfelessig macht schön. Dazu benötigen Sie sehr reife Äpfel, in Stücke geteilt. In einem Steingut- oder Holztopf werden die Stückchen, mit warmem Wasser übergossen, mehrere Tage an einem warmen Ort stehengelassen. Dann den Saft abpressen, in eine bauchige Flasche füllen und nicht verschließen. Nach ca. 6 Wochen wird der Satz abgegossen, und der Essig ist fertig. Toll zum Würzen und ein Geheimtip fürs Haarewaschen: Apfelessig bringt Glanz und Fülle.
Man kann Äpfel auch trockenlegen: Entkernt und in Scheiben geschnitten lassen sie sich prima in der Sonne trocknen – aufgefädelt auf Schnüre sieht’s auch noch gut aus.
Oder versuchen Sie selbstgemachte Marmelade: Zwei Pfund Äpfel werden geschält und in kleine Stückchen geschnitten, dann mit Wasser weichgekocht. Danach die Masse durch ein Sieb drücken und mit etwa 150 g Honig und ein wenig Zitronensaft nochmals kochen.
Köstlich sind auch die unzähligen Rezepte mit Äpfeln, für die es sogar eigene Kochbücher gibt. Wem trotz des vielen Vitamin C im Apfel dennoch der Hals kratzt, dem hilft ein warmer Halswickel mit Apfelmost.

Alle Angaben ohne Gewähr

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