PB FanFiction: N° 1

Hey, PB ist ja bekanntlich zu Ende. Deswegen hab ich gedacht, vielleicht stell ich jetzt mal meine Geschichte rein. Geschrieben habe ich sie schon vor längerer Zeit.

Die Geschichte hat nichts mit der Handlung von PB zu tun, jedoch sind die Charaktere alle aus Prison Break.

Ich hoffe ein paar von euch werden sie mit Interesse verfolgen 🙂

Alle Rechtschreibfehler die ihr findet, könnt ihr gut und gerne behalten, ich benötige sie nicht mehr 😉

So hier beginnt der Spaß ….

Teil 1

„Sara, richtest du bitte Zimmer 272 her? In zwei Stunden kommt schon der neue Gast.“ Schon mache ich mich auf den Weg in das Zimmer, um die Spuren des letzten Gastes zu beseitigen.
Ich betrete das Zimmer und sehe die Reste einer, wohl romantischen Nacht. Ich fange an die Sektflaschen einzusammeln und zu entsorgen. „Du meine Güte“, denk ich mir. „Ob die nach der Menge Sekt noch zu irgendetwas in der Lage waren?“ So wie dieses Zimmer aussieht, waren sie wohl noch in der Lage.
Ich gehe zum Bett und ziehe es ab, schmeiße die Laken und die Bettwäsche in den Wäscheeimer und ziehe die neue Wäsche auf. Sorgsam achte ich darauf, dass alles glatt gezogen und ordentlich ausschaut. Dann sauge ich durch, wische Tische und Schränke ab und
mache mich auf den Weg ins Bad. „Diese Badewanne“, denke ich mir, „So groß und einladend.“ Ich schaue auf die Uhr. In etwa einer Stunde kommt der neue Gast.
Ich stehe immer noch vor der Wanne und wie in Trance stelle ich das Wasser an und ziehe mich aus. Langsam steige ich in die Wanne und spüre das heiße Wasser auf meiner Haut. „Gott tut das gut“, denke ich mir. Ich schließe meine Augen und genieße die Ruhe.

„Kann ich ihnen helfen?“ fragt die zuvorkommende Verkäuferin. „Ich suche ein Kleid, für einen besonderen Anlass“, antworte ich. Gemeinsam begeben wir uns auf die Suche und nach kurzer Zeit habe ich gefunden, was ich suche. Ich nehme es mit in die Umkleidekabine und probiere es an. Dieses Kleid ist ein Traum, dunkel rot, ohne Träger und enganliegend. Es sitzt wie eine zweite Haut. Natürlich werde ich es mitnehmen. Also ziehe ich es aus, schlüpfe in meine Jeans und meinen Pulli, schnell noch de Schuhe an und verlasse die Umkleidekabine. Die Verkäuferin erkennt an meinem Lächeln das ich dieses Kleid kaufen werde. Ich gehe zur Kasse, lege meine Kreditkarte hin und sehe zu wie mein Kleid in einer Schachtel verpackt wird. „Einen schönen Tag noch“, sagt die Verkäuferin. „ Danke“, antworte ich, nehme mein Kleid, „ den werde ich haben.“ So verlasse ich also mit diesem Traumkleid das Geschäft und mache mich auf den Weg ins Hotel. „Liebling ich bin…“

Eine Tür fällt ins Schloss. Erschrocken fahre ich hoch. Du meine Güte, wo bin ich? Was ist passiert? Ich schaue mich um. Oh mein Gott, ich liege in einer Wanne, im Hotel. Schnell schaue ich auf die Uhr und stelle mit Entsetzen fest das ich in der Wanne eingeschlafen bin. Im Nebenraum höre ich wie jemand seinen Koffer aufs Bett schmeißt und etwas vor sich hinmurmelt. Er scheint zu telefonieren. „Jetzt ganz still sein“, denke ich mir, „und hoffen dass er vielleicht nur seine Sachen aufs Zimmer gebracht hat und sofort wieder geht.“
„In Ordnung… Ja mache ich…ok… ich geh nur eben duschen dann komme ich“, höre ich eine männliche Stimme sagen.
„Ende, aus“, schießt es mir durch den Kopf. Ich liege während meiner Arbeitszeit in einer Wanne, und zu dem ist auch noch der Gast da. Seelisch stelle ich mich schon mal darauf ein, ab Morgen arbeitslos zu sein.

140 Gedanken zu „PB FanFiction: N° 1“

  1. Danke 🙂

    Hier kommt dann ma der nächste Teil… Ich hab noch eine gaaaaaaanze Menge davon :upsidown:

    Teil 2

    Ich höre Schritte näher kommen und halte die Luft an. Ich sehe schon einen Umriss durch den Türspalt, dann seine Hand die zur Tür greift. Jetzt ist es vorbei. Doch plötzlich geht der Mann weg von der Türe. Ich ergreife die Chance, springe fast aus der Wanne, trockne mich ab und ziehe schnell meine Arbeitssachen wieder an.

    Leise schleiche ich zur Türe und höre wie der Mann mit einem Zimmermädchen redet. „Danke“, sagt er, „ alles bestens.“ Ich Höre wie er die Zimmertür schließt und sehe wie er zum Bett geht. Unfreiwillig legt er einen Strip für mich hin. Er zieht seine Krawatte aus, dann sein Hemd. Bei dem Anblick sterbe ich fast. Dieser Oberkörper, Wahnsinn. Nun zieht er seine Schuhe und Socken aus, öffnet seinen Gürtel, seine Hose und zieht auch diese nun aus. Wie gelähmt stehe ich da und schaue ihn mir an, wie er dort nur noch in Boxershorts steht. Sorgfältig legt er seine Sachen zusammen, und legt sie auf einen Stuhl. Als ich sehe wie er auf das Bad zugeht, drehe ich mich um schnappe mir einen Putzlappen und fange an das Waschbecken zu säubern. „Das Wasser in der Wanne…“, schießt es mir durch den Kopf. Doch zu spät. Die Türe geht auf und das steht er. Nackt! Ich glaube ich sterbe grade vor Scham.

    Schnell drehe ich mich weg. „Oh, entschuldigen sie, ich wusste nicht, dass noch jemand da ist.“ „Mein Fehler, entschuldigen sie. Ich… ich … ich, also das Zimmer sah so schlimm aus, und da konnte ich eben erst mit dem Bad anfangen“, bring ich stotternd hervor. Ich stehe immer noch mit dem Rücken zu ihm, in der Hoffnung er würde sich ein Handtuch nehmen und es sich umbinden. Doch ich warte vergebens, er macht keine Anstalten sich ein Handtuch zu greifen. Stattdessen sagte er: „Aha, und Badewasser haben sie mir auch schon mal eingelassen, sehr nett von Ihnen.“ Ich merkte wie mein Gesicht rot wie eine Tomate wird und bin froh, dass er es nicht sehen kann. „Ich, ähm ja also, nein das Wasser ist noch von dem vorigen Gast, ich lasse es sofort ab.“

    Gott wie blöd bist du denn? Von dem vorigen Gast, deswegen ist es auch noch warm, schießt es mir durch den Kopf. Er geht an mir vor bei, auf die Wanne zu. Nun steht er mit dem Rücken zu mir und ich kann auf seine Nackte Rückansicht schauen. „ Was für ein Knackarsch“, flüstert ich. „Bitte? Was sagen sie?“, fragt er mich. Schnell drehe ich mich wieder mit dem Rücken zu ihm. „ Das Wasser is ja noch warm. Dann will ich es mal nicht kalt werden lassen“, meint er und steigt in die Wanne, lehnt sich genüsslich zurück und schließt die Augen. „Lassen sie sich nicht stören, machen sie ruhig weiter, ich bin gar nicht da“.

    Das ist doch jetzt nicht sein Ernst? Ich soll weiter putzen während er in der Wanne liegt? „Nein, nein. Ich werde später weiter machen. Ich möchte sie nicht stören. Sie sehen aus, als könnten sie ein wenig Ruhe gebrauchen“, sagte ich, zu meiner Überraschung, mit fester Stimme. Aber er besteht darauf, dass ich ihm „Gesellschaft“ leiste, wie er sagt. Was tue ich jetzt? Bleibe ich und putze weiter, während ein fremder Mann in der Wanne liegt, oder gehe ich? Ich schaue ihn an, er hat immer noch seine Augen geschlossen. Dann schaue ich zu Türe. „Wie heißen sie?“ fragt er ohne mich anzuschauen. „Sara, Sara Tancredi“, bringe ich hervor. Er scheint mit dieser Antwort zu frieden zu sein, denn mehr sagt er nicht. Naja, was soll er denn auch noch sagen, er wollte ja nur einen Namen wissen und diesen hab ich ihm gesagt.

    Entschlossen zu bleiben nehme ich den Putzlappen und mache mich an die Arbeit die Armaturen zu reinigen, den Spiegel zu säubern und tausche die Handtücher aus. Da ich die Wanne ja grade nicht sauber machen kann, sage ich zu ihm „ Ich werde dann jetzt wohl besser gehen, den Rest des Bades mache ich dann sauber wenn sie weg sind.“ Schon die Hand auf dem Türgriff, höre ich ihn sagen: „Bleiben sie doch noch, ich bin sofort fertig, dann können sie den Rest auch noch machen.“ Ich soll bleiben? Zusehen wie er aus der Wanne steigt? Das überlebe ich nicht. Doch mir bleibt keine Zeit darüber Nachzudenken.

  2. So, frisch von der Arbeit und damit die Teile weniger werden, hau ich ma noch einen raus 🙂

    freut mich, dass es euch bisher gefällt

    Teil 3

    Er steigt, wie selbstverständlich aus der Wanne und bitte mich ihm ein Handtuch zu reichen. Ich greife nach einem frischen Handtuch und reiche ihm dieses. Allerdings stehe ich immer noch mit dem Rücken zu ihm. Aber er denkt nicht daran sich das Handtuch zu nehmen. „ Was denkt der Kerl eigentlich wer er is?“ frage ich mich. „ Wenn sie sich umdrehen und mir das Handtuch reichen, ist es für uns beide einfacher:“ Ich spüre wie er grinst und sichtlich Freude an dieser, für mich peinlichen Situation hat. Ich nehme all meinen Mut zusammen und drehe mich langsam um. Meine Augen habe ich zu gemacht. Ich strecke meinen Arm aus, und halte ihm das Handtuch hin. „Wenn sie ihre Augen aufmachen, sehen sie auch wo ich stehe“, sagt er mit einem amüsierten Unterton. Also öffne ich meine Augen und er nimmt das Handtuch, allerdings habe ich meine Augen so fest zusammen gekniffen, das ich erst nur schwarz sehe und nicht ihn. Ihn sehe ich erst wieder als er schon das Handtuch umgebunden hat. „War doch gar nicht so schwer.“ Ich denke mir meinen Teil, aber sage nichts, sondern gehe zur Wanne und lasse das Wasser ab. Er geht hinaus und zieht sich an. Denke ich zumindest.

    Doch er kommt wieder hinein hält mir die Hand hin und stellt sich vor. „Michael Scofield.“ Da ich mit dem Rücken zu ihm stehe sehe ich nicht das er mir seine Hand hinhält und sage in Richtung der Badewanne: „ Was? Ich meine, bitte?“ „Michael Scofield, mein Name“, sagt er erneut. Darauf hin drehe ich mich um, sehe dass er mir seine Hand hinhält. Ich reiche ihm meine und antworte: „ Meinen Namen kennen sie bereits, Mister Scofield.“ Er dreht sich um, geht raus und lässt mich meine Arbeit zu ende machen. Ich wische noch schnell die Wanne, die ich verflucht. Denn ohne diese Wanne, wäre ich nie in diese peinliche Situation gekommen.

    Fertig mit wischen, nehme ich meine Putzsachen und verlasse das Bad. Da steht er nun, Mr. Scofield. Angezogen und perfekt aussehend. Schwarze Schuhe, schwarze Stoffhose, weißes Hemd und einer Schwarze Krawatte.
    Mir fällt es gar nicht auf, wie ich ihn mustere. „Gefällt ihnen was sie sehen?“ Mit diesem Satz holt er mich zurück in die Realität. Beschämt schaue ich zu Boden. „ Das muss ihnen doch nicht peinlich sein, ich weiß, dass ich gut aussehe“, unterbricht er lachend das peinliche Schweigen. Ich bin perplex, kann nichts darauf antworten. Denke mir nur: „Auch noch eingebildet der Kerl.“

    „Ich werde dann jetzt gehen. Hat mich gefreut, sie kennen zulernen, Mr. Scofield“, bringe ich leise hervor. „Ganz meinerseits Mrs. Tancredi. Oder muss ich sagen Miss Tancredi?“ fragte er. „ Das überlass ich Ihnen“, sage ich trocken, ein wenig genervt von seinen Spielchen, wünsche ihm noch einen schönen Tag und verlasse endlich dieses Zimmer. „ Sie kennt mich nicht mehr, sie erinnert sich nicht mehr an mich“, denkt Michael sich, nimmt seine Jacke, greift nach seiner Aktentasche, sieht sich noch einmal im Zimmer um und verlässt dieses dann kurz darauf um zu seinem Termin zu gehen.

    Endlich bin ich im Pausenraum angekommen.
    „Sara, Herr Gott Mädchen, wo steckst du denn die ganze Zeit?“ Oje, denke ich mir, Susan. Ich hatte sie total vergessen. Wir wollten gemeinsam unsere Pause machen. „Oh Susan, es tut mir leid. Ich habe… ich konnte… also ich war…“, stotterte ich dahin. „Mensch süße, ganz ruhig, was ist denn passiert? Du bist ja ganz durch den Wind. Komm her uns setz dich und dann fang noch einmal von vorne und in Ruhe an, eins nach dem andern.“ Ich tat wie mir befohlen, setze mich und hole erst einmal tief Luft. Susan macht inzwischen Kaffe. Als sie mit zwei Tassen an den Tisch kommt und sich auch setzt, fange ich an zu erzählen, wie ich dieses Zimmer machen sollte, das ich dann ins Bad bin und die ganze Geschichte. Susan hört mir gespannt zu und rührt dabei fortwährend in ihrer Tasse.

  3. Hey mir gefällt die Geschichte auch sehr!! aber darf ich das auch detailierter sagen oder möchtest du einfach immer nur hören, ob wir das gut finden oder schlecht??

  4. Ich antworte mal im Namen von Mandy: Ausführliche Kommentare sind immer gerne gesehen und Feedback immer erwünscht! 😉
    Stimmt’s Mandy? 🙂

  5. also als erstes wollte ich eigentlich wissen, ob deine charaktere, also bis jetzt sara und michael auch die gleichen eigenschaften von der serie haben oder nur den namen??

    außer das ich die handlung bis jetzt ganz gut finde, wollte ich nur sagen, dass es für mich ein tick zu schnell war. ich hätte gern an einigen stellen noch mehr gelesen. z.b. in dem augenblick in dem michael reinkommt 😉

  6. freak;505079 wrote: Ich antworte mal im Namen von Mandy: Ausführliche Kommentare sind immer gerne gesehen und Feedback immer erwünscht! 😉
    Stimmt’s Mandy? 🙂

    Right 😀

    Went <3;505088 wrote: also als erstes wollte ich eigentlich wissen, ob deine charaktere, also bis jetzt sara und michael auch die gleichen eigenschaften von der serie haben oder nur den namen??

    Zum größten Teil nur die Namen, wenn ich mich recht erinner :notsure:

    außer das ich die handlung bis jetzt ganz gut finde, wollte ich nur sagen, dass es für mich ein tick zu schnell war. ich hätte gern an einigen stellen noch mehr gelesen. z.b. in dem augenblick in dem michael reinkommt 😉

    Danke für deine „Kritik“. Ich denke das liegt auch an dem Leser. Es haben schon einige diese Geschichte gelesen, manche waren deiner Meinung, und manche fanden das „Tempo“ genau richtig.

    Doch ich finde es toll, wenn du schreibst was dir gefällt und was nicht. Denn sollte ich iwann nochmal schreiben – was ich bezweifle – hab ich Anregungen was ich besser machen könnte 🙂

    So und hier kommt dann auch schon der nächste Teil:

    Teil 4

    Am Ende meiner Geschichte angekommen, sitzt Susan immer noch in der Kaffeetasse rührend da, schaut mich mit großen Augen an und prustet dann los. „Nein, wie peinlich. Du arme.“ Sie kann gar nicht mehr aufhören zu lachen. Ich, für meinen Teil finde das gar nicht so lustig und warte ab bis sie sich wieder etwas beruhigt hat. Nach einer Weile hat Susan sich wieder gefangen. „Sorry, Süße. Ich konnte nicht anders“, bringt sie mit Tränen in den Augen hervor. „Ja schon gut“, antworte ich ihr. „Und jetzt? Seht ihr euch wieder?“ Seht ihr euch wieder? Oh mein Gott, denke ich. Hoffentlich nicht. Ich kann ihm doch nie wieder unter die Augen treten.

    Von weit weg höre ich Susans Stimme, die weiter auf mich einredet, doch ich nehme sie nicht wahr. Wiedersehen, ja bestimmt sehe ich ihn wieder. Er hat ja hier eingecheckt, in dem Hotel wo ich arbeite, in dem Zimmer wo ich ein Bad genommen habe. „Sara… Sara…!“ „Hey träumst du grade von Mr. Scofield oder was ist los?“ Ich schaue Susan einen Momentlang an. „ Susan, was soll ich denn jetzt machen? Ich meine ich hab einen wildfremden Mann nackt gesehen, hab ihn beim baden beobachtet und zu guter Letzt war ich bei der Verabschiedung nicht grade sehr nett zu ihm.“ Mir wird grade schlecht, mein Magen scheint sich zu drehen.

    „Ach Sara. Wenn es ihm unangenehm gewesen wäre, dann hätte er wohl anders reagiert oder meinst du nicht. Mir scheint es, als ob es ihm alles andere als unangenehm gewesen ist, das du dort im Zimmer warst.“ „Oder um genauer zu sein, im Bad“, fügt sie mit einem breiten grinsen noch hinzu. Ich sage nichts darauf, sondern denke mir nur ob sie das auch so sehen würde, wenn sie an meiner Stelle gewesen wäre, besser gesagt, wenn sie an meiner Stelle ist.

    Ich nehme einen Schluck von meinem Kaffee und muss feststellen, dass dieser schon eiskalt ist. „Ich glaube, wir sollten wieder an die Arbeit gehen, Susan.“ Also räumen wir unsere Tassen weg und begeben uns wieder an die Aufgabe Zimmer in Ordnung zu bringen. Jedes Mal, wenn ich heute ein Badezimmer betrete, muss ich an den Vorfall mir Mr. Michael Scofield denken. Ich lasse die Badezimmertüre weit offen stehen und pfeife, summe und singe meine Liedchen, damit auch jeder mitbekommt das ich grade im Bad bin und putze. Denn ein nackter fremder Mann am Tag reicht mir. Auch wenn er ja schon sehr gut aussah… Wenn ich an diesen Oberkörper denke und diesen Knackarsch… Ich erwische mich dabei wie ich meine Gedanken sich nur noch um ihn drehen. „ Sara, jetzt reiß dich zusammen. Du bist keine 16 mehr. Und so eine wie dich will dein Mr. Scofield eh nicht haben. Schau ihn dir doch an, gut aussehend, elegant gekleidet. Er hat bestimmt eine große Wohnung, eine Freundin, vielleicht auch Frau und Kinder. Denn wer so aussieht wie er, ist bestimmt kein Single, und wenn doch, was soll er mit einem Zimmermädchen, das mit ihrer Katze in einer 2 Zimmerwohnung lebt?“, höre ich mich zu mir selbst sagen.

    So gut es geht versuche ich nicht mehr an ihn zu denken und mache meine Arbeit.

    Doch zum Glück geht der Tag einigermaßen schnell rum und mein Feierabend rückt näher. Auf dem Weg in die Empfangshalle treffe ich Susan. „Na, hast du wieder ein kleines Bad genommen?“, fragt sie mich, und hat schon wieder Tränen in den Augen. Na toll, denke ich mir, da hat sie jetzt etwas gefunden. „Nein, Susan hab ich nicht. Zuviel baden ist nicht gesund“, antworte ich ihr kurz und knapp. „Ich werde jetzt nach Hause gehen. Wir sehen uns Morgen“, füge ich noch schnell hinterher, bevor sie noch etwas sagen kann. Ich mache mich auf den Weg in Umkleidekabinen des Personals. Endlich raus, aus den Arbeitsklamotten, denke ich freudig. Schnell ziehe ich mich um, pack mir meine Tasche und gehe in die Tiefgarage zu meinem Auto. Schnell nach Hause und diesen Tag vergessen, das ist alles was ich heute noch will. Gemütlich auf der Couch liegen und einen guten Film gucken. Ich setze mich in meinen Wagen, schaue in den Rückspiegel und bin entsetzt was ich da sehe…
    Hinzugefügter Beitrag:
    Ob ihr wollt oder nicht, hier kommt der nächste Teil 😀

    Teil 5

    „Himmel hilf, siehst du mies aus“, denke ich mir, lasse den Motor an und fahre aus der Garage raus. Wie jedes Mal wenn ich aus der Garage fahre, wünscht mir James ,der Wachmann, einen schönen Tag und fragt mich wann wir denn mal einen Kaffee trinken gehen, bevor er die Schranke öffnet. „James, es ist noch nicht an der Zeit um Kaffee zu trinken, das geht mir alles zu schnell“, scherze ich. Worauf er jedes Mal antwortet: „ Sie haben Recht Miss, 10 Jahre sind wirklich keine lange Zeit, wir sollten damit wirklich nur warten.“ Und wie immer öffnet er mir dann die Schranke und schaut mir lächelnd hinter her. Ich fahre aus der Tiefgarage hinaus und denke über James nach, „er ist ja ein netter Kerl, aber einfach nicht mein Typ, im Gegensatz zu Mr. Scofield“ denke ich mir.

    Setze den Blinker und biege nach rechts ab um schnell nach Hause zu kommen. Ich ordne mich zwischen den anderen Autos ein und muss stehen bleiben da mal wieder die Ampel rot ist. Genau vor dem Hotel bin ich stehen geblieben und schaue automatisch zum Eingang. Da steht er, immer noch so gut aussehend wie er heute gegangen ist. Wer ist denn die Frau die bei ihm steht? Ich mustere sie von oben nach unten. Sie is wirklich sehr hübsch, um nicht zu sagen, äußerst sexy. Sie trägt einen weißen Minirock, ein schwarzes Top, und, ach wie passend, schwarz- weiße Pumps. Unter ihrem linken Arm hat sie eine schwarze Aktentasche und über der rechten Schulter hängt eine Tasche von Gucci. „Nobel, die Dame. Kein wunder das Michael sich mit ihr trifft“, sage ich leise vor mich. MICHAEL??? Hab ich ihn grade Michael genannt?

    Hinter mir beginnt ein wildes Hupkonzert. Die Ampel scheint wohl schon etwas länger grün zu sein. Nicht mein Tag heute. Ich gebe Gas und sehe im Anfahren noch wie Mr. Scofield ihr einen Kuss gibt. Tja Sara, gegen so eine hast du keine Chance, du bist und bleibst ein Mauerblümchen.
    Nach 15 Minuten bin ich endlich zu Hause angekommen, schließe meine Haustüre auf und werde auch schon von meinem Kater Alex begrüßt.

    Wenigstens er freut sich wenn ich nach Hause komme, ist zu frieden wenn er sein Fressen und ein paar Streicheleinheiten bekommt. Ich schließe die Tür hinter mir, schmeiße meine Tasche in die Ecke, schleudere meine Schuhe weg und mache und Alex was zu fressen. Danach hol ich mir eine Tiefkühlpizza aus dem Gefrierfach, schiebe sie in den Ofen und lasse mich gemütlich auf der Couch nieder. Endlich ruhe… Ich schalte den Fernseher an. Gelangweilt schalte ich durch die Programme, bis… ja bis ich starr sitzen bleibe und gebannt auf den TV gucke. Da ist er wieder, Mr. Scofield. Im TV! „Ja wird ich den denn nie los?“ frage ich mich selbst genervt. Ich verfolge das Interview. „So so, schau an Alex“, sage ich zu meinem Kater, der sich neben mir niedergelassen hat, „Mr. Scofield, ist also ein Anwalt.“ Einen Moment schaue ich mir ihn noch an und schalte dann den TV aus, gehe in die Küche und hole meine Pizza aus dem Ofen auf die ich eigentlich gar keinen Appetit mehr habe. Deshalb stelle ich sie auf die Arbeitsplatte. Ein Bad werde ich jetzt nehmen, ja das ist eine gute Idee. Ich gehe ins Bad lasse das Wasser ein und denke automatisch wieder an den Vorfall. „Nun denke an was anderes“, zwinge ich mich, ziehe mich aus, steige in die Wanne und schließe die Augen….

    Nein baden ist nicht das richtige. Also steige ich aus der Wanne, trockne mich ab, lege neues Make Up auf (was man kein Make Up nennen kann- denn im es ist nur Wimperntusche) und gehe zum Kleiderschrank um mir etwas zum anziehen raus zusuchen. Die Wahl fällt nicht schwer, da eigentlich alle meine Klamotten, grau, schwarz oder weiß sind. So greife ich zu einer grauen Hose und einem schwarzen Oberteil. Ziehe es an, suche meine Schuhe zusammen, nehme meine Tasche und verabschiede mich von Alex. Ich werde heute mal wieder in meine Lieblingsbar gehen. „20 Uhr. Dann ist noch nicht viel los“, denke ich mir. Die Bar ist ganz in der Nähe, also geh ich zu Fuß. Angekommen, begrüßt mich Brad auch schon mit einem netten lächeln und stellt mir ein kühles Bier hin. Nun sitze ich da, alleine mit meinem Bier .Ich beobachte die Leute und habe immer die Türe im Blick um zu sehen wen der Abend denn noch so mit sich bringt. Da geht die Türe auf und er steht da…

  7. Danke euch 🙂

    Hier kommt auch schon der nächste Teil ^^

    Teil 6

    Für einen Augenblick treffen sich unsere Blicke und ich kann sehen wie er lächelt. Schnell drehe ich mich weg in der Hoffnung dass er mich nicht gesehen hat, was natürlich kompletter Schwachsinn ist. „Guten Abend Sara, ist hier noch frei?“, höre ich ihn sagen. „Sehen sie jemanden dort sitzen?“, antworte ich ohne ihn anzuschauen. Er stellt sich neben mich, zieht seine Jacke aus und hängt sie ordentlich über die Lehne des Barhockers.
    Aus dem Augenwinkel heraus kann ich sehen, dass er einen grauen Rollkragenpullover, eine Jeans und Sneakers anhat.

    „Wow… sogar ohne Anzug sieht der Kerl Wahnsinn aus“, schießt es mir durch den Kopf. Er setzt sich hin und bestellt sich einen Brandy. Ich denke mir warum er nicht einfach wie jeder andere hier auch, ein ganz normales Bier trinken kann, aber das machen Anwälte wohl nicht, grinse ich in mich hinein. Brad kommt und stellt Mr. Scofield seinen Brandy hin und widmet sich wieder seinem Kartenspiel. „Wie war ihr Tag, Sara?“ fragte er mich. Langsam dreht ich mich mit dem Gesicht zu ihm, schaute ihn an und… sagte nichts. Wie mein Tag war will er wissen? Was soll diese Frage, er war doch bei dem schlimmsten Teil dabei.
    „Oh mein Tag war wie jeder andere Tag auch, passiert mir öfter, dass fremde Männer plötzlich nackt vor mich stehen, und dann baden gehen und zur Krönung auch noch verlangen weiter zu putzen während sie baden. Wie sie sehen, ist nichts Ungewöhnliches passiert.“ Hab ich das jetzt wirklich gesagt? So wie er mich angrinst, scheint es als habe ich. „Nun Sara, ich weiß das ich sie heute in eine peinliche Situation gebracht habe, und es tut mir wirklich sehr leid, das war nicht meine Absicht.“ Nicht seine Absicht? Merkt der Typ noch was? Er hätte sich doch ein Handtuch nehmen können und warten bis ich weg bin. „Lassen sie uns das doch vergessen und wir fangen noch einmal von vorne an“, sagt er und hält mir seine Hand hin.

    „Michael Scofield.“ Ich reiche ihm meine Hand. „ Sara Tancredi“, sage ich und füge noch hinzu: „ Miss!“ Mit einem breiten grinsen schaut er mich an: „Freut mich sie kennen zu lernen Miss.“ Er fragt mich ob er mir einen Brandy ausgeben darf und ich sage nein danke, aber ein Bier hätte ich noch gerne. Mr. Scofield bestellt bei Brad noch ein Bier, dem es gar nicht passt, dass er sein Kartenspiel unterbrechen muss.

    „Ach wissen sie was, Brad. Machen sie doch zwei.“ Wie ihm aufgetragen stellt uns Brad nach kurze Zeit das kühle Bier hin und dann ist er auch schon wieder weg. Nun sitze ich dort, mit Mr. Michael Scofield. Dem wohl heißesten Typen der mir je unter gekommen ist, gestehe ich mir ein. „Und Sara, erzählen sie mir doch etwas über sich“, bittet er mich. Ich überlege kurz, was soll ich ihm denn erzählen? Es gibt nichts über mich zu erzählen. „Wie ich heiße wissen sie ja schon, wo ich wohne werde ich ihnen nicht sagen, allerdings wohne ich nicht alleine, sondern mit Alex zusammen.“ Als ich das sagte wurde er hellhörig. „Alex? Ihr Freund? Wo ist er denn grade?“ fragt er neugierig. Mein Freund? Sara überlege dir jetzt gut was du sagst. „Oh er ist zu Hause und liegt wahrscheinlich auf der Couch und schläft so wie ich ihn kenne.“ Na also, ich hab nicht gelogen, ich hab nicht gesagt er ist mein Freund, sondern nur das Alex wahrscheinlich auf der Couch liegt und schläft.

    Eine peinlich Stille tritt ein. Er sagt nichts und schlürft sein Bier, ich sitze dort und spiele mit meinem Glas. „Wohnen sie schon immer hier in Washington?“ unterbrach er das Schweigen. Ich wüsste zwar nicht was ihn das angeht, aber gebe ihm trotzdem eine Antwort. „Nein, ich bin vor knapp 10 Jahren von Chicago hier nach Washington gezogen.“

    „Sie ist es“, denkt sich Michael und schenkt Sara ein lächeln.
    Ich stehe auf und Michael schaut mich fragen an. „Sie wollen doch nicht etwa schon gehen, Sara?“ „Doch“, antworte ich in einem freundlichen, aber bestimmenden Ton. „Alex wartet sicher schon auf mich“, füge ich hinzu und bereue diesen Satz im selben Moment auch schon wieder. Mr. Scofield nimmt meine Jacke von der Lehne und hilft mir, ganz wie ein Gentleman in diese hinein. Ich rufe Brad, um zu bezahlen. „ Lassen sie es gut sein Sara… Ich mache das schon.“ Nun gut denke ich mir, dafür was er heute getan hat, kann er ruhig zahlen.

  8. Bin schon sehr gespannt, woher die beiden sich kennen und wieso Sara Michael nicht wieder erkennt. Also die Spannung in die Teile reinzubringen, kannst du auf jeden Fall sehr gut 🙂

  9. Guten Morgääähn, wieder einmal dankeschön für euer FB 🙂

    Teil 7

    Er zahlt und ich will mich grade von ihm verabschieden, da schaut er mich an und meint: „Kann ich sie nach Hause bringen, es ist schon spät und dazu auch noch sehr kalt geworden:“ „Nein danke ich wohne nicht weit von hier“, antworte ich. Doch er besteht darauf mich mach Hause zu fahren. So zieht auch er seine Jacke an und wir gehen. Er hält mir die Türe auf und sagt: „ Dort vorne steht mein Auto.“ Ich staune Bauklötze. Dort steht ein Jaguar, ein schwarzer echter Jaguar. Wir gehen hin und er schließt per Fernriegelung auf. Auch hier hält er mir die Türe auf, wartet bis ich eingestiegen bin und schließt sie dann wieder. Ich sitze stock steif in diesem Auto aus Angst irgendwas schmutzig zu machen, denn es hat etwas geschneit und unter meinen Schuhen ist ein Ansammlung von Schnee-Matsche, die langsam beginnt zu schmelzen.

    Nun steigt auch Mr. Scofield ein und stellt die Heizung an. „So Sara“, beginnt er. „ Ich weiß das sie mir nicht sagen wollten wo sie wohnen, aber entweder ich schließe meine Augen und werde fahren in dem sie mir sagen wann ich bremsen und Gas geben muss, wann ich rechts und links soll. Von mir aus können wir so auch noch ein paar Mal im Kreis fahren damit ich die Orientierung verliere und ich absolut nicht mitbekomme wo sie wohnen. Oder sie sagen es mir einfach und ich fahre sie Heim.“ In seinem Gesicht macht sich ein breites Grinsen bemerkbar. „Ich bin ja für Variante A“, sage ich. Aber ich will mal nicht so sein und werde ihnen sagen wo ich wohne.“ Ich lächel ihn an, und er lächelt zurück. Dieses Lächeln strahlt soviel wärme aus. Ich klebe mit meinen Augen förmlich auf seinen Lippen. „Nun gut, dann werde ich sie mal Sicher nach Hause zu Alex bringen“, sagt er zu mir. Nach Hause zu Alex, denke ich mir. Was hast du da schon wieder angerichtet? Er lässt den Motor an und fährt los. Die ganze Fahrt über sagen wir nichts, allerdings dauert es kaum 5 Minuten und ich bin auch schon vor meiner Wohnung. „So“, sagt er. „Da wären wir also.“

    Er schaut mich an, mit seinen großen grün-braunen Augen. Ich merke wie mein Kopf wie automatisch in seine Richtung geht. Wie in Zeitlupe bekomme ich es mit, doch ich kann nichts dagegen tun. Als mir bewusst wird, was ich da grade mache ist es schon zu spät. Ich spüre seine weichen Lippen auf meinen. Von ihm geht so viel Wärme aus, soviel Zärtlichkeit. Ich merke wie seine Hand auf meinem Gesicht liegt und sanft darüber streicht. Ich erschrecke und ziehe meinen Kopf weg. „Ich…. Es… Ich weiß nicht was… es tut mir leid ich…. Ich geh jetzt besser. Danke fürs nachhause fahren.“ Bringe ich völlig nervös, verwirrt und beschämt über meine Lippen. „Sara, es ist nichts passiert.“ Es ist nichts passiert, da ist es schon wieder. Ich denke mir der Kerl hat eine komplett andere Auffassung von „nichts“ als ich. „Sara? Sara? Hören sie mich, geht es ihnen gut?“, höre ich ihn in weiter Ferne sagen. „ Michael. Entschuldigen sie, ich meine Mr. Scofield. Der Abend mit ihnen war wirklich sehr schön, aber ich muss jetzt gehen“, sage ich nachdem ich meine Gedanken einigermaßen sortiert hatte. „ Ja ich verstehe. Alex wartet sicher schon auf sie“, antwortet er sehr verständnisvoll. Oh ja, denke ich mir, und wie er wartet, mein kleiner dicker Alex, und will noch mal etwas zu fressen haben.

    Mr. Scofield steigt aus, öffnet mir die Türe und schließt sie hinter mir auch wieder. „Sara, es war sehr schön mit ihnen den Abend zu verbringen. Ich hoffe ich habe die Gelegenheit dies noch einmal zu wiederholen?“ fragt er mit einem Unterton der Hoffnung. Ich antwortet darauf nichts, sondern wünsche ihm nur eine Gute Nacht und gehe zu den Stufen die zu meiner Wohnung führen. Plötzlich wird es dunkel…

    *************************************

    Und guten Abend 🙂 weiß zwar nicht ob noch jemand liest, aber ich stell einfach ma noch nen Teil hin ^^

    Teil 8

    Langsam und blinzelnd öffne ich meine Augen. Wo bin ich? Was ist passiert? Ich merke wie mich jemand beobachtet, wie jemand Näher an mich heran kommt. Ich schrecke hoch. Sehe mich kurz um. Ich bin in meiner Wohnung, sitze auf meiner Couch, neben mir Alex, der sich schnurrend an mich drückt.

    Mr. Scofield??? Was macht der in meiner Wohnung. Ich schaue an mir herunter. „Oh mein Gott“, schießt es mir durch den Kopf, ich habe nur noch Unterwäsche an. Eine Decke liegt auf meinen Beinen. Ich fasse mir an den Kopf. Schmerzen. Wies habe ich schmerzen? Eine Beule, ich fühle eine Beule. Was hat er mit mir gemacht? Mir schießen die wildesten Gedanken durch den Kopf. „Hat er mir eine übergezogen als ich zu meiner Wohnung bin? Hat er mich etwa ver…?“ Ich versuche mich zu beruhigen so gut es geht. Mr. Scofield kommt auf mich zu, ich versuche zurück zu weichen. Doch es geht nicht, die Rückenlehne verhindert jede Flucht nach hinten. „Gehen sie weg“, schreie ich ihn an. „Verschwinden sie. Lassen sie mich in Ruhe.“ „ Sara, so beruhigen sie sich doch“, sagt er mit sanfter Stimme. „ Was haben sie mit mir gemacht?“ frage ich ihn völlig aufgelöst. „ Was ich mit… Was ich mit ihnen gemacht habe? Oh nein Sara, ich bitte sie, nicht doch. Was denken sie von mir?“ fragt er mit einem verzweifelten Blick. Nun ja, denke ich, was soll ich denke, von einem Mann der mir im Hotel Nackt gegenübersteht, sich nicht von meiner Anwesenheit beim baden stören lässt. „Sara, so lassen sie mich doch erklären.“ Er setzte sich gegenüber auf den Sessel, reichte mir einen Eisbeutel für meinen Kopf, den ich dankend annahm.

    „Sara. Hören sie mir zu?! Ich habe mit ihnen nichts gemacht!“ „Ach ja? Und warum habe ich dann nur noch meine Unterwäsche an und kann mich an nichts mehr erinnern?“, frage ich unter Tränen. „ Das will ich ihnen doch die ganze Zeit erklären, hören sie mir zu, Sara bitte. Sie haben sich von mir verabschiedet. Sind auf ihre Wohnung zugegangen. Ich wollte noch warten, bis sie die Türe hinter sich verschlossen hatten. Dann sind sie auf einer Stufe ausgerutscht, die wohl sehr glatt geworden is, durch den Frost und den Schnee. Sie sind auf den Kopf gefallen und waren bewusstlos. Ich bin dann zu ihnen gelaufen und habe sie auf den Arm genommen und die Stufen hoch getragen. Dann habe ich geklingelt, und gewartet dass Alex mir öffnet. Doch er öffnete nicht.“

    Ja denke ich mir, hätte mich auch schwer gewundert wenn Alex geöffnet hätte und muss mir trotz der Situation ein lächeln verkneifen.

    „Also habe ich es irgendwie geschafft sie nicht fallen zu lassen und dennoch den Wohnungsschlüssel in ihrer Tasche zu suchen, als ich ihn endlich gefunden hatte schloss ich auf, ging rein und legte sie auf die Couch.“
    Das macht Sinn denke ich mir. „Aber warum habe ich nur noch meine Unterwäsche an?“, frage ich verstört und ziehe die Decke schützend über mich. „Ihre Sachen waren von dem Sturz nass. Und damit sie sich nicht erkälten habe ich ihnen diese ausgezogen und sie zugedeckt“, sagt er mit ganz ruhiger Stimme. Ich denke einen Moment über alles nach, was er gesagt hat. Es klingt alles so glaubwürdig. Er steht auf und kommt langsam auf mich zu. Ich rutsche ein Stück zur Seite. Er setzt sich neben mich und legt seine Hand auf meine. Er schaut mich an, wieder mit soviel wärme. „Meine kleine Sara. Ich könnte dir nie etwas antun.“ Meine kleine Sara? Was ist denn jetzt mit ihm los? Ich verstehe es nicht. Aber ich hab keine Angst vor ihm. Ich fühle mich sicher in seiner Nähe. „Ich werde dann jetzt besser gehen, sag Alex einen schönen Gruße von mir.“ „Warte Michael!“ sage ich als er aufsteht. Ich greife nach seinem Arm. „Ich verstehe nicht.“ Michael schaut mich an, und streicht mir sanft über den Kopf, beugt sich runter zu mir und gibt mir einen Kuss auf die Stirn. „Ach Sara, du wirst es noch verstehen“, sagt er liebevoll. Ich lasse seinen Arm los, und ihn somit gehen…
    Was werde ich verstehen? Mein Kopf schmerzt, es herrscht Chaos. Ich lege mich hin…

  10. Hey Mandy, ich kann nur sagen :respekt:.

    Ist wirklich eine ganz nette Geschichte; jetzt habe ich wieder was worauf ich warten kann. :cheesy:

  11. 😀 THX, ich kann die ja dann auch einmal die Woche einen Teil on stellen, immer zu der Zeit wann PB kam 😀

    Aber neee… das is zu lang warten 🙂

    Ich freu mich über jedes FB, wie ein Schneekönisch, so weiß ich, dass ich nicht umsonst die Tasten meines Läppis abgenutzt hab :cheesy:

  12. Nein, nein. Einmal die Woche ist glaub keine gute Idee 🙂
    Es war ja schon echt hart immer auf die neueste PB-Folge zu warten. Erspar uns das bitte 😉

  13. Naaa… ich bin doch gaanz lieb und da ich selber nicht gern warte, kommt Nachschub ^^

    Teil 9

    Ich fange an nachzudenken, versuche in das Chaos in meinem Kopf, Ordnung zu schaffen. Was meint Michael mit „meine kleine Sara“.

    Telefonat von Michael

    „Ja Linc, ich bin mir sicher. Sie ist es. Ich habe sie endlich gefunden.“ –Stille- „Linc, hörst du mir überhaupt zu? Sie hat sich nicht verändert. Sie sieht genauso bezaubernd aus wie damals. Sie ist immer noch wunderschön.“ –Stille- „Ich weiß nicht wann… keine Ahnung… und wie weiß ich auch nicht. Na gut Linc, ich melde mich wieder. Machs gut Bruderherz, und mach keinen Unsinn.“

    Ende

    Ich liege immer noch auf meiner Couch und Alex schnurrt vor sich hin. Als ich das letzte Mal auf die Uhr sah war er schon nach eins.
    Die Nacht war nicht berauschend. Ich bin immer wieder wach geworden, dachte über Michael nach und was er mit seinem Satz gemeint hat. Was werde ich verstehen? Ich weiß es nicht. Verschlafen schaue ich auf die Uhr. Halb sechs, Zeit um sich fertig zu machen. Langsam stehe ich auf: „Guten Morgen dicker, ich mache dir gleich Frühstück“, sage ich zu Alex und fass mir an meinen Kopf.

    Ganz schöne Beule hab ich da und mein Kopf dröhnt immer noch. Ich schlender in die Küche und hole mir ein Glas aus dem Schrank und greife zur Wasserflasche. Durchwühle meine Schublade nach einer Kopfschmerztablette und werde Gott sei Dank fündig. Wasser ins Glas, Tablette in den Mund und runter damit. Alex wartet schon ungeduldig auf sein Fressen und da er der einzige Mann in meinem Leben ist, will ich ihn nicht vergraulen und mach im seinen Napf voll. Schön wenigstens er ist glücklich, denk ich und gehe ins Bad. Ich lasse die Dusche an und muss beim Anblick des Wassers unweigerlich an Michael denken. Schnell ziehe ich meine Unterwäsche aus, stelle mich unter die Dusche und genieße das heiße Wasser auf meiner Haut. Ich lehne mich gegen die Wand und lasse mich langsam hinunter gleiten. Das Wasser fließt über meinen Körper, für einen Moment geht es mir gut. Ich vergesse Michael, vergesse was gestern alles passiert ist. „Sara, reiß dich zusammen“, sage ich laut zu mir. „Steh auf wasch die Haare zieh dich an und geh zur Arbeit.“

    Zur Arbeit? Mir wird schlecht bei dem Gedanken dort Michael zu sehen. Dennoch ich muss hin. Also reiße ich mich zusammen, dusche anständig und steige nach einer halben Ewigkeit raus. Ich schnappe mir ein Handtuch, wickel es um den Kopf und werde wieder an gestern Abend erinnert als ich an die Beule kam. Schluss jetzt, her mit dem zweiten Handtuch und abtrocknen. Endlich trocken gehe ich zum Kleiderschrank suche mir frische Sachen raus. Ich entscheide mich für eine weiße Hose und einen Pulli mit V – Ausschnitt in beige. Unterwäsche an, rein in die Klamotten und wieder ins Badezimmer. Ich mache meine Haare, naja machen ist übertrieben, ich kämme sie durch und binde sie zusammen. Ein wenig Wimperntusche und heute auch mal Lidschatten. Fertig bin ich. Nur noch Schuhe anziehen und meine Tasche nehmen. Da hätte ich doch fast das wichtigste vergessen.

    „Tschüss Alex mein dicker, benimm dich und öffne nicht die Türe“, sage ich grinsend. Auf dem Weg die Treppen hinunter, kralle ich mich förmlich am Geländer fest, damit ich nicht schon wieder eine Bruchlandung hinlege. Ich sehe meinen alten Ford da stehen und denke mir na toll, auch noch Eis kratzen. Weitere 10 Minuten später und freien Scheiben, sitze ich endlich im Auto und fahre los. Während der Fahrt summe ich irgendeine Melodie die mir zwar bekannt vorkommt, aber ich nicht weiß woher. Worüber ich mir weiter keine Gedanken machen. 15 Minuten komme ich an der Tiefgarage vom Hotel an, James wünscht mir einen guten Morgen und öffnet die Schranke. Ich fahre zu meinem Stammparkplatz, stelle meinen Wagen ab und steige aus. Einen Moment genieße ich noch die Ruhe, bevor ich dann abschließe und zu den Personalkabinen gehe und meine Arbeitskleidung anziehe. Susan ist auch schon da….

  14. So, ein wenig verspätet… 🙂

    Teil 10

    Ich gehe zum Aufzug und fahre hoch ins Erdgeschoss, wo ich an der Rezeption nachfrage, welche Zimmer denn heute gemacht werden müssen. Mrs. Mahone, eine ältere aber sehr nette Empfangsdame sagt mir Bescheid und grade als ich gehen will: „Moment Liebchen, hier ist eine Nachricht für sie hinterlegt worden.“ Ich kann mir denken von wem diese Nachricht ist, denn bevor Mr. Michael Scofield auftauchte, habe ich noch nie eine Nachricht erhalten. Sie hält mir den Zettel hin und grinst. „Danke“, sagte ich und nehme den Zettel entgegen. Lesen kann ihn ich nicht, noch nicht und stecke ihn in meine Hosentasche. Zimmer 272 muss auch heute hergerichtet werden, zwar nicht so gründlich, als wenn ein Gast abreist, aber dennoch musst aufgeräumt werden. Mit einem mulmigen Gefühl gehe ich auf die Zimmertüre zu. Ich klopfe vorsichtig an. „Zimmerservice, Mr. Scofield?“ Sicherheitshalber klopfe ich noch einmal, aber als niemand öffnet, nehme ich die Zentralkarte für die Türen und verschaffe mir zutritt.

    Durch den Zustand der Zimmer, kann ich viel über die Menschen die hier vorübergehend leben erfahren. So schaue ich mich um. Das Zimmer war tadellos. Nirgendwo lag etwas rum, Sogar das Bett war gemacht. Ob er das Bett gemacht hat, weil er weiß dass ich dieses Zimmer mache? Auf dem Bett liegt ein Zettel. Vorsichtig gehe ich Näher ran, als ob dieser mich gleich anspringen würde.

    „Liebste Sara, ich hoffe es geht dir wieder gut. Du hast mir echt einen riesigen schrecken eingejagt, als du bewusstlos warst. Ich hoffe Alex hat sich noch gut um dich gekümmert.
    Liebe Grüße Dein Michael“

    Ich muss schmunzeln. Alex um mich gekümmert… naja irgendwie ja schon, er war ja bei mir. Aber da ist wieder eine Sache die ich nicht verstehe. „Dein Michael“. Wieso dein? Ich kenne diesen Mann erst seit gestern. Kenne ich doch oder? Ich setze mich langsam aufs Bett. Und fange an sämtliche Namen in meinem Kopf durch zugehen, und Gesichter zuzuordnen. Doch ich komme auf keinen Michael. Ich lasse meinen Blick durchs Zimmer schweifen. Nichts, aber auch gar nichts Auffälliges. Mein Blick bleibt auf dem Schreibtisch haften, wo ein Stapel Aktenordner liegen. „Bestimmt Material für seine Prozesse“, denke ich mir und stehe auf. Ich gehe wie von alleine auf den Schreibtisch zu. Ich schaue zur Türe, alles ruhig. Vorsichtig hebe ich einen nach dem anderen Ordner hoch, so dass ich lesen kann was darauf steht. Plötzlich klopft es an der Tür. „Sara? Sara bist du hier drin?“ Susan, rast es mir durch den Kopf. Schnell gehe ich zur Türe und öffne diese. „Sara, was machst du wieder so lange hier? Nimmst du wieder ein Bad?“, fügt sie grinsend hinzu. Schnell ziehe ich Susan ins Zimmer damit uns niemand sieht. Ich gehe nicht weiter darauf ein. Kurz und knapp erzähle ich ihr von gestern Abend. Susan kann nicht glauben was ich erzähle.

    „Mensch Schatz, was macht dieser Mann mit dir?“ Ich habe keine Antwort darauf. Susan fragt mich was ich denn solange hier mache und ich vertraue ihr an das ich grade geschnüffelt habe, was ich noch nie in meinem Leben zuvor getan habe. „Na dann lass dich mal nicht stören“, sagt sie zu mir und setzt sich auf einen Stuhl. Obwohl ich weiß dass sie mich beobachtet und es falsch ist in den Sachen anderer herumzuwühlen, tue ich es trotzdem. Ich gehe wieder zum Schreibtisch und hebe wieder einen nach dem anderen Ordner an. Ich lese die Namen die darauf stehen, aber mir kommt keiner bekannt vor. Es sind noch 3 Ordner übrig, und ich bin mir nicht sicher ob ich weiter schauen soll. Doch meine Neugier ist zu groß, als dass ich widerstehen könnte. Ich hebe den nächsten Ordner an… nichts…. Den nächsten…. Und dann trifft mich ein Schock. Susan hat gemerkt, dass etwas nicht stimmt.

    „Sara? Hey, Sara! Was ist passiert, du bist ja Kreidebleich.“ Sie steht auf und kommt zu mir an den Schreibtisch, vorsichtig riskiert sie einen Blick auf den Ordner den ich in der Hand halte. Sie liest leise vor, was darauf steht. Und kann es selber nicht glauben. „Sara, wer ist dieser Mann? Sara?“ „Ich weiß es nicht!“

  15. Geschrieben ist alles schon fertig ^^ Allerdings ist grad jacki (freak) im besitz der restlichen Teile, das ich Probs mit meinem Läppi hatte.

  16. Ich hab die macht wieder 😀

    Teil 11

    Als hätten wir beide einen Geist gesehen, starren wir auf den Ordner. Susan liest es noch einmal vor um es zu realisieren. „ Sara Tancredi“. Mein Name steht auf diesem Ordner. Wieso? Warum hat Michael einen Ordner über mich? „Mach ihn auf“, höre ich Susan sagen. Ich kann nicht, es geht nicht und in dem Moment hören wir jemanden vor der Türe. Wir schauen uns beide erschrocken an. „Schnell, steck ihn unter deine Bluse“, bringt Susan leise hervor. „Nein ich kann doch nicht…“ Susan reißt mir den Ordner aus der Hand und schiebt ihn sich unter die Bluse, ich lege schnell die andern Ordner beisammen und schaue sie ungläubig an. In dem Moment geht auch schon die Türe auf und Michael steht da. „Oh, hallo. Schön dich zu sehen Sara. Wie ich sehe geht es dir gut.“ Ich sehe dass hinter Michael noch jemand steht. „Hi, ich bin Susan. Ich habe schon eine Menge über sie gehört.“ Susan, denke ich, kannst du nicht einmal deinen Mund halten? Sie geht auf ihn zu und reicht ihm die Hand. „Nett sie kennen zu lernen Susan.“

    Die andere Person schiebt sich an Michael vorbei. Und da steht sie wieder. Diese unglaublich gut aussehende Frau. Mit ihren hochgesteckten Haaren, ihrem schicken Kostüm und ihr perfektes Aussehen. „Michael, willst du uns nicht vorstellen?“ fragt sie. „Sicher, entschuldige. Sara das ist Sofia, Sofia das ist Sara. Ich kenne Sara schon seit… ähm… ich kenne Sara seit gestern“, sagt er schnell.
    Ich schaue Susan Hilfe suchend an. Sie merkt meinen Blick und locker wie sie ist meint sie: „War nett sie beide kennen gelernt zu haben, aber leider müssen wir beide nun die lustige Runde verlassen. Sonst werden wir gefeuert und sie haben kein ordentliches Zimmer mehr.“ Ich stehe immer noch wie angewurzelt vor dem Schreibtisch. Schaue von Michael zu Sofia, von Sofia zu Susan. Sie bemerkt das ich irgendwie nicht ganz da bin, kommt zu mir zurück, schiebt mich an Michael und Sofia vorbei und sagt im vorübergehen: „ Muss der harte Aufprall von gestern Abend sein. Wird schon wieder.“

    Und schon waren wir draußen. Michael steht mit Sofia noch im Eingang des Zimmers und ich höre Sofia wie sie Michael fragt, was Susan mit dem Aufprall meinte. Michaels antwort kann ich nicht mehr hören, denn Susan schiebt mich Richtung Aufzug. „Er hat sie mit auf sein Zimmer genommen, Susan. Ich will nicht wissen was die zwei dort jetzt machen.“ „Süße, du bist ja völlig durch den Wind, lass uns einen Kaffee trinken gehen.“ Wie in Trance folge ich Susan in Richtung Aufzug. Meine Gedanken kreisen um Michael, Sofia und den Ordner, auf dem mein Name steht. „Der Ordner!“ schießt es mir in den Kopf. „Susan? Wo ist der Ordner?“ „Hier unter meiner Bluse, alles ok“, versucht sie mich zu beruhigen. Der Aufzug kommt, wir steigen ein, und fahren ins Untergeschoss zum Personalraum. In meinem Kopf herrscht das Chaos, was Michael und Sofia wohl machen? Will ich es überhaupt wissen was sie machen? Es kann mir doch egal sein, es geht mich nichts an. Oder doch?

    Drei Etagen Höher, Zimmer 272:

    Sofia steht dicht an Michael dran und ist grade dabei Michaels Hemd zu öffnen „Sofia nicht. Bitte, ich kann das nicht.“ Dieser Satz hält sie nicht davon ab weiter zumachen. „Sofia, nein ich kann das nicht mehr tun“, sagt Michael nun energischer. „Was ist denn mit dir los. Sonst hattest du auch nichts gegen ein wenig Sex zwischen den Terminen?!“ Sofia tritt einen Schritt zurück, schaut Michael, der grade dabei ist sein Hemd wieder zuzuknöpfen, fragend an: „Hat es etwa mit dem Zimmermädchen zu tun? Dieser Sara? Michael, ich bitte dich, sie ist unter deinem Niveau. Sie ist ein Zimmermädchen. Was willst du mit ihr?“
    Michaels Blick sagt mehr als tausend Worte und doch antwortet er ihr, mit gehobener Stimme. „Rede nicht so über Sara. Nie wieder, hörst du?!“

    Der Aufzug ist angekommen, Susan und ich steigen aus, und gehen langsam zum Personalraum. Ich setze mich hin und Susan legt den Ordner auf den Tisch…..

  17. :respekt:Das is echt gut geschrieben, gefällt mir . Man kann sich beim lesen richtig die Charactere vorstellen auch wenn sie nur die Namen miteinander gemeinsam haben. Du kannst echt alles, pics bearbeiten, schreiben, als nächstes drehst du wohl noch nen eig. Film oder was ^^
    Freu mich echt schon auf den nächsten Teil .

  18. :cheesy: Danke, aber nen Film drehen werd ich nicht.. obwohl .. Jacki, wat is? 😀

    Teil 12

    Ich starre den Ordner an. Diesen Ordner den ich in Michaels Zimmer gefunden habe, den Ordner auf dem mein Name steht : Sara Tancredi. Ist es möglich dass es noch eine Sara Tancredi gibt? Ja sicher ist es Möglich, aber so einen Zufall gibt es nicht, das Michael diese Frau kennt. Oder doch? Versuche ich mir Mut zu machen.
    Susan kommt mit zwei Tassen Kaffee zurück, stell eine vor mich hin und ich nehme direkt einen kräftigen Schluck davon. Ich spüre wie der Kaffee meine innere Kälte vertreibt. Susan sitzt mir gegenüber. Gemeinsam schauen wir auf den Ordner. Minutenlang sagen wir kein Wort. „Willst du ihn nicht öffnen, Sara?“ unterbricht Susan die Stille. Ich überlege kurz und antworte: „Nein öffne du ihn, ich kann das nicht, Susan.“

    Susan dreht den Ordner zu sich. Schaut ihn einen Momentlang an, und öffnet ihn ganz vorsichtig, als ob er explodieren könnte. Langsam legt sie den Deckel auf den Tisch und ich kann sehen wie ihr Gesicht ganz blass wird. „Susan was ist da drin?“ „Susan, antworte mir“, schreie ich sie schon fast an. Doch Susan scheint mich nicht zu hören. Langsam blättert sie eine nach der anderen Seite weiter. Sie sagt kein Wort. Als sie am Ende angekommen ist, was mir vorkommt wie eine halbe Ewigkeit, schaut sie hoch, sieht mir ins Gesicht und sagt: „ Sara, der Typ ist krank, echt krank. Wo hast du den her? Ok sorry, fasche Frage.“ „Was ist denn darin Susan?“ Sie schließt den Ordner wieder und schiebt ihn mir rüber. Ich habe Angst ihn zu öffnen aber tue es doch. Mir wird schlecht, alles dreht sich. Da sind Fotos. Fotos von mir, Fotos aus meiner Kindheit, meiner Jugend, Fotos von heute. Berichte in denen bis in kleinste Detail steht, was ich wann, wo und mit wem gemacht habe. Ich blättere weiter… Fotos, Berichte der ganze Ordner voll. Am Ende angekommen, klappe ich den Ordner zu. Sehe zu Susan auf. „ Susan? Was will der Kerl von mir? Was soll das alles? Wieso verfolgt er mich? Oder lässt mich verfolgen? Ich versteh das nicht. Susan ich hab Angst.“ Susan steht auf, kommt zu mir, zieht einen Stuhl ran und setzt sich neben mich. Sie nimmt mich in den Arm. Mein ganzer Körper zittert. Ich will weinen, ich kann nicht.
    „Süße, ich weiß es nicht was dieser Kerl von dir will. Ich weiß nicht was ich über die ganze Sache denken soll. Kennst du ihn nicht doch? Überleg doch mal, denk noch mal in Ruhe nach.“ Kennen? Nachdenken? In Ruhe? „ Nein verdammt ich kenne ihn nicht“, schreie ich sie an und es tut mir im selben Moment auch schon leid. „Entschuldige Susan, ich wollte dich nicht anschreien, ich … meine Nerven…“ Susan nimmt meine Hand: „Ist ok Sara, ich glaube wenn ich in deiner Situation wäre, würde ich auch keine Nerven mehr haben.“

    Ich steh auf. Erkläre Susan dass ich nach Hause muss. Ich will weg hier, weg von Michaels Nähe. Sie sagt, sie würde sich für den Chef eine Ausrede einfallen lassen und bringt mich noch zum Auto. Sie vergewissert sich das ich es packe alleine nach Hause zu fahren ohne einen Unfall zu bauen. Ich bejahe diese Frage mehrmals. Als sie endlich weg ist, lege ich meine Stirn auf das Lenkrad und alles kommt raus. Ich weine und weine, und glaube ich kann gar nicht mehr aufhören. Nach etwa 15 Minuten geht es nicht mehr, mir kommt es vor, als hätte ich keine Tränen mehr. Ich schaue in den Rückspiegel, nehme ein Taschentuch und versuche so gut es geht die verlaufene Wimperntusche wegzubekommen. Weitere 5 Minuten später lasse ich den Wage an und fahre zur Ausfahrt. Natürlich steht James mit seinem lächeln da. Ich kurbel’ das Fenster hinunter und hoffe das er nichts bemerkt. So normal wie nur möglich wünsche ich James noch einen schönen Tag, der darauf hin fragt, ob alles ok sei. Nichts ist ok, aber auch rein gar nichts. „Ja James, danke. Mir ist nur etwas schlecht. Ich habe
    Gestern wohl etwas Falsches gegessen.“ Was falsches gegessen, ach wie schön das wäre, denke ich mir. Er wünscht mir gute Besserung und lässt die Schranke hoch.

  19. Ich weiß nicht wie ich nach Hause gekommen bin, doch irgendwann stehe ich vor meiner Wohnung. Ich danke Gott dafür dass ich ohne einen Unfall zu bauen, angekommen bin. Langsam parke ich ein, bleibe noch einen Moment sitzen, bevor ich meine Tasche nehme, aussteige, abschieße und in meine Wohnung gehe. Alex begrüßt mich freudig, doch ich ignoriere in schleudere meine Tasche in die Ecke, ziehe Jacke und Schuhe aus, und lasses beides dort liegen wo ich stehe. Alex merkt dass etwas nicht stimmt und verkriecht sich unter die Couch.

    Zimmer 272

    Michael ist alleine. Sofia ist gekränkt und Sauer gegangen. Er geht zum Schreibtisch und schaut auf die Aktenordner. „Ach Sara, warum erinnerst du dich nicht an mich?“ Er beginnt langsam einen nach dem anderen Ordner beiseite zu legen, bis er den letzen in der Hand hält. Panik überkommt ihn. „Wo ist der Ordner über Sara?“ Schnell geht er alle Ordner noch einmal durch, schaut auf dem Boden nach, aber kann ihn nicht finden. Er stellt mit entsetzen fest, das dieser Ordner fehlt. „Oh nein, Sara!“ Sie hat ihn doch nicht etwa gefunden, fragt er sich. Michael wird klar, das es nur so sein kann. Er überlegt und sagt zu sich: „ Ja, deshalb war sie auch so komisch und Abwesend, als ich das Zimmer betreten habe.“ Er packt sich seine Jacke uns stürmt aus dem Zimmer. Unten angekommen, ragt er an der Rezeption nach dem Zimmermädchen Susan. Mrs. Mahone lässt sofort nach ihr suchen. Nach kurzer Zeit steht Susan vor Michael. Ihr bleibt die Lust weg. „Mr. Scofield, was kann ich für sie tun“, versucht sie so normal und ruhig, wie nur möglich zu sagen. „Susan, wo ist Sara? Susan! Es ist wichtig!“

    Ihr schießt der Ordner in den Kopf. „Sie krankes Schwein. Was wollen sie von Sara. Lassen sie sie in Ruhe oder ich rufe die Polizei“, bringt Susan gefasst raus. „Susan“, beginnt Michael ruhig. „Ich weiß dass Sara den Ordner gefunden hat. Ich muss mit ihr reden. Susan, ich bitte sie. Sagen sie mir wo Sara ist.“ Susan schaut Michael mit großen Augen an. „Ist sie zu Hause? Susan?“ Hoffe ich doch, denkt sie sich besorgt. „Ja ist sie.“ Oh nein, es fällt ihr wie Schuppen von den Augen, er weiß wo sie wohnt. Wenn sie ihr wehtun, Mr. Scofield, werden sie es bitter bereuen. Michael sieht Susan an. „Ich danke ihnen Susan, ich danke ihnen.“
    Er dreht sich um und rennt förmlich aus dem Hotel. Schließt seinen Wagen auf, steigt ein und gibt Gas.

    „Sara? Hier ist Susan….Geh ans Telefon… So nimm doch endlich ab!“ ****** Anrufbeantwortet denkt Susan sich. „Sara nimm ab… Mr.Sco…“ Sara nimmt ab. „Was ist denn los? Susan? Was ist passiert?“ Aufgeregt antwortet sie, dass Mr. Scofield auf dem Weg zu mir ist.
    Michael kommt? Hier her? Was zur Hölle will er von mir? „Sara, er weiß dass du den Aktenordner gefunden hast.“ „******e“, antwortet Sara geschockt und legt auf. Das Telefon klingelt erneut, doch Sara ignoriert es. In weiter Ferne hört sie wie Susan auf den AB quasselt. Doch was sie das sagt, kann sie nicht hören.

    Es klingelt…. Jemand klopft an die Türe. Wie in einem Schockzustand bleibe ich stehen und halte die Luft an. „ Sara, ich weiß das du zu Hause bist. Mach bitte auf…. Sara ich muss mit dir reden.“ „ Hau ab. Verschwinde. Ich will dich nicht sehen. Verschwinde endlich“, schreie ich ihn durch die Türe an. Einen Momentlang herrscht stille und ich glaube er ist gegangen. Doch ich täusche mich. „Sara, bitte lass mich rein, lass es mich erklären. An seiner Stimme kann ich hören dass er verzweifelt ist. Langsam gehe ich zur Türe, bleibe einen Moment stehen, drehe den Schlüssel um und öffne. Da steht er. Ich schaue in seine Augen und sehe Tränen…

  20. Schweigend drehe ich mich um und gehe zur Couch. Michael kommt langsam herein und schließt die Türe. Alex kommt unter der Couch hervorgekrochen, um zu sehen wer da ist. Er geht auf ihn zu und reibt sich schnurrend an Michaels Bein.

    Er mag ihn denke ich mir, denn Alex geht nur zu Menschen hin die er leiden kann. Michael geht in die Hocke und gibt Alex ein paar Streicheleinheiten. Irgendwann steht er auf und sieht mich an. Ich sehe bestimmt wie ein Häufchen Elend aus, wie ich das zusammengekauert auf meiner Couch sitze, und leise vor mich hinschluchze. Langsam kommt Michael auf mich zu und bleibt zögernd vor der Couch stehen. Er wartet dass ich etwas sage, doch ich sage nichts. Stattdessen rücke ich ein Stück beiseite uns signalisiere im somit er solle sich setzen. Vorsichtig setzt Michael sich neben mich und will nach meiner Hand greifen. „ Fass mich nicht an!“, fahre ich ihn an. Erschrocken zieht er seine Hand zurück.

    „Sara, es tut mir leid, wie alles gekommen ist. Das musst du mir glauben.“ „Ich glaube die gar nichts mehr. Hörst du? Nichts!“ Ich schaue ihn nicht eine Sekunde an, sondern starre auf den Boden. „Du wolltest mir etwas erklären oder? Warum sind in diesem Ordner Bilder und Berichte von mir uns über mich?“, und deute auf den Ordner der vor uns auf dem Wohnzimmertisch liegt. Mein Blick wendet sich langsam in seine Richtung. „Warum zur Hölle ist fast mein ganzes Leben in diesem verfluchten Ordner?“ schrei ich ihn an. Michael zuckt kurz zusammen.

    „Sag es mir verdammt noch mal. Sag mir was dass alles soll. Sag mir was du von mir willst. Sag mir wer du bist“, flehe ich ihn fast an. Tränen laufen über mein Gesicht. Michael sieht es, er reicht mir ein Taschentuch und ich versuch hilflos mir die Tränen wegzuwischen. Es nützt nichts, denn ich kann nicht aufhören zu weinen. Michael fängt an eine Melodie zu summen und ich denke jetzt hat er völlig den verstand verloren. Was soll das denn nun schon wieder, frage ich mich. Plötzlich fällt mir auf, dass es die Melodie ist, die ich letzten gesummt habe. Was hat das zu bedeuten? Ich schaue ihn an: „ Michael, was hat das zu bedeuten?“ frage ich ruhig und leise. Hoffnungsvoll schaut er mich an. „ Du erinnerst dich?“

    „An was Michael? An was soll ich mich erinnern?“ frage ich vorsichtig. Michael holt tief Luft und fängt an zu erzählen. Gespannt höre ich zu. Vor 12 Jahren, in Chicago, weißt du noch?“ Ich versuche mich zu erinnern. Vor 12 Jahren, war ich 15, habe mit meinen Eltern in einem kleinen Vorort von Chicago gewohnt und mein Leben war noch in Ordnung. „Nein“ antworte ich ruhig, „ich erinnere mich nicht. Michael schweigt, er holt noch einmal tief Luft und fährt fort. Du hast in einem kleinen Vorort von Chicago gelebt. In einem hellblauen Haus, mit gepflegten Vorgarten am Ende der Straße. Du hast oft auf den Stufen gesessen, fast täglich und warst in ein Buch vertieft. Es war das Buch „School of Love“, ich erinnere mich noch genau. Du hast dieses Buch bestimmte hunderte Male gelesen.“

    Mein Kopf fängt an zu rattern. Woher weiß Michael das? Alles was er bisher gesagt hat stimmt. Ich habe immer auf den Stufen gesessen und dieses Buch gelesen. Ich habe dieses Buch geliebt, mir immer vorgestellt ich wäre das Mädchen aus dieser Geschichte. Ich schaue ihn an und fordere ihn mit meinem Blick auf, weiter zu erzählen.

    „Kann ich vielleicht ein Glas Wasser bekommen?“ Ohne etwas zusagen stehe ich auf, gehe in die Küche, mache ihm ein Glas Wasser, gehe zurück und reiche es ihm. Ich setze mich wieder neben ihn. Michael nimmt einen Schluck, stellt das Glas ab und setzt an um weiter zu erklären. „Ich habe in dem Haus gegenüber gewohnt.“ Er macht eine Pause, um meine Reaktion abzuwarten. „Michael? Michael Burrows?“ „Ja Sara ich bin es.“ „Aber wieso? Ich versteh nicht“, füge ich unsicher hinzu. „Als mein Vater uns damals verlassen hatte, habe ich den Namen meiner Mutter angenommen – Scofield – um mit meinem Vater endgültig abschließen. Auf einmal fange ich an zu verstehen, nicht alles, aber es wird klarer….

  21. „Sara als ich dich damals immer vor deinem Haus sitzen sah, habe ich mich in dich verliebt. Du sahst so wunderschön aus. Wie du auf den Stufen gesessen hast, in dein Buch vertieft warst und nichts um dich herum mitbekommen hast. Irgendwann habe ich dich angesprochen, weißt du noch?“ „Ja ich erinnere mich“, antworte ich ihm. Es fällt mir nach und nach immer mehr ein. Mein Körper zittert. Michael bemerkt es und legt mir eine Decke über die Beine. Ich lächle ihn dankend an, und ziehe sie hoch bis zum Kinn. „Wir haben…“, will er fortfahren, doch ich unterbreche ihn.

    „Wir haben uns von dem Tag, als du mich das erste Mal angesprochen hast, jeden Tag gesehen. Ich weiß es noch genau. Wir trafen uns immer heimlich hinter unserem Schuppen. Wir haben stundenlang geredet oder stundenlang geschwiegen. Wir mussten nicht reden, wir konnten nur da sitzen, Vögel, Schmetterlinge, Bienen und all die anderen Tiere anschauen. Ja ich erinnere mich Michael.“ Er schaut mich liebevoll an und versucht wieder meine Hand zu nehmen und diesmal lasse ich es zu. „Dein Vater hätte mich umgebracht, wenn er es da schon gewusst hätte.“ Oh, ja denke ich mir, das hätte er. Ich beginne weiter zu erzählen so gut es meine Erinnerungen zu lassen.
    „Ich glaube es war ein Sonntag. Wir kamen grade aus der Kirche. Deine Eltern unterhielten sich mit meinen und wir beide standen und gegenüber und sagten kein Wort. Nicht wahr Michael?“

    Er schaut mich an und nickt mir lächelnd zu. „Deine Mutter“, rede ich weiter, „hat uns an diesem Tag zum Kaffee eingeladen. Wir sind alle von der Kirche aus zu euch gegangen. Meine und deine Mutter gingen in die Küche uns setzten Kaffee auf, unsere Väter saßen auf der Veranda und unterhielten sich über Sport.“ Ich mache eine Pause und denke nach. „Das war der schlimmste Tag in meinem Leben“, unterbricht Michael die Stille. „ Wir zwei haben uns durch die Hintertüre raus geschlichen und sind wieder hinter den Schuppen gegangen. Dies war der Tag an dem ich dich das erste und das letzte Mal geküsst habe, für die nächsten 10 Jahre.“ Er macht eine Pause. „Oh Sara, ich spüre heute noch deine Lippen auf meinen. In all den Jahren habe ich diese Gefühl nicht vergessen.“ Ich schaue ins Leere.
    Erinnere mich wieder an jedes Detail. Den Kuss, die Zärtlichkeit und Wärme die von Michael ausging. Seine Hand, wie sie sanft über meine Wange strich.
    Diesen Moment in dem mir klar wurde, dass ich ihn liebe. Den Augenblick, als Michael seine Lippen von meinen löste mir in die Augen schaute und mir sagte das er mich liebt. Ich sehe alles klar vor mir.

    „Oh Michael, ich weiß es wieder. Ich erinnere mich als wäre es gestern gewesen. Nachdem du mir gesagt hast dass du mich liebst, haben wir uns noch einmal geküsst. Es war so wunderbar. Ich habe mir damals gewünscht die Zeit würde stehen bleiben.“ Für einen Moment schwiegen wir beide.
    „Erinnerst du dich was dann passierte?“ fragte Michael mich. Ich muss nicht nachdenken ich weiß es sofort. „Ja, wir saßen dort im Gras, hinter dem Schuppen und küssten uns. Wir nahmen um uns herum nichts mehr wahr. Es gab nur noch dich und mich. Plötzlich packte mich jemand am Arm und zog mich von dir weg und verpasste mir eine schallende Ohrfeige.“ Unbewusst streiche ich mir über die Wange und spüre für einen kleinen Moment wieder, diesen Schmerz und das Brennen von damals. „Es war“, fuhr Michael fort, der merkte dass ich nicht mehr die Kraft hatte weiterzureden, „dein Vater. „Geh sofort nach Hause, du Flittchen“ hat er dich angeschrieen. Oh Sara, ich hätte dir so gern geholfen. Als du weg warst hat er mich rund gemacht er hat geschrieen und geflucht. Er sagte, wenn ich noch einmal in deine Nähe komme, bringt er mich um. Und ich muss sagen, so wie er in Rage war habe ich ihm das geglaubt. Ich wünschte er hätte es gemacht, denn die letzten 10 Jahre ohne dich waren schlimm Sara. Du hast mir gefehlt. Ich konnte dich nicht vergessen.
    Meine Augen richten sich auf Michael und ich kann sehen, dass er weint. Vorsichtig wische ich ihm die Tränen weg…

  22. „Dein Vater hat mich dann am Arm gepackt und zu meinem Vater geschliffen. Die beiden haben sich dann richtig heftig gestritten, dass nicht einer den anderen umgebracht hat, war meiner Meinung nach ein Wunder. Das letzte war, das mein Vater zu deinem sagte, was er dafür können das seine Tochter ein Flittchen ist, worauf dein Vater antwortet, wenn sein Sohn noch einmal in die Nähe seiner Tochter käme würde er erst ihn und dann seinen Sohn umbringen. Und dann haben die beiden nie wieder ein Wort miteinander geredet.

    Dich konnte ich nur noch aus der Ferne beobachten, es hat mir mein Herz gebrochen nicht in deiner Näher sein zu können, “ beendet Michael den Teil. Wir sehen uns lange an, halten unsere Hände und wir beide weinen.
    „Oh Michael, ich habe versucht dich zu vergessen und ich habe es geschafft. Mein Vater sagte immer zu mir, das du nicht gut für mich gewesen wärst, und es gehört sich nicht für ein Mädchen aus meinem Elternhause, was auch noch streng katholisch ist, sich mit einem Jungen abzugeben der zehn Jahre älter ist. Was sollen denn die Leute denken? Ich erinnere mich dass wir drei oder vier Monate später von heute auf morgen weggezogen sind. Hier nach Washington. Mein Vater hatte eine neue, besser bezahlte Arbeit bekommen.“ „Ja ich weiß, sagt Michael. „So konnte ich dich nicht einmal mehr aus der Ferne sehen“, fügt er traurig hinzu.

    Ich rede weiter: „ Ich glaube, nein ich weiß, dass es meinem Vater gelegen kam, das wir wegzogen. Denn so konnte er sicher gehen dass wir uns nicht mehr sehen. Ich habe wochenlang geweint, habe mich von der Außenwelt abgeschottet. Meinen Vater habe ich gehasst, immer wieder sagte er zu mir, eines Tages würde ich ihm dankbar sein. Ich habe ihn einfach ignoriert. Ich fand neue Freunde, und mit der Zeit wurde es besser. Die Gedanken an dich wurden weniger und der Schmerz ließ nach. Und irgendwann habe ich dich ganz vergessen und nie wieder an dich gedacht“, sage ich traurig. „Michael es tut mir so unendlich leid.“ Ich beuge mich zu ihm rüber und nehme ihn in den Arm. Bestimmt zehn Minuten liegen wir uns schweigend in den Armen. Dann löst sich Michael vorsichtig aus meiner Umarmung und schaut mich an. „Lass es mich bitte noch erklären was es mit dem Ordner auf sich hat, bitte.“

    Eigentlich kann ich es mir denken, aber dennoch lasse ich ihn erklären. Michael trinkt noch einen Schluck Wasser, fährt mit der Hand über den Ordner und beginnt. „Etwa ein Jahr nachdem du weggezogen bist, engagierte ich einen Privatdetektiv. Er sollte herausfinden wo du bist, was du machst und wie es dir geht. Oft wollte ich zu dir kommen, doch hatte nie den Mut dazu. Bis ich jetzt diesen geschäftlichen Termin in Washington hatte. Ich wusste in welchem Hotel du arbeitest und habe vor dem einchecken gefragt für welche Zimmer du zuständig bist und mir eines davon geben lassen. Ich habe gehofft dass wenn du mich wieder siehst, du mich wieder erkennst. Doch leider war es nicht der Fall. Ich wollte nicht das du den Ordner findest und was ich am allerwenigsten wollte, war es die Angst zu machen, Bitte verzeih mir Sara.“

    Liebevoll schaut er mich an. Da sitzt sie. Meine erste große Liebe. Immer noch kommt mir alles wie ein Traum vor. Nur langsame realisiere ich die Wirklichkeit. „Natürlich verzeihe ich dir Michael. Natürlich!“ Wir nehmen uns wieder in den Arm, doch unsere Umarmung wurde, kurze Zeit später von zwei klingelnden Telefonen beendet.

  23. Schön des du auch lesen möchtest 🙂 Die Geschichte hat rein garnichts mit dem „realen PB“ zu tun. Und gecshrieben habe ich sie, da gab es Staffel 4 noch garnicht ^^. Also kannst du alles lesen ohne Angst zu haben, gespoilert zu werden 🙂

  24. Michaels Telefonat:

    „Hallo Lincoln…Ja mir geht es gut…grade eben ja…genau sie weiß es… wie sie es aufgefasst hat? Nun ja, ich würde sagen sie war ziemlich durch den Wind, wenn sie es nicht noch immer ist… ja ich bin auch froh, dass sie es endlich weiß… ok Linc…mache ich. Bis bald.

    Saras Telefonat:

    „Susan, mir geht es gut… ja wirklich…. Nein ist nicht nötig… nein Susan, er hat mir nichts getan…ja ich weiß warum er diesen Ordner über mich hat…. Das ist zu kompliziert um es am Telefon zu erklären… lass und morgen treffen ok? Ja mach das, Bis Morgen Süße.

    „Schöne Grüße von Susan, es tut ihr leid das sie dich ein krankes Schwein genannt hat.“ „Ist schon ok. Ich kann sie ja verstehen. Es muss für euch ja ausgesehen haben, als wäre ich ein Psychopath“, sagt Michael grinsend. „Ach ja, schönen Grüße von Lincoln“, fügt er noch hinzu. Fragend schaue ich ihn an. „Linc, mein Bruder, erinnerst du dich? Der immer soviel Mist gebaut hat.“ Ich überlege kurz und dann fällt es mir wieder ein. „Danke“, sage ich.
    Wir stehen uns gegenüber und irgendwie entwickelt sich grad ein peinliches Schweigen. Er weiß nicht was er noch sagen soll, und ich erst recht nicht. Ich habe Kopfschmerzen. Der ganze Tag war zu viel für mich. Zum Glück habe ich ab Morgen Urlaub. „Michael, sei mir nicht böse, aber ich würde jetzt gerne etwas allein sein. Die letzten Stunden waren zu viel für meinen Kopf. Ich muss erst einmal alles verarbeiten.“ Natürlich Sara, Kann ich verstehen. Ich hoffe es geht dir bald besser, wenn du über alles nachgedacht hast.“ Er kommt zu mir, nimmt mich in den Arm und gibt mir einen leichten, aber dennoch zärtlichen Kuss auf die Stirn.

    „Bis bald Sara. Und bitte verzeih mir dass ich dich so erschrocken habe. Ich lächele ihn an und weiß das er durch dieses Lächeln versteht, das ich ihm schon längst verziehen habe. Michael geht zur Türe, öffnet sie, dreht sich noch einmal und schenkt mir ein Lächeln was soviel Wärme und Liebe ausstrahlt. Dann geht er. Allein bleibe ich in meiner Wohnung zurück. Ich schalte das Radio ein und erschrecke. Da ist das Lied zu der Melodie. Jetzt fällt es mir auch wieder ein. „Llorando“, ja so heißt es. Es lief in irgendeinem Haus weiter weg, als Michael und ich uns das erste und gleichzeitig das letzte Mal geküsste haben. Ich lege mich auf die Couch, schließe die Augen und lausche der diesem Lied. Ich denke an damals. An Michael und mich. An uns. Irgendwann schlafe ich ein

    Ich werde durch ein lautes klopfen an meiner Türe geweckt. Erschrocken setze ich mich auf, sehe mich um und sortiere meine Gedanken. Mein Blick fällt auf meine Uhr 20.45Uhr. Du meine Güte. Das klopfen an der Türe hört nicht auf, also stehe ich auf und gehe hin. Als ich öffne, traue ich meinen Augen nicht…

  25. Oh, ich hab die wieder verdrängt mom ^^, oder vergessen, kommt vom alter:upsidown:

    „Susan, was machst du hier? Wir wollten uns doch morgen treffen. Eigentlich hätte ich mir denken können das sie heute noch kommt, so neugierig wie Susan ist“ Ohne ein Wort zu sagen, schiebt sie sich an mir vorbei in meine Wohnung. Sie schaut sich um und flüstert: „Wo ist er? Ist er im Bad?“ Ich muss grinsen. „Susan du kannst normal reden, er ist nicht mehr da.“ Ich weiß ich werde es bereuen das gesagt zu haben. Denn schon sprudelt es aus ihr heraus. Aufgeregt wie ein kleines Mädchen am Weihnachtsabend so steht sie da „ Los…. Ich will alles wissen… Wer ist dein Mr. Scofield? Was will er von dir? Seht ihr euch wieder?“ „Erstens“, sage ich, „ist er nicht MEIN Mr. Scofield. Zweitens weiß ich nicht was er von mir will. Und drittens keine Ahnung ob wir uns wieder sehen.“ Susan sieht mich unglaubwürdig an. „Was damit willst du mich abspeisen?“ fragt sie entsetzt, und ich muss wieder grinsen. Ich gehe in die Küche hole zwei Weingläser aus dem Schrank, krame eine Flasche Rotwein raus und gehe zurück zu Susan, die es sich schon auf ihrem „Stamm-Sessel“ Bequem gemacht hat. Ich stelle die zwei Gläser auf dem Tisch ab und schenke uns den Wein ein. Dann mache ich es mir auf der Couch gemütlich und fange an zu erzählen.
    Zwei Flaschen Wein später, beende ich meine Erzählung mit dem Satz: „Ja so war es.“ Susan hat mir die ganze Zeit aufmerksam zugehört und ich sehe wie sie sich Tränen mit ihrem Ärmel aus dem Gesicht wegwischt. „Susan? Träumst du?“, hole ich sie zurück ins Leben. „Das ist ja so romantisch“, schluchzt sie. „Romantisch? Aja, wenn du das sagst.“ Sie wirft mir einen bösen Blick zu. „ Ja ist es, er hat dich die ganzen Jahre nicht aus den Augen gelassen, wenn das nicht romantisch ist.“ Mein Blick fällt auf die Küchenuhr. 00.30Uhr. „Susan, lass uns schlafen gehen.

    Ich bin müde. Natürlich bleibt sie diese Nacht hier. Ich ziehe meine Klamotten aus und lasse sie einfach auf dem Boden liegen, falle ins Bett und bin keine Minute später auch schon eingeschlafen. Zu meiner Überraschung schlafe ich sehr gut, ich werde nicht wach und habe keine Albträume. Um 11Uhr werde ich wach. Ich öffne meine Augen und sehe neben mir Susan liegen, die noch tief und fest schläft. Ich stehe auf, ziehe meinen Bademantel über und gehe in die Küche, wo ich auch schon sehnsüchtig von Alex erwartet werde.“ Guten Morgen dicker.“ Um ihn nicht noch länger warten zu lassen, mache ich seinen Napf voll und er stürzt sich sofort drauf. Jetzt erstmal Kaffee kochen, denke ich mir und setzte eine frische Kanne auf.
    Ich bemerke wie jemand um die Ecke in die Küche schaut. „Guten Morgen Susan. Gut geschlafen?“ Verschlafen schlürft sie in die Küche. „ Ja sehr gut und du? Nach dem Tag gestern?“ „Ja danke. Eigentlich habe ich sehr gut geschlafen.“ Der Kaffee ist fertig und Susan holt zwei Tassen aus dem Schrank. Ich gieße ein und wir setzten uns an den Tisch. So früh am Morgen sind wir beide nicht sehr gesprächig, also schweigen wir uns an, und genießen den heißen Kaffee.

    „Was machen wir denn heute an unserem ersten Urlaubstag?“, unterbricht Susan das Schweigen. „Hmmm… ich hätte Lust gleich ausgiebig frühstücken zu gehen und dann shoppen.“ Susan war von der Idee begeistert und sofort hellwach. Sie zog sich an, fuhr nach Hause, sich duschen um umziehen, Ich sprang auch unter die Dusche und beeilte mich. Steige raus, wickel mir ein Handtuch um den Kopf, trocknen mich ab und suche mir schnell etwas zum anziehen. Hüpfe in meine Klamotten und gehe zurück ins Bad. Ein wenig Schminke, Haare kämmen und zusammen binden. Fertig. Freudig ziehe ich meine Schuhe an, schnappe mir meine Tasche, sehe mich noch mal um und verabschiede mich von Alex. „Benimme dich dicker.“ Ich gehe zur Türe und öffne sie. Erschrocken bleibe ich stehen… Das lag doch noch nicht da als Susan gegangen ist….

  26. ich hab deine ff jetzt auch mal gelesen, hatte es mir ja eigentlich schon längst mal vorgenommen 😀
    Mir gefällt dein schreibstil saugut…
    Freu mich auf das nächste kapitel =)

  27. Ich habe mir auch alles durchgelesen. 😀
    Man man, das hat was gedauert, hehe ^^

    Ich mag Deinen Schreibstil auch sehr und Du machst das alles immer sehr spannend. 🙂
    Du kannst echt gut schreiben, solltest Schriftstellerin werden. :p 😉

    Hoffentlich gehts bald weiter, freu mich drauf!
    Hab auch nichts auszusetzen, mir gefällt alles 😀

  28. Dangöööö 😀 So bevor ich wieder Wochen für den nächsten Teil brauche um den hier her zu packen…..

    Aus dem Schrecken wird Gerührtheit. Langsam gehe ich in die Hocke, hebe es auf und bringe es in die Wohnung. Einen Teil jedoch packe ich in meine Handtasche. Dann fahre ich los zu Susan. „Hallo Süße. Können wir los?“ frage ich sie. „Aber klar doch. Ich habe einen riesen Hunger.“ Wir beschließen mit meinem Wagen zu fahren.

    In der Stadt angekommen gehen wir ohne Umwege in unser Lieblingscafe. Sogar der Tisch an dem wir immer sitzen ist frei. Der Tag verläuft ja bis jetzt super, denke ich. Wir setzen uns und schon steht auch unsere Lieblingskellner Sucre neben uns. „Sara, Susan. Meine zwei wunderhübschen. Womit kann ich euch heute glücklich machen?“ „Schenk mir eine Nacht mit dir“, antwortet Susan, frech wie sie ist. Wir drei müssen lachen. Zehn Minuten später haben wir ein riesen Frühstück vor uns stehen. Der Duft von frischem, heißen Kaffee steigt mir in die Nase. Für einen Moment schließe ich die Augen, ich höre nichts mehr um mich herum. Denke an das was heute Morgen vor meiner Türe lag, den Teil den ich in meine Handtasche gesteckt habe. Unbewusst muss ich wohl lächeln. „Sara? An was denkst du? Oder besser gesagt an w e n?“ holt Susan mich aus meinen Gedanken. „Bitte? Ach so, an nichts“, antworte ich ihr. „Dafür hast du aber sehr glücklich ausgesehen.“ „Der Kaffee wird kalt“, lenke ich ab. Susan und ich frühstücken ausgiebig bis wir so voll sind, dass uns schlecht ist. „Ich glaube wir müssen unsere neuen Klamotten gleich eine Nummer größer kaufen“, sage ich lachend. Susan hält sich den Bauch und stimmt mir lachend zu. Sucre kommt und räumt ab. Wir sitzen noch einen Moment da und trinken unseren Kaffee und welchen Laden wir denn gleich zu erst leer kaufen. Kurze Zeit später rufen wir Sucre, um zu zahlen. Doch Susan muss erst noch einen Spruch ablassen. „Sucre, mein Schatz. Ich will doch jetzt noch shoppen gehen, doch wenn ich dieses Frühstück bezahle, dann kann ich mir nichts mehr zum anziehen leisten. Und das willst du doch nicht? Kann ich nicht mit Küssen zahlen?“

    Oh Susan, denke ich, du bist unmöglich. Da sitzt sie nun und himmelt Sucre an. „ Meine hübsche, du weißt das ich dir keinen Wunsch abschlagen kann, wenn es mir möglich ist. Doch leider geht es heute nicht mit. Mein Chef ist da und er sieht es nicht gerne wenn ich immer die schönsten Frauen bekomme, und er zuschauen muss“, scherzt Sucre. Also zückt schließlich auch Susan ist Portmonee und zahlt. „Danke Sucre. Es war wieder sehr schön hier“, verabschiede ich mich. „Danke Sucre, es war wieder sehr schön mit dir. Aber wir zwei sind noch nicht fertig“, zwinkert Susan ihm zu, wirft ihm noch einen Handkuss zu und kommt mir hinterher. „Da bist du ja endlich. Unmöglich bist du. Der arme Sucre weiß gar nicht wie ihm geschieht.“ Susan grinst mich an, harkt sich bei mir ein und wir ziehen los, zu unserem Shopping-Marathon. Wir schlendern zu erst gemütlich an den Schaufenstern, der Geschäfte vorbei, in denen wir uns wahrscheinlich nicht mal einen Knopf einer Hose leisten können. Ich bleibe vor einem Fenster stehen und merke einen Ruck an meinem Arm. Susan hat zu spät gemerkt dass ich stehen geblieben bin, denn sie hat wieder Männern nachgeguckt, typisch Susan. „Schau mal Susan. Ist es nicht wunderschön. Es sieht genauso aus, wie das Kleid, von dem ich geträumt habe, als ich“, und beende meinen Satz. „Als ich in Michaels Zimmer, in der Badewanne eingeschlafen bin“, denke ich mir den Rest. Susan zieht mich am Arm. Was hat sie denn nun schon wieder vor, frage ich mich. Ehe ich mich versehe stehe ich auch schon im Geschäft drin.

    Sehr überschaubar denke ich mir, wo sind denn die ganzen Klamotten? Eine, über das ganze Gesicht lächelnde Frau, kommt uns entgegen. Mensch, die könnte glatt Werbung für Zahncreme machen, denke ich mir grinsend. „Guten Tag die Damen, wie kann ich ihnen weiterhelfen?“ „Meine Freundin würde gern einmal das dunkel rote Kleid aus dem Schaufenster anprobieren, wenn es ihnen keine Umständen bereitet“, antwortet Susan wie selbstverständlich. „Aber nein meine Liebe. Sie bereiten mir keine Umstände.“ Und schon war sie verschwunden um das Kleid zu holen. Ich stupse Susan mit dem Ellenbogen an.

  29. ist ja mysteriös das sie von dem kleid schonmal geträumt hat 😉
    außerdem will ich unbedingt wissen was denn nun vor ihrer haustür lag…
    also poste bitte bald den nächsten teil =)

  30. is ja geil hab es schon mal angefangen.Ich bin 14 hab die ersten zeilen gelesen und dachte was für ne ******* und dann noch verarsche.Jetzt hab ich ein bisschen ruhe nach dem fußballspiel gebraucht und hab dass gelesen-einfach geil.Has du den schon alle Teile fertig??? Wenn ja könntest du tählich einen posten.

  31. mina92;512106 wrote: ist ja mysteriös das sie von dem kleid schonmal geträumt hat 😉

    😀

    Pb for ever;512119 wrote: is ja geil hab es schon mal angefangen.Ich bin 14 hab die ersten zeilen gelesen und dachte was für ne ******* und dann noch verarsche.

    Na puhhh…. 🙂 das war ma ehrlich:upsidown: Ja alles fertig 😀 Ich geb mir mühe jeden Tag zu posten, wenn ich es nicht vergesse:blush:

    „Hast du den Verstand verloren, Susan? Ich kann mir dieses Kleid nie im Leben leisten“, flüstere ich. Schon steht die Verkäuferin vor uns. „Wenn sie mir bitte zu den Umkleideräumen folgen würden?“ Nicht wissend wie mir geschieht, folge ich ihr. Nun stehe ich da, mit dem Kleid in der Umkleide und überlege ob ich es wirklich anziehen soll. Und nach einem kleinen Moment ziehe ich meine Klamotten aus und das Kleid an. „Sara, mein Liebchen. Ist alles in Ordnung?“, höre ich Susan mit übertriebener Freundlichkeit und hoher Stimme sagen. Sie ist der Meinung, vornehme Leute reden nun mal so. Vorsichtig und unsicher komme ich aus der Kabine. Susan steht mit offnem Mund da. „ Heilige schei*e“, rutsch es ihr raus. „Ich meine. .. Sara… ich weiß nicht was ich sagen soll.“

    Langsam drehe ich mich zu dem großen Spiegel, den mir die nette Dame dort hingestellt hat. Dieses Kleid, es ist ein Traum. Diese Farbe, dieser Schnitt. Es passt mir perfekt. Wie in meinem Traum. „Sara du siehst umwerfend aus, wenn Michael dich jetzt sehen könnte, würde er glatt umfallen.“ Nun meldet sich auch die Verkäuferin zu Wort. „Sie sehen bezaubernd aus, Miss. Ihre helle Haut passt perfekt zu diesem Kleid. Nein entschuldigen sie, dieses Kleid passt perfekt zu ihrer Haut“, korrigiert sie sich schnell. Ich bemerke wie mein Gesicht rot wird. „Ich danke ihnen.“ Zurück in der Umkleide ziehe ich diesen Traum aus, und schlüpfe wieder in Jeans und Pulli, schnell noch die Jacke drüber. Fertig. Es tut mir in der Seele weh mir dieses Kleid nicht leisten zu können, aber es kostet fast so viel, wie ich in einem ganzen Jahr verdiene. Was sage ich denn der Verkäuferin? „Entschuldigen sie, aber ihre Provision können sie sich abschminken.“? Ich verlasse die Umkleide. Susan steht dort mit der, noch immer lächelnden Verkäuferin. Wenn die wüsste, dass ich dieses Kleid nicht mitnehme, würde sie wahrscheinlich nicht mehr lächeln. „Es tut mir leid…“, fange ich an. Doch die Verkäuferin unterbricht mich. „Ich weiß meine Liebe. Es ist nicht schlimm. Ihre Freundin hat mir schon alles erzählt. Ich sehe Susan fragend an, doch sie antwortet nicht. Die Verkäuferin nimmt mir das Kleid ab, was ich nicht aus den Händen geben will und bringt uns zur Türe. „Einen schönen Tag noch die Damen. Auf wieder sehen.“

    „So Schatzi. Lass uns endlich shoppen gehen“, meint Susan freudig zu mir und ich versuche dieses wundervolle Kleid zu verdrängen. Die nächsten Geschäfte die wir betreten entsprechen eher unserer Preisklasse. Wie zwei verrückte probieren wir die Klamotten an, lachen und kichern. Die Verkäuferinnen sind meistens am Rande des Wahnsinns und machen drei Kreuze wenn wir das Geschäft verlassen. Etwa sechs Stunden später und einem leeren Konto lassen Susan uns ich uns auf meine Couch fallen. Ein Stapel tüten liegt auf dem Tisch vor uns. „Das war ein super Tag, Susan. Ich danke dir.“ „Hey, du weißt shoppen ist meine Leidenschaft, du bist nur einen nette Begleiterscheinung“, lacht sie und verstummt plötzlich.

    Ihr Blick klebt auf dem Esstisch. „Sara.. Wo hast du dir her?“ „Ich weiß es nicht, also ich meine ich weiß es schon, aber ich weiß nicht von wem. Als du heute Morgen nach Hause gegangen bist, bin ich auch duschen gegangen und habe mich fertig gemacht. Ich wollte grade die Wohnung verlassen als ich sie bemerkte“, erklärte ich ihr. „Sara, das sind die schönsten Rosen die ich jemals gesehen haben. Sie sind einfach perfekt. War denn keine Karte dabei? Obwohl, seien wir mal ehrlich Sara, wir beide können uns denken von wem dieses Rosen sind. Nicht wahr?“

    Ich nehme meine Tasche und hole den Brief raus, den ich heute Morgen eingesteckt habe, nachdem ich die Rosen mit Wasser versorgt hatte. „Doch dieser Brief war dabei, aber ich hab ihn noch nicht gelesen. Ich traue mich nicht ihn zu öffnen.“ „Och komm schon“, bettelt Susan, „ dann mach ihn jetzt auf.“ Vorsichtig öffne ich den Umschlag, nehme das Blatt raus und falte es auseinander. „Hier Susan, lies du. Ich kann nicht.“ Ich reiche Susan den Brief…

  32. whaaa du verstehst es echt einen wahnsinnig zu machen 😛
    solche riesen cliffhanger hab ich ja noch nie erlebt…
    aber du hast dein zeil erreicht, ich will unbedingt wissen was in dem brief steht und wie es weitergeht 😀

  33. Ich wollt noch was zu meinem Kommentar hinzufügen,ich bin 14 und ein Junge der viele Hardcore Egoshooter auf der Ps3 spielt. Und ich finde den Text geil.[SIZE=2]Viell könnten ja alle die ne Ps3 haben ihre Eddys hinschreiben damit wir zusammen Pb zocken können???Soll ich nen extra Thread aufmachen???[/SIZE]

  34. Thx euch 🙂

    So weiter geht es ^^ Weil Teil 21 kurz ist, gibt es 2 Teile:)


    Teil 21

    Susan nimmt ihn vorsichtig in die Hand und beginnt zu lesen.

    Liebste Sara,

    Du weißt nicht wie sehr ich mich danach gesehnt habe dich endlich wieder zu sehen. Endlich wieder in deiner Nähe sein zu können. Dich in den Armen halten zu können All die Jahre habe ich auf diesen einen Moment gewartet. All die Jahre habe ich dich nicht vergessen. So oft habe ich mir gewünscht dass du bei mir bist. Das wir zwei zusammen sein können.
    Als ich dich im Hotel das erste Mal gesehen habe, hast du mich sofort wieder verzaubert. Du bist genauso schön wie an dem Tag, als ich dich das letzte Mal gesehen habe. Als wir uns im Auto geküsst haben, wünschte ich mir dass dieser Moment nie vorbeigeht. Inständig hoffte ich, dass du auch so denken würdest.

    In deinen Augen ist immer noch dieses Leuchten, diese Wärme. Du strahlst so viel Liebe aus. Doch leider gehört diese Liebe nicht mir, sondern Alex. Ich hoffe Alex behandelt dich gut. Er schmerzt so sehr zu wissen, dass du eine neue Liebe gefunden hast. Ich hasse den Gedanken, das wir zwei nie zusammen sein können. Erst verhindert es dein Vater und nun Alex. Oh Sara, wie sehr ich mir wünsche dich bei mir zu haben. Jeden Abend neben dir einzuschlafen und morgens zu wissen, dass ich neben der Frau die ich über alles Liebe aufwachen werde. Ich gebe die Hoffnung nicht auf, dass wir zwei irgendwann zusammen sein werden, solange ich Lebe.

    Ich hoffe die Rosen gefallen dir, ich habe sie ausgesucht, weil die so perfekt sind wie du. Sie haben nicht einen Fehler. Ganz wie du meine liebste Sara.
    In ewiger Liebe,
    Dein Michael

    Teil 22

    Ich habe einen Kloß im Hals. Meine Augen füllen sich mit Tränen. Dieser Brief ist so voll Liebe.
    „Sara, dieser Mann liebt dich. Er liebt dich von ganzem Herzen. Und er denkt du bist mit deinem Kater zusammen. Findest du das fair?“ Fragt Susan mich, mit einem Unterton des Vorwurfes. „Nein Susan ich finde es nicht fair, aber ich habe nie gesagt das Alex mein Freund ist“, versuche ich mich zu verteidigen. „Sara mach dir nichts vor. Du hast Alex erwähnt, damit Michael denkt du wärst vergeben. Du hast gedacht er hat eine Freundin, und Alex diente dir so gesehen als ein Schutzschild. Weswegen sonst erwähnst du deinen Kater? Sara, ich sehe es dir an. Du liebst Michael auch. Und wenn du auch nur für einen Moment ehrlich zu dir selbst bist, gestehst du dir ein, dass du nie aufgehört hast zu Lieben. Tief in dir drin, hast du ihn nie vergessen. Jedes Mal wenn du eine Beziehung hattest, hat es nie länger als 6 Monate gehalten. DU sagtest immer zu mir, das irgendwas in dir drin sagt, das du deinen Freund nicht liebst und dich trennen wirst.“

    Ich denke darüber nach was Susan grade gesagt hat. Und sie hat Recht. Tief in mir drin habe ich ihn nie vergessen. Nie aufgehört ihn zu lieben. Doch der Schmerz en ich damals gefühlt habe, als ich ihn verlor, war so tief, das ich alles verdrängen konnte. Bis heute. „Susan“, sage ich leise. „Du hast Recht. Mit allem was du gesagt hast. Ich liebe ihn, ich habe nie aufgehört ihn zu lieben. Aber ich kann noch nicht zu ihm gehen. Es geht nicht. Ich muss nachdenken. Ich muss Ordnung in meinem Kopf schaffen.“

    Zur selben Zeit im Hotel. Es klopft an Michaels Zimmertüre. „Sara?“, sagt er leise aber voller Hoffnung vor sich hin. Er geht zur Türe und ein Page steht mit einem Paket und einem Brief vor ihm. Er nimmt das Paket an, gibt dem Pagen ein Trinkgeld und schließt die Türe. Was das wohl ist? , fragt er sich. Er nimmt den Umschlag und holt den Zettel raus.

    Hallo Michael,

    Du fragst dich sicher was in dem Karton ist. Sara und ich waren heute Shoppen und da hat sie dieses Kleid gesehen. Sie hat es anprobiert und glaube mir sie sah umwerfend aus. Sara war so traurig dass sie es nicht kaufen konnte. Darum habe ich mir die Freiheit genommen das Kleid und die Rechnung an dich gehen zu lassen. Ich weiss das du ihr damit eine riesen Freude machst. Und ich weiss, dass es das ist, was du willst.
    Liebe Gruesse
    Susan

    So so, denkt sich er sich. Und muss lächeln. Er öffnet den Karton und holt vorsichtig das Kleid raus. Er hält es hoch uns schaut es sich an. „Susan, und wie ich dir glaube wie umwerfend sie darin aussah“, sagt er vor sich hin und packt das Kleid wieder ordentlich zusammen. Dann nimmt er den Karton und verlässt sein Zimmer.

  35. schon n` bissl dreist von Susan hmm :ausheck:? Aber :wayne:, is i-wie auch ne voll
    süße Idee:love:.
    Das is soooo schön . Was anderes fällt mir dazu echt nich ein …

  36. ja die idee ansich ist auch nett & süß…aber hallo?!
    die kann ihm doch net einfach so ne rechnung schicken!?
    was is das denn xD
    naja egal, ich freu mich auf den nächsten teil 😀

  37. Ich fand das mit Sucre und Susan gut. xD ^^

    Ich brauch meeehr davon omg, ich bin schon süchtig xD
    Poste ganz schnell mehr :D:D:D

  38. Süchtig is gut :ausheck: 😀 Vielen Dank für euer FB und dass ihr so fleißig mitlest ^^

    Ich sitze weinend auf der Couch. Susan kommt zu mir, setzt sich neben mich und nimmt mich in den Arm. Sie redet mir zu und versucht mich zu beruhigen. „Susan? Kannst du ein paar Tage bei mir schlafen? Ich möchte nicht allein sein“, bitte ich sie. „Aber natürlich. Pass auf ich koche uns jetzt erst einmal einen Tee. Und dann machen wir es uns so richtig gemütlich, was hälst du davon?“ Ich stimme ihr zu. Stehe auf und geh ins Bad, wasche mein Gesicht mit kaltem Wasser, ziehe mich aus und ziehe mir bequeme Sachen an. Als ich wieder ins Wohnzimmer komme, steht schon eine Kanne heißer Tee auf dem Tisch. „Meinst du“, fange ich an, „ er meint es ehrlich? Ich meine, was ist mit dieser Sofia? Hast du sie dir mal angesehen. Ich meine schau sie an, und schau mich an. Es ist ein Unterschied wie Tag und Nacht.“ Susan sieht mich an. „Süße, so wie der diesen Brief geschrieben hat, mit soviel Liebe in jedem einzelnen Wort, wie er dich nie aus den Augen gelassen hat, kann das wirklich unehrlich sein? Diese Sofia ist bestimmt nur eine Kollegin von ihm und sie haben geschäftlich miteinander zu tun.“ Sie hat bestimmt recht denke ich mir und bin ein wenig beruhigt. Was Michael wohl grade macht? Frage ich mich.

    „Wären sie so nett und würden diese Paket in drei Tagen für mich abgeben lassen?“, fragt Michael, Mrs. Mahone. „Aber natürlich, wo soll es denn hingehen?“ „Schicken sie es bitte an die Adresse die draufsteht. Ich denke die ist richtig. Hätten sie bitte einen Zettel und einen Stift für mich?“ Mrs. Mahone reicht Michael wie gewünscht einen Zettel und einen Stift, er notiert etwas und legt den Zettel in den Karton. „Vielen Dank Mrs. Mahone, sie sind ein Engel.“ Michael dreht sich um und will gehen. Doch jemand stellt sich ihm in den Weg. „Sofia?! Was kann ich für dich tun? Waren wir verabredet?“ „Lass dieses scheinheilige Michael. Was ist in dem Paket? Michael? Ich habe dich etwas gefragt!“ Ruhig sieht Michael Sofia an. „Ich wüsste nicht was dich das angeht Sofia“, und lässt sie mit diesem Satz stehen. Sofia ist sauer. „Das wirst du noch bereuen, Michael Scofield. Mich serviert man nicht einfach so ab.“ Doch das hat er nicht mehr mitbekommen.

    „Sara, nun hör auf dir deinen Kopf zu zerbrechen. Lass uns eine DVD schauen, irgendetwas lustiges, was dich auf andere Gedanken bringt.“ Für diesen Vorschlag bin ich ihr sehr dankbar. Ungefähr in der Mitte des Films schlafe ich ein.
    Am Morgen wache ich auf. Was mache ich auf der Couch? Ich gucke auf den Sessel, der gegenüber von mir steht, Susan liegt zusammen gerollt da und schläft. Gott die arme, denke ich mir, wieso ist sie denn nicht ins Bett gegangen? Ich stehe auf und gucke auf die Uhr. Es ist 09.30Uhr. Wie jeden Morgen mache ich Alex sein Frühstück und setze dann eine starke Kanne Kaffe auf. Zwei Minuten später höre ich ein lautes „Ohhh… auaaaa.“ Ich gehe ins Wohnzimmer wo Susan grade dabei ist sich auseinander zu rollen. „Guten Morgen, Süße. Wieso bist du nicht ins Bett gegangen? Das muss doch höllisch unbequem sein“, sage ich grinsend.

    „Oh Sara. Mein Rücken“, jammert sie. Ich gehe hin und helfe ihr hoch. „Komm mit, alte Frau. Ich habe Kaffee gekocht.“ Susan muss lachen und folgt mir in die Küche. Ich hole zwei Tassen aus dem Schrank, gieße den Kaffee ein und stelle die Tassen auf den Tisch. „Was hast du denn jetzt vor? Ich meine Michael, was Michael angeht.“ „Ich weiß es nicht, ich überlege ob ich gleich zu ihm ins Hotel fahren soll.“ Susan redet mir zu, das es eine gute Idee ist, mit ihm zu reden und reinen Tisch zu machen. „Weißt du was? Ich geh uns erst einmal Brötchen holen. Mit vollem Magen redet es sich besser, sagt Susan und springt in ihre Klamotten. Sie öffnet die Türe, dreht sich um und grinst. „Schau mal Sara, schon wieder Blumen.“ Sie hebt sie auf und bringt ihn mir. Wieder ist ein Brief dabei gelegt. Diesmal öffne ich ihn und fange an zu lesen. Ich lege ihn auf den Tisch und sage nichts. „Sara? Was ist denn los?“ Ich sehe Susan an und sage leise: „Die Blumen sind nicht von Michael.“

  39. wenn sie sich wirklich lieben, kann sie Mieke`s und Sarah`s liebe nicht im weg stehen .
    Aber von wem die blumen sind, würde ich auch gerne wissen . Vllt. von JAmes, dem freundlichen Mann von der Tiefgarage ? lol

    Meeeehr davon :drooling::bounce::hyper::ok:

  40. 😀 *Ohne Worte*
    Ich werde es jetzt schon mal sagen, aber auch noch einmal, wenn der teil an der Reihe.

    TEIL 26 und ein Teil von 27 kann ich nicht hier posten, wegen der jüngeren User hier. Wer diese Teile dann haben möchte, kann mir gern per MSN (ginaluca@live.de) Bescheid sagen, ich geb euch dann diesen Teil einzeln 😉

    ********************

    Ich schiebe Susan den Brief zu. Und sie fängt an zu lesen.

    Hallo Sara,

    Lass die Finger von Michael. Er gehoert mir. Er liebt mich und nicht dich. Sieh es ein Maedchen, du hast keine Chance gegen mich. Du bist ein einfaches Zimmermädchen. Früher oder spater wird auch Michael das klar werden. Gib ihn jetzt freiwillig auf, dann tut es nicht ganz so weh. Du wirst ihn so oder so verlieren.
    Herzlichste Gruesse
    Sofia

    „Was? Hat die Frau noch alle Tasse im Schrank? Was bildet die sich ein?“, schreit Susan schon fast. „Vielleicht hat sie Recht, Susan. Ich bin nur ein einfaches Zimmermädchen, sie ist eine erfolgreiche Anwältin und sieht zudem noch, wesentlich besser aus als ich“, sage ich traurig und leise. „So ein Unsinn, jetzt hör auf. Mach dich nicht immer schlechter als du bist. Sie will einen Kampf? Denn soll sie haben. Du wirst nicht aufgeben. Hörst du Sara?“ „Ja“, antworte ich leise. „Ich gehe jetzt Brötchen holen, die Blumen werde ich im Müll entsorgen. Du gehst jetzt duschen und ziehst dich an. Dann frühstücken wir und fahren ins Hotel. Widerrede zwecklos“, sagt Susan, steht auf und geht.

    Ich gehe langsam ins Bad und mache das Wasser an. Wie in Zeitlupe ziehe ich mich aus und steige unter die Dusche. „Gib ihn jetzt freiwillig auf“ geht es mir immer wieder durch den Kopf. Vielleicht wäre es das Beste. Ich will ihn nicht noch einmal verlieren, das halte ich nicht aus. Langsam greife ich zum Shampoo, wasche mir die Haare und rasiere mir noch die Beine. Fertig. Ich steige aus der Wanne, wickele mir ein Handtuch um den Kopf und trockne mich ab. Gedankeversunken gehe ich zum Kleiderschrank und suche mir was zum anziehen raus. Blaue Jeans und ein schwarzer weiter Pullover, das werde ich anziehen.

    Ich gehe zurück ins Bad. Die Schminke lass ich heute weg, kämme meine Haare durch und binde sie zusammen. Der Blick in den Spiegel lässt mich erschrecken. Langsam schlürfe ich zurück in die Küche, da geht auch schon die Wohnungstüre auf und ich kann frische Brötchen riechen. „Du meine Güte Sara, hab ich nicht gesagt du sollst duschen gehen und dich fertig machen?“, fragt Susan erschrocken. „Aber das hab ich doch gemacht“, gebe ich ihr als Antwort. „Herrje so geht das nicht. Ab ins Bad, ich komme sofort nach.“ Da ich weiß, dass Susan nicht locker lassen wird gehe ich wieder ins Bad und setze mich auf den Klodeckel. Ich höre Susan rumkramen und dann ist sie auch schon bei mir. „So meine Liebe, jetzt werden wir dich mal wieder wie einen Menschen aussehen lassen und nicht wie einen Zombie.“ Sie beginnt damit ihr Make Up Lager aufzufahren. Susan hat immer alles dabei, ich frag mich wozu und vor allem, wieso so viel? Ich sitze da und lasse mich, wie sie sagt, in einen Menschen verwandeln. „So gefällst du mir schon viel besser“, sagt sie zufrieden. „Jetzt müssen wir nur noch das was du Frisur nennst, auch in eine verwandeln.“ Und auch das macht sie. Manchmal glaube ich Susan hätte Stylistin und nicht Zimmermädchen werden sollen.

    Sie tritt einen Schritt zurück und betrachtet mich. „Man bin ich gut.“ Ich stehe auf und schaue in den Spiegel. Ach du Schreck, so hast du noch nie ausgesehen. Aber je länger ich in den Spiegel gucke, desto mehr gefalle ich mir. „So, nun gucken wir mal, was wir denn zum anziehen finden, denn so kannst du unmöglich unter die Menschheit.“ Wir gehen ins Wohnzimmer, ich setzte mich hin und Susan kippt alle Tüten von unserer gestrigen Shopping Tour auf den Boden. Nach einer Weile hat sie wohl gefunden was sie sucht. Sie hält mir einen schwarzen Knielangen Rock hin, eine weiße Bluse und einen Schwarzen Blazer.

  41. ich finde susan echt spitze 😀
    ohne sie wär sara vermutlich schon längst untergegangen…
    mal ne frage, du meintest ja das die sich melden sollen, die kapitel 26 & 27 möchten. Aber du hast noch nichtmal kapitel 25 gepostet…?

  42. mina92;512485 wrote: Aber du hast noch nichtmal kapitel 25 gepostet…?

    ich weiß ^^, das war auch nur schon mal die Vorabinfo. teil 25 kommt heute Abend 🙂 Und danach hau ich die nächsten 2 per MSN oder wenn jemand kein MSN hat auch per PN raus.

    Danach die Teile kommen wieder hier her 🙂

    Und was Susan angeht, ich find die auch gut hinbekommen :D:upsidown:

  43. ginaluca;512486 wrote: ich weiß ^^, das war auch nur schon mal die Vorabinfo. teil 25 kommt heute Abend 🙂

    achso 😀
    dann war ich mal wieder zu voreilig…
    hab dich dann jetzt auch geaddet && freu mich auf die nächsten… 3 Teile 🙂

  44. So hier kommt Teil 25. Die nächsten beiden, werde ich Morgen unter das Volk bringen 😀

    ************************

    „Was? Nein Susan, vergiss es das werde ich mit Sicherheit nicht anziehen. Das kannst du echt knicken.“ Keine fünf Minuten später stehe ich in Susans Kleidersauswahl vor ihr. „Wow, kenne ich sie?“, scherzt sie. „So, und nun noch Schuhe. Zeig mal her was du so im Angebot hast.“ Wie ich mir schon denken konnte ist nichts dabei, was Susan gefällt. „Hier zieh die solange an, nimm deine Tasche und steig in mein Auto. Wir fahren zu mir.“

    Ohne etwas zu sagen, ziehe ich mir die ausgelatschten Schuhe an nehme meine Tasche und verlasse die Wohnung. Susan folgt mir, schließt meinen Wagen auf, und steigt ein. Vorsichtig klopfe ich ans Fenster, mir ist kalt, es ist Winter, gefühlte minus 10 grad und ich stehe hier draußen in einem Rock, mit Nackten Beinen. Susan beugt sich rüber zur Beifahrerseite und brüllt: „Entschuldige, ich vergesse immer das du keine Zentralverriegelung hast!!!“
    Tür auf, ich rein. Susan fährt los und nach zehn Minuten sind wir bei ihr, „Du wartest hier, ich hole eben passendes Schuhwerk“, sagt Susan und steigt aus. Wie befohlen blieb ich sitzen und denke nach. Was mache ich denn wenn ich bei Michael bin? Was sage ich ihm? Hallo Michael, danke für die Blumen. Ich habe keinen Freund, ich wohne mit meinem Kater Alex zusammen, und ach ja, ich liebe dich auch.

    Bevor ich weiter nachdenken kann, geht die Autotüre auf und Susan steigt ein. Sie hält mir ein Paar Schuhe vor die Nase. „Mein Gott Susan, dafür braucht man einen Waffenschein.“ Mir ist klar das Widerrede zwecklos ist, ziehe meine ausgelatschten Schuhe aus und die schwarzen High Heels von Susan an.
    Susan ist begeistert, lässt den Wagen an und fährt zum Hotel.
    James steht wie immer an der Schranke. „Guten Tag Susan. Haben sie in ihrem Urlaub Besuch bekommen?“ Er schaut neugierig in den Wagen auf die Beifahrerseite. „Nein James“, antwortet sie. „Die gut aussehende Dame kennen sie, es ist Sara.“ James fällt die Kinnlade runter. „Miss Tancredi, sie sehen umwerfend aus“, bringt er hervor. „Danke James“, antworte ich und fühle mich nicht wirklich wohl. „James, wenn sie nun so nett wären und die Schranke hochfahren. Das wäre wirklich zu freundlich“, lenkt Susan die Aufmerksamkeit wieder auf sich. „Aber natürlich, entschuldigen sie.“

    Umgehend lässt James die Schranke hoch und Susan such einen Parkplatz. Nachdem sie den Wagen abgestellt hat, sieht sie mich an. „Los Süße. Auf in den Kampf. Kämpfe mit den Waffen einer Frau“, versucht sie mich zu motivieren. Ich hole tief Luft, öffne die Tür und steige aus. „******e Susan, auf den Dingern kann ich nicht laufen!“ Hilfe suchend schaue ich sie an. „Sara, jede Frau kann in diesen Schuhe laufen. Es liegt uns in den Genen.“ Susan beschließt dass ich ein paar Mal hin und her laufen soll. Ich komme mir ganz schön dämlich vor, aber mit jedem Schritt, den ich mache, wird es besser. Zehn Minuten später ist Susan der Meinung, dass ich nun bereit wäre in den Kampf zu ziehen, wie sie sagt. Wir gehen zum Aufzug. Susan begutachtet noch einmal ihr Werk, während wir auf den Aufzug warten. „Man ich bin echt Stolz auf mich. Mit dieser dummen Sofia kannst du locker mithalten, mein Schatz.“ „Ich danke dir Susan. Für alles“, sage ich und nehme sie in den Arm. Da geht auch schon die Aufzugstür auf und wir steigen ein. Susan drückt auf das Erdgeschoss. Angekommen, steigen wir aus. „So Süße, ich werde an der Bar warten. Du packst das“, sagt sie zu mir. „Nein Susan, ich schaffe das nicht allein, komm bitte mit“, flehe ich sie an. „Sara, schaffst das. Und jetzt sprich mir nach. –Ich, Miss Sara Tancredi bin eine sexy und unwiderstehliche Frau und ich schaffe das.“ Ich muss lachen. Susan gibt mich einen Kuss auf die Wange und gibt mir dann einen kleinen Schubbs in Richtung Rezeption. Mit einem Selbstbewusstsein, das mich selbst überrascht gehe ich auf Mrs. Mahone zu.

    „Guten Tag Miss. Wie kann ich Ihnen helfen?“ Ich muss schmunzeln, sehe ich wirklich so verändert aus. „Mrs. Mahone, ich bin es. Sara.“ „Oh Sara, sie sehen bezaubernd aus, wie eine Lady.“ Ich bedanke mich bei ihr und mir ist es auch nicht mehr unangenehm. „Mrs. Mahone, ist Mr. Scofield auf seinem Zimmer?“ Sie schaut kurz nach. „Ja Sara, ist er. Soll ich anrufen und sie ankündigen?“ Nein sage ich zu ihr, das wäre nicht nötig. Ich gehe zum Aufzug…

  45. Mal wieder sehr schön gemacht. 😀

    Was meinst Du eig mit „nicht jugendfrei“? 😀
    Ich möchte das auch lesen, aber Ich bin ja erst 14 :notsure::(

  46. So für diejenigen die es überlesen haben, Teil 26 & 27 kann ich wegen der „jüngeren“ User die hier auch unterwegs sind, nicht hier posten. Ob man die beiden Teile lesen möchte, bleibt natürlich jedem selbst überlassen. Ich denke man kann die geschichte auch ohne die beiden Teile weiterhin „verstehn“ 🙂

    Du möchtest die Teile lesen? Schick mir per PN eine Nachricht und ich gebe sie dir ^^

    @ ILoveDominic Hmm.. gute Frage, darauf hab ich keine Antwort. Überlegs dir einfach, wie gesagt, auch ohne die Teile, passt der Rest zusammen 😉 🙂

    So, die drei die mir eine Email geschickt haben, müssten grad die beiden Teile bekommen haben. Und die auch per PN ist grad eine raus 😉

    Morgen gehts dann mit 28 weiter.

    Natürlich würde ich mich auch hier über FB freuen, ihr müsst ja nicht genau beschreiben, worums da geht:upsidown:

    GlG Mandy

  47. [SPOILER] Hab die beiden Teile gerade gelesen, ich finde sie zwar sehr gut beschrieben, inhaltlich aber verdammt schlecht, weil ich mal gespannt bin wie michael das klären wird. ich hab beim lesen immer gewartet, dass er dafür sorgt, dass sie aufhört. dass es doch zum finalen „Höhenpunkt“ gekommen ist, fand ich sehr schade für sara 😉 [/SPOILER]

    habs mal gespoilert, für die Leute, die es noch nicht gelesen habe, auch wenn ich nicht direkt etwas verrate 😉

  48. WOW, du kannst wirklich schreiben . Auf der einen Seite ist es schrecklich, dass er sie braucht aber auch i-wie verständlich und wunderschön geschrieben . Bin echt gespannt wie`s weitergeht .
    Thx dass du mir die Teile geschickt hast.
    Hinzugefügter Beitrag:
    [quote=Went <3;512580][spoiler] Hab die beiden Teile gerade gelesen, ich finde sie zwar sehr gut beschrieben, inhaltlich aber verdammt schlecht, weil ich mal gespannt bin wie michael das klären wird. ich hab beim lesen immer gewartet, dass er dafür sorgt, dass sie aufhört. dass es doch zum finalen "Höhenpunkt" gekommen ist, fand ich sehr schade für sara ;) [/spoiler]

    [SPOILER]Darauf ahb ich auch gewartet aber so kommt n`bissl mehr spannung rein . Bin auch gespannt, wie er das Sara erklähren und das „wieder
    gutmachen“ will . Das Susan die Tür aufgemacht hat … :upsidown:naja hätte ich mich zummindest nicht getraut ^^ .[/SPOILER]

  49. @ Went <3, aber dazu isses doch garnicht gekommen, siehe unten :D

    @ ChrissyMausi, gern geschehen. Und danke ^^

    @ ILoveDominic, ist eben per Email an dich raus 😉

    **************************

    „Sara, was… wieso? Wie lange…?“ Stottert Michael und Sofia lächelt triumphieren. „Oh Michael, wie konntest du nur?“, frage ich unter Tränen. „Sieh an – sieh an, Aschenputtel ist zur Prinzessin geworden an. Mädchen ich hab dir gesagt gib ihn freiwillig auf. Du kannst ihm nicht geben was er braucht“, antwortet Sofia mir. „Sei still, sofort!!!“, befiehlt Michael ihr, der sich inzwischen seine Shorts angezogen hat. Sofia macht keine Anstalten sich anzuziehen. Sie sitzt da im Bett. Die Beine angezogen und die Arme drum rum gelegt.

    Ich gehe langsam auf Michael zu. Ich sehe ihm in seine Augen. Ich schweige. Er schweigt. Dann hole ich aus und verpasse ihm eine Ohrfeige. „Wow, wow, wow… das kleine Kätzchen fährt die Krallen aus“, meldet sich Sofia zu Wort. „Halt deinen Mund, du Miststück“, fahre ich sie an. Damit hat Sofia wohl nicht gerechnet und sie ist tatsächlich still. „Sara, lass mich erklären“, fleht Michael mich mit Tränen in den Augen an. „Erklären? Was Michael? Warum du dieses Miststück gevögelt hast? Lass mich raten, du warst so einsam, sie war da und da hast du dir gedacht, was soll’s?! Eine kleine Nummer kann nicht schaden? Was Michael, was gibt es da zu erklären? Ich habe alles gesehen. Du hast nicht einen Moment daran gedacht sie abzuweisen. Nicht eine Sekunde. Selbst als sie angeboten hat zugehen, hast du nichts gemacht!“ Schreie ich ihn an. So kenne ich mich nicht. „Was Michael? Willst du mir sagen das du auch nur ein Mann bist und Bedürfnisse hast?“, fahre ich fort. „Du bist ein verlogenes Schwein, mehr nicht, Michael Scofield!“ „Sara, bitte.“ Er kommt auf mich zu und ich weiche zurück. „ F a s s m i c h n i c h t a n!!!“ „Geh zurück ins Bett zu deiner Sofia, und beende was du nicht beenden konntest. Ich bin mit dir fertig.“ Er tut mir fast leid wie er da steht. Tränen in den Augen, einem Blick der sagt, bitte verzeih mir Sara. Doch ich drehe mich um und gehe. Susan folgt mir. „Woah Sara, so kenne ich dich gar nicht.“ „Ich mich auch nicht, antworte ich knapp. „Ich will nach Hause Susan. Nur nach Hause. Bitte lass uns fahren.“ Wir gehen zum Aufzug, steigen ein, fahren in die Garage und gehen zum Auto. Wir steigen ein und fahren los. Mit einer Hand signalisiert Susan James, dass er die Schranke hochfahren soll und er macht es ohne zu zögern.

    „Sofia, zieh dich an und verschwinde, sofort.“, sagt Michael ohne sie dabei anzuschauen. Doch sie hört nicht. „Michael, du kannst es nicht mehr ändern du hast sie verloren. Sie ist nichts für dich. Du wirst mir noch dankbar sein!“ „Dankbar? Willst du mich verarschen? Diese Frau, Sofia, ist die Liebe meines Lebens. Und ich soll dir dankbar sein, dass sie uns beim vögeln erwischt hat? Beim Sex der mir nichts bedeutet? Das sie deswegen weg ist?“, schreit er sie an. Sofia bleibt ruhig, legt sich die Decke um und steht auf. Sie stellt sich Michael gegenüber. Sie versucht seine Brust anzufassen, doch er schlägt ihre Hand weg. „Sofia, was meintest du als du zu ihr gesagt hast, du hättest ihr gesagt sie soll mich freiwillig aufgeben?“ fragt er immer noch sehr laut. „Ich habe mitbekommen, dass du ihr Rosen geschickt hast. Am nächsten Morgen ließ ich ihr auch welche zukommen, auch mir einem kleinen Schreiben anbei.“, erklärt sie.

    „Du hast was gemacht?“ Unglaubwürdig sieht er sie an. „Michael, du liebst mich. Ich weiß es. Du brauchst mich. Nur ich kann dir geben was du willst. Das zwischen uns ist schon lange nicht mehr nur Sex, Michael. Es ist Liebe.“ Michael sieht sie an. „Liebe? Sofia, du weißt doch gar nicht was Liebe ist. Für dich geht es immer nur um Macht und Geld. Nicht mehr. Ich liebe dich nicht, Sofia. Verstehst du das?“ „Nein Michael, du bist durcheinander, ich kann dich verstehen. Ich weiß das du mich auch liebst.“ Verschwinde jetzt Sofia, verschwinde einfach. H a u a b!!!“ Sofia zieht ihre Unterwäsche an, nimmt ihren Mantel, zieht auch diesen an. „Michael du wirst zu mir zurückkommen Ich weiß es. Du gehörst zu mir. Nicht zu Sara.“ Sie geht und Michael bleibt alleine zurück…

  50. Sofia ist ja total krank, mir fällt dazu echt nichts mehr ein, als hätte sie es geplant und extra die Tür offen gelassen, damit sara alles mitbekommt. Mike tut mir i-wie leid. wenn es ihm wirklich nichts bedeutet … ich meine, wie gesagt er ist auch nur ein mann . wenn er sara seit jahren nicht mehr gesehen hat und immer noch, nach so langer zeit in sie verliebt ist . Er kann doch nicht Jahrelang ohne auskommen … konnte mir richtig vorstellen, wie er und sara geguckt haben, etwa so : :boggle: ^^^^ . und sofia etwa so :ausheck::dance2: xD

  51. Uhh hab qelesen 😉 :p
    Böser Michael! Böse Sofia! Arme Sara! xD

    Aber, erst labert Michael Sara noch was vor, dass er sie liebt und am nächsten Taq vöqelt er neh andere…das versteh Ich nich…er hatte doch qenuq Zeitpunkte, es aufhören zu lassen!
    TYPiSCH KERL kann Ich dazu nur saqen! xD

  52. Herzeleid;512774 wrote: Hoffentlich gibt es ein Happy End!

    Na das hoff ich auch. Nicht, dass du vom Ende von PB inspiriert wurdest 😉

  53. Dummdidumm, hier kommt er 😀

    Auf der Fahrt nach Hause sage ich nicht ein Wort, sondern weine leise vor mich hin. Mein Kopf scheint, als drohe er jeden Moment zu explodieren. „Ich halte noch kurz bei mir und packe ein paar Klamotten zusammen“, unterbricht Susan das Schweigen.“ Eine Antwort erhält sie von mir nicht. Kurze Zeit später stellt Susan den Wagen vor ihrer Wohnung ab. „Ich gehe eben die Sachen holen, kann ich dich alleine lassen?“ fragt sie mich besorgt. „Ja, ich werde mich schon nicht am Rückspiegel aufhängen, das ist er nicht wert“, versuche ich mit einem Lächeln zu sagen. Susan geht und ich bleibe zurück.
    Warm Michael, warum tust du mir das an? Die Tränen laufen mir über mein Gesicht, meine Augen brennen. Und meine Gedanken drehen sich nur um diese eine Frage. Immer und immer wieder: Warum? Ich weiß nicht wie viel zeit vergangen ist, als Susan die Wagentüre öffnet. „Sorry“ keucht sie außer Atem. „Mi…meine Mutter hat noch angerufen. Du kennst sie, fängt sie einmal an hört sie nicht mehr auf.“ „Entschuldige Susan? Was hast du gesagt?“ „Nichts, schon gut. Lass uns jetzt zu dir fahren. Du brauchst Ruhe.“

    Rückblick : Telefonat Susan

    Susan packt grade die letzen Klamotten in ihre Tasche und ist dann auch schon mit einem Fuß aus der Tür. Da klingelt das Telefon. „Dran gehen oder nicht?“ fragt sie sich. Sie entschließt sich abzunehmen.
    „Ja hallo?“ „Susan? Hier ist Michael.“ „Michael? Was willst du? Und wo hast du überhaupt meine Nummer her?“ „Susan, bitte leg nicht auf. Um eine deiner Fragen zu beantworten, ich habe deine Nummer von der Auskunft.“ Ja sicher von der Auskunft, denkt Susan sich, hätte sie sich denken können. „Michael, hör zu. Ich habe keine Zeit. Sara sitzt unten im Auto und wartet auf mich. Wie du dir sicher denken kannst, geht es ihr nicht grade blendend! Wenn du überhaupt denken kannst, was ich nach der Nummer im Hotel schwer bezweifle.“
    „Bitte gib mir nur fünf Minuten, Susan.“ „Also gut, deinen Zeit läuft“, sagt Susan sauer.

    „Ich weiß was ich getan habe war nicht in Ordnung. Besser gesagt es war absoluter Mist. Keine Ahnung warum ich mit Sofia geschlafen habe. Als ich Sara im Zimmer das erste Mal wieder sah, beendet ich die Sache mit Sofia sofort. Ich kann mir denken was du dir jetzt denkst, Susan. Ich liebe Sara, konnte sie nie vergessen und vögel dieses Miststück. Wie kann das zusammen passen? Sofia hat…“ „Michael?“ unterbricht Susan ihn. „Das ist ja alles schön und gut. Aber erzähl das nicht mir. Ich bin nicht diejenige die sich die Augen ausheult. Erzähl das alle Sara. Sie ist diejenige, die dir verzeihen muss, Michael. Nicht ich. Gib ihr Zeit, damit sie erstmal die Chance hat einen halbwegs klaren Kopf zu bekommen. Vielleicht wird sie dir dann irgendwann verzeihen. Ich muss jetzt echt los.“ Sie legt auf, nimmt ihre Tasche und geht.

    Susan schließt die Türe zu meiner Wohnung auf und ich gehe langsam rein. Lasse mich auf die Couch fallen und starre ins Leere. Mein Kopf ist auf einmal leer. Nicht ein Gedanke ist da. Ich weine nicht. Ich habe keine Kraft mehr zum Weinen. Susan geht in die Küche und kocht uns Tee. Mit zwei Tassen kommt sie zurück. „Hier Süße, trink den. Er wird dir gut tun.“ Ich nehme die Tasse die sie mir hinhält und umfasse sie mit beiden Händen. Ich trinke nicht, sondern starre weiter ins Leere. Susan setzt sich neben mich und legt vorsichtig ihre Hand auf meinen Rücken. „Sara ich weiß…“ „Nichts weißt du, Susan.“, schreie ich sie an. „Aber auch gar nichts!!!“ Ich stehe auf und stelle meine Tasse so fest auf den Tisch, dass der der Tee überschwappt. „Oh Susan. Es tut mir so leid“, entschuldige ich mich sofort bei ihr. Ich wollte das nicht. Du bist da. Du bleibst bei mir und was mache ich?“ Er bricht aus mir heraus, Tränen rinnen über mein Gesicht. Susan steht auf, nimmt mich in den Arm und sagt nichts. „Warum Susan? Warum tut er mir so weh?“ „Ich weiß es nicht Sara. Ich weiß es nicht“, flüstert sie.

  54. :crying: arme Sara, tut mir voll leid

    P.S.:Bin schon n`richtiger Fan von dir ^^also ich brauche dringend den nächsten Teil :hyper:
    sonst hol ich ihn mir :crazy: xD

  55. ChrissyMausi;513128 wrote:
    P.S.:Bin schon n`richtiger Fan von dir ^^also ich brauche dringend den nächsten Teil :hyper:
    sonst hol ich ihn mir :crazy: xD

    genau wie ich ^^ ich freu mich jeden tag auf den nächsten teil 😀

  56. Vielen lieben Dank euch 🙂

    Als ich mich ein wenig beruhigt habe, sieht Susan mich an. „Ich werde mal gucken, was denn der Kühlschrank essbares hergibt.“
    Noch immer weinend, lege ich mich auf die Couch und beobachte Susan wie sie in die Küche geht. Ich bin so froh, dass ich sie habe. Sie ist immer für mich da. Jetzt opfert sie ihre ersten Urlaubstage für mich und ich bin mir sicher es werden noch mehr werden. „Was würde ich nur ohne dich machen?“, sage ich leise ohne dass sie es hört. Irgendwie bin ich dann eingeschlafen.

    Als Susan aus der Küche kommt, findet sie Sara schlafend vor und ist froh das Sara endlich ein wenig Ruhe bekommt. Sie nimmt die Decke und legt sie vorsichtig über Sara. Sie setzt sich auf „ihren“ Sessel, stellt den Fernseher an und den Ton aus. Alex kommt an und springt ihr auf den Schoß. „Ach Alex, was sollen wir nur machen?“

    Als ich wach werde ist es schon dunkel. Ich öffne vorsichtig die Augen und sehe rüber zu Susan. „Sag mir dass ich das alle nur geträumt habe, Susan. Sag mir das nichts passiert ist.“ Susan schüttelt vorsichtig den Kopf. „Es tut mir so Leid Sara.“ Ja und mir erst, denke ich mir, aber sage es nicht. „Ich werde uns jetzt eine Pizza bestellen. Ich weiß du sagst jetzt du hast keinen Hunger, aber du musst was essen.“ Susan greift zum Telefon und bestellt uns essen. Ich habe wirklich keinen Hunger, aber wahrscheinlich hat sie Recht und ich muss was essen. Susan fängt an, die Klamotten die sie heute aus den Tüten geholt hat wieder einzuräumen. Uns stellt sie in eine Ecke. „Sara? Es tut mir leid dass ich dazu gedrängt habe zu Michael zu gehen. Ohne mich würde es dir noch gut gehen.“ „Susan, hör zu. Du kannst nichts dafür. Woher solltest du wissen dass es grade dabei ist, die Sofia flachzulegen. Irgendwo bin ich auch froh dass ich es mitbekommen habe. Denn jetzt weiß ich das Michael es nicht ehrlich gemeint hat.“ Susan sieht mich an und denkt einen Moment nach.

    „Sara meinst du nicht du bist zu hart zu ihm? Ich weiß du bist verletzt. Zu tiefst verletzt. Aber Sara, er liebt dich wirklich. Er hat … er hat es mir gesagt Sara. Und ich habe ihm geglaubt.“ Mit großen Augen schaue ich sie an. „Er hat was? Er hat es dir gesagt? Wann Susan?“ Ich muss ich versprechen nicht sauer zu sein, als ich dies getan habe, erzählt sie mir von seinem Anruf. „Ich habe gesagt er soll dir Zeit geben“, beendet sie.
    Einen Momentlang denke ich nach. Will grade etwas sagen, als es klingelt. Susan geht zur Türe und öffnet. Sie drückt dem Pizzalieferanten das Geld in die Hand wünscht einen schönen Abend und kommt mit der Pizza zu mir. „So, wir werden jetzt die Pizza essen, eine DVD gucken, du nicht mehr an Mr. Scofield denken.“ Ich lächele sie mild an. Leichter gesagt als getan, denke ich mir. Ich habe keinen Appetit und würge die Pizza runter. Über den Film, den wir grade gucken, musste ich sonst immer lachen. Heute bringt er mich nicht einmal zu einem kleinen lächeln.

    „Susan, ich möchte ins Bett. Du kannst gerne noch zu ende schauen.“ Aber Susan stellt den Fernseher aus und geht auch schlafen. Ich schlafe nicht gut, um nicht zu sagen ich schlafe beschissen. Ich wälze mich von einer auf die andere Seite. Sehe Michael wie er mit Sofia im Bett liegt. Höre immer und immer wieder Sofia wie sie sagt „Gib ihn auf Sara, du hast keine Chance gegen mich.“ Als ich wach werde ist es noch dunkel. Ich gucke auf meinen Wecker. 05.30Uhr. Klasse denke ich mir. Und drehe mich wieder um, doch kann nicht mehr einschlafen. Also stehe ich auf, ziehe meinen Bademantel über und gehe in die Küche. Sogar Alex schläft noch. Ich setze Kaffee auf und hole eine Tasse aus dem Schrank. Während der Kaffee anfängt zu kochen, beginne ich langsam nach zu denken. Er sagt er liebt mich, aber warum tut er mir dann so weh? Ich kann es nicht verstehen. Soll ich mit ihm reden? Soll ich es sein lassen? Verzeihe ich ihm? Oder verzeihe ich ihm nicht? So viele Fragen auf die ich keine Antwort habe.

    Der Kaffe ist fertig und ich schenke mir eine Tasse ein – nehme sie mit ins Badezimmer und lasse mir ein Bad ein, natürlich muss ich direkt wieder an die erste Begegnung mit Michael denken.

  57. Bei euren lieben Kommis macht es richtig Spaß die Teile einzustellen 🙂

    Vorsichtig stelle ich die Tasse auf dem Rand der Badewanne ab, ziehe meinen Bademantel und meine Unterwäsche aus. Langsam steige ich in die Wanne, setze mich und lege mich schließlich nach hinten. Ich genieße die Wärme auf meiner Haut. Meine Augen geschlossen, lausche ich dem Wasser was in die Wanne läuft. Es ist so still denke ich. Nach einer Weile stelle ich das Wasser ab. Ich zwinge mich nicht an Michael zu denken. Stattdessen gehe ich durch, was ich heute mit Susan machen könnte. Ich komme zu dem Entschluss dass ich sie zum Frühstück einladen werde. Mein Blick fällt auf die Uhr. Halb sieben. War ich so lange in der Wanne? Scheint wohl so. Ich schaue auf meine Hände die schon schrumpelig sind. Na dann mal besser raus. Ich trockne mich ab und binde mir das Handtuch um. Leise schleiche ins Schlafzimmer zum Kleiderschrank hole mir Unterwäsche raus und suche etwas zum anziehen. Finde aber nichts, bis mir dir Tüten mit den neuen Klamotten einfallen.

    Ich schließe den Schrank wieder und geh leise ins Wohnzimmer. Vorsichtig, dass ich nicht zu viel lärm mache, kippe ich die Tüten aus. Und fange an unsere Beute zu durchwühlen. Nach einer halben Ewigkeit habe ich einen weißen knielangen Rock und ein gelbes Oberteil in meinen Händen. So viel Farbe, denke ich und muss grinsen. Ich ziehe beides an und gehe wieder ins Bad. Susan hat ihre Schminktasche hier liegen lassen und ich öffne sie. Gezielt greife ich nach den Sachen die ich brauche und fange an. Fertig. Ich schaue on den Spiegel und bin zufrieden was ich sehe. Von den Augenringen ist nichts mehr zusehen. Durch die Wimpertusche wirken meine Augen größer und nicht mehr so verheult. Und der schwarze Eyelinerstrich sitzt auch perfekt. Was mache ich mit meinen Haaren? Da fällt mir der Lockenstab ein. Ich krame ihn aus der hintersten Ecke meines Badezimmerschrankes hervor und beginnen Strähne für Strähne aufzudrehen. Noch auskühlen lassen, kurz
    aufschütteln und auch dies ist geschafft. Wieder gucke ich in den Spiegel.

    „Tja Mr. Scofield. Sie wissen nicht was sie verpassen“, sage ich selbstbewusst zu mir selbst. Ich gehe zurück ins Wohnzimmer, räume die Klamotten wieder in die Tüten und ziehe nun noch die High Heels von Susan an. Obwohl es saukalt ist, und ich mir sicherlich den Hintern abfrieren werde, bin ich zufrieden mit dem was ich anhabe und wie ich aussehe. „Entschuldigen sie bitte. Haben sie Sara gesehen? Sie wohnt hier.“ „Guten Morgen Susan mein Schatz“, begrüße ich sie freudig. „Sara, wie siehst du aus? Ich meine du siehst toll aus, Wahnsinn. Deine Haare, dein Outfit. Was hast du vor?“ „Geh ins Bad Susan, geh duschen und zieh dich an. Du siehst aus wie ein Zombie“, scherze ich. Ich seze mich auf den Küchenstuhl, trinke noch eine Tasse Kaffee und warte auf Susan. Als sie endlich fertig und angezogen vor mich steht, stehe ich auf, schnappe meine Tasche und gehe zur Türe. Susan steht total verwirrt in der Küche. „Nun komm, ich habe Hunger.“ Susan folgt mir. „Oh Susan, kannst du bitte fahren? Ich bin froh das ich schaffe in diesen Schuhe zu laufen.“ Lachend nimmt sie den Autoschlüssel, schließt auf, steigt ein und öffnet die Beifahrertür. Auch ich steige ein. „Sara? Geht es dir gut?“ „Nein Susan, mir geht es immer noch total beschissen. Aber warum soll ich mich verkriechen und mir die Augen ausheulen. Michael tut es bestimmt auch nicht. Ich möchte auf andere Gedanken kommen, also fahr bitte los.“

    Im Hotel

    Es ist zehn Uhr als Michael seine Augen öffnet. Wie Saras Nacht, war seine auch nicht grade angenehm. Er steht auf und zieht sich aus. Dann geht er duschen. Fertig geduscht nimmt er sich ein Handtuch und bindet es sich um. Sein Blick fällt in den Spiegel. „Schei*e Michael, was hast du angerichtet?“, sagt er zu seinem Spiegelbild. Eigentlich müsste er sich rasieren, denn er hat schon einen drei-tage-Bart, Doch im ist nicht nach rasieren. Gestern Abend hat er seine Sekretärin angerufen und ihr mitgeteilt, dass sie bitte für heute alle Termine absagt. Er geht raus aus dem Bad, sucht sich eine frische Boxer Shorts, eine dunkel blaue Jeans und einen cremefarbenen Pullover raus. Zieht alles an, sieht sich noch mal im Zimmer und geht.

  58. Sorry sorry sorry

    Susan und ich fahren ins Parkhaus, steigen aus und machen uns auf den Weg zu unserem Lieblingscafe. Ich glaube, ich bin in meinem ganzen Leben noch nie von so vielen Männern angeschaut worden wie in den kurzen fünf Minuten auf dem Stück, zwischen Parkhaus und Cafe. Aber ich genieße es. Es tut mir irgendwie gut. Angekommen im Cafe, kommt uns Sucre entgegen, Er sieht Susan an und dann mich. „Du meine Güte Sara, bist du noch zu haben?“ Ich muss grinsen und Susan passt es gar nicht, dass sie in diesem Moment keine Aufmerksamkeit hat. „Sucre, es ist nett gemeint, aber ich denke Susan ist dann doch eher dein Typ. Nicht wahr Susan?“, stupse ich sie an. „Sucre mein Schatz, du weißt, mein Bett ist auch dein Bett!“ sagt sie lachend, aber ich weiß sie meint es vollkommen ernst.

    Ob Sucre das auch weiß, da bin ich mir nicht so sicher. „Was kann ich für die zwei schönsten Damen der Stadt tun?“ „Wir hätten gern Frühstück und zwei Gläser Sekt“, antworte ich und ziehe Susan, die Sucre wieder anhimmelt wie ein Teene, zum Tisch. „Sekt?“, fragt Susan mich. „Ja Sekt. Kennst du doch. Das leckere Zeug was so schön prickelt und lustig macht.“ Susan muss lachen.

    Sucre kommt und bringt uns unser Frühstück. „Sucre? Wo ist der Sekt?“, frage ich entsetzt aber so das er merkt das ich nicht sauer bin. „Sorry My Lady, ich bringe ihn sofort“, sagt er grinsend und macht sich auf den Weg. Einen kurzen Moment später kommt er wieder und stellt uns den Sekt hin. Dann geht er wieder und kümmert sich um die anderen Gäste. Susan blickt ihm verträumt hinterher. „Was Für ein *****. Und hast du seine Arme gesehen? Ohhhh… nur eine Nacht…“ Ich nehme mein Sektglas. „Auf uns und die Männer die wir nicht brauchen. Weder Sucre, noch Michael“, sage ich und wir stoßen an. Auf einmal verschluckt Susan sich. „Susan? Alles klar? Susan was ist? Willst du einen Schluck Wasser?“ Ich drehe mich um, um Sucre zu rufen und sehe Michael da stehen. Mein Hals schnürt sich zu.

    Er steht an der Theke und gibt Sucre die Hand, so als ob sie sich schon ewig kennen würden. „Na alter wie geht es dir? Was machen die Frauen?“ Was ist denn mit dieser heißen Schnitte? Wie hieß sie gleich? Sofia?“
    Susan sieht mich fragend an und genauso fragen schaue ich zurück. „Sucre falsches Thema. Machst du mir bitte einen Espresso? Aber einen doppelten bitte.“ Ich sitze mit dem Rücken zu Michael und sehe ihn über meine Schulter an. Als ich bemerke dass er seinen Blick durch den Raum schweifen lässt, drehe ich mich wieder schnell mit dem Gesicht zu Susan. „Oh bitte lass ihn uns nicht sehen“, flüstere ich ihr zu. Zu spät.

    „Hallo Susan.“ Er kommt auf unseren Tisch zu und ich fange an nervös an, an meinem Sektglas zu spielen. Ich schaue auf den Tisch. Er sagt nebenbei auch mir Hallo. „Hallo Michael. Wie geht es dir?“ Er überlegt kurz. „Naja es geht so. Wie geht es denn Sara? Ist sie noch sehr sauer?“ Ja bin ich unsichtbar oder wie, schießt es mir durch den Kopf. „Ich weiß nicht, frag sie doch selbst, aber ich garantiere dir nicht dass du dir nicht wieder eine einfängst oder eine Antwort bekommst.“ „Susan das ist nicht Lustig. Ich versuche schon den ganzen Morgen sie zu erreichen aber sie geht nicht dran. Weißt du wo sie ist?“ „Ja Michael, sie sitzt mir gegenüber.“ Michael guckt Susan fragen an, und schaut dann runter auf mich. „Sara? Oh mein Gott, ich habe dich nicht erkannt, du … du siehst so verändert aus.“ Ja danke auch, denke ich mir. Ich spüre wie sich meine Augen mit Tränen füllen. Reiß dich zusammen. Lass es nicht aussehen, als würde es dir was ausmachen das er da ist, sage ich mir im Stillen. Ich hole tief Luft und schaue ihn dann an. Direkt in seine Augen. „Hallo Michael. Wie geht es Sofia?“, frage ich mit überraschend fester Stimme. Ich bemerke wie Michael unsicher wird.

    „Sara, bitte lass uns irgendwo hingehen und in Ruhe reden“, bittet er mich. „Michael, siehst du nicht dass ich mit Susan hier bin? Wenn du mir etwas zu sagen hast dann tu es jetzt und hier. Susan wird es so oder so erfahren. Denn im Gegensatz zu dir, vertraue ich ihr.“ Das hat gesessen. Michael senkt den Kopf und will grade beginnen, als Sucre neben ihm steht. „Jetzt sag nicht ihr kenn euch? Ist ja Wahnsinn wie klein die Welt ist.“ Susan steht auf….

  59. Iwie vergess ich des immer Sorryyyyyy !

    „Sucre mein Lieber. Komm und lass uns einen Sekt trinken und über uns reden“, flirtet sie ihn an. „Die zwei hier haben eine Menge zu klären.“ Sie sieht mich an und ich nicke. Michael setzt sich mir gegenüber hin, wo Susan gesessen hat. Ich bin grade dabei, aus Nervosität, mein Crossaint zu zerpflücken.

    Michael schiebt seine Hände vorsichtig in meine Richtung und zieht sie schnell wieder zurück, bevor ich ihn abweise. „Sara“, beginnt er leise. „Ich weiß ich habe dir sehr wehgetan. Und ich wünsche mir ich könnte es Rückgängig machen, aber ich kann es nicht. Ich weiß nicht, warum ich Sofia nicht abgewiesen habe.“ Er macht eine Pause und ich bin grade dabei ein Brötchen auseinander zu nehmen. „Es hört sich für dich jetzt total bescheuert an, und wie eine billige Ausrede. Aber ich war einsam, traurig und verzweifelt. Mir ist klar geworden das wir zwei niemals zusammen sein werden. Du hattest mich vergessen, hast einen neuen Mann kennen gelernt. Sofia kam zu mir. Und ehe ich mich versah, stand sie auch schon in Unterwäsche vor mir.“
    Es tut so weh das alles zu hören, aber ich schweige und höre ihm weiter zu. „Ich habe ihr so oft gesagt sie soll gehen, aber sie gab nicht nach. Ich weiß, ich hätte mich wehren können, aber ich will ehrlich zu dir sein, Sara. Ich wollte nicht. Ich wollte mich nicht wehren. Ich wollte den Schmerz vergessen. Ich wollte nicht mehr an dich denken. Den Rest kennst du ja. Als du gegangen bist, habe ich sie weggeschickt.“

    Ich sehe ihn an. Sehe in seine Augen die so voll Schuldbewusstsein sind. „Michael. Was erwartest du jetzt von mir? Das ich dir um den Hals falle, sage komm lass es uns vergessen und alles ist gut? Du kannst dir nicht wirklich vorstellen, wie es für mich war euch beide, Dich und Sofia, zusammen dort im Zimmer, im Bett zusehen. Du hast keine Ahnung davon, wie es sich anfühlt so hintergangen zu werden. Du hast keine Ahnung wie es ist, wenn dir jemand einen Brief schreibt in dem er dir sagt er liebt sich. Er hat dich immer geliebt und er wird dich immer lieben, und kurze Zeit später siehst du diesen Menschen, wie er eine andere vögelt. Du hast keinen blassen Schimmer, Michael. Du setzt dich hier hin, erzählst mir du warst einsam. Was machst du wenn du dich das nächste Mal einsam fühlst. Suchst du dir eine neue Sofia? Oder was machst du?“

    Michael sieht mich nicht mehr an. Doch ich kann sehen wie im Tränen die Nasenspitze runter tropfen. „Du hast Recht Sara. Ich habe keine Ahnung wie sich all das anfühlt. Aber ich weiß wie es sich anfühlt jemanden zu verlieren den man liebt. Und ich will dieses Gefühl nie wieder fühlen, Sara. Ich kann es nicht rückgängig machen, und Gott weiß ich würde alles dafür geben, wenn ich es könnte.“

    Ich würde ihn jetzt so gerne in den Arm nehmen, ihm sagen dass ich ihm verzeihe, aber ich kann nicht. Ich kann es einfach nicht. „Michael, gib mir Zeit. Gib mir Zeit das alles zu verarbeiten. Lass mich zur Ruhe kommen.“ „Sara, alles was du willst. Ich verspreche dir, ich werde dir nie wieder so wehtun.“ „Versprich nicht, was du nicht halten kannst. Geh jetzt bitte.“ Michael steht auf und stellt sich neben mich. „Sara? Eine Sache noch. Du hast gestern umwerfend ausgesehen. Und du siehst heute genauso wunderschön aus.“ Mit diesen Worten geht er. Na toll, denke ich mir. Das ist ihm wenigsten aufgefallen. Ich sehe mich nach Susan um und erblicke sie.

  60. Wenn ich mich recht erinner kommt bald raus, dass Alex der Kater is 😀

    „Hat sie es doch geschafft“, sage ich leise vor mich hin und muss grinsen. Trotzdem alle was grade vorgefallen ist, schaffe ich es ein ehrliches lächeln hervorzubringen. Da steht sie. Eng umschlungen mit ihrem Sucre. Wonach sie sich schon Ewigkeiten gesehnt hat, ist endlich wahr geworden. Ich freue mich echt für sie. Ich stehe auf und gucke auf den Tisch. Schade um das Frühstück, denke ich mir. Aber was soll’s. Susan würde jetzt eh nicht mehr essen, und ich habe auch keinen Appetit mehr. Ich nehme meine Tasche und meine Jacke und gehe zu Susan. Vorsichtig tippe ich ihr auf die Schulter. „Susan? Ich werde jetzt gehen.“ „Mhhhmm.“

    Ich tippe noch mal. „Susan ich werde jetzt gehen.“ Jetzt dreht sie sich um. „Ups, Sara, entschuldige. Sucre mein Süßer, ich bin sofort wieder bei dir.“ Sie dreht sich zu mir um und geht mit mir ein Stück beiseite. „Und? Wie ist es gelaufen?“, will sie wissen. Kurz erkläre ich ihr worüber wir geredet haben. „Wie ich sehe konntest du endlich bei ihm landen“ und sehe zu Sucre. „Ja, ist er nicht sweet? Sowas von rrrrrr….“ Ich muss lachen. „Also Susan ich werde dann jetzt gehen.“ Wir verabschieden uns und sie sagt dass sie später zu mir kommt. Ich geh noch zu Sucre. „Wurde ja auch langsam mal Zeit. Wir sehen uns.“

    Ich gehe zu meinem Auto und treffe auf dem Weg dorthin James. „Hallo James. Haben sie heute frei?“ „Oh hallo Sara. Sie sehen ja wieder umwerfend aus. Ja ich habe endlich mal wieder einen freien Tag.“ „Danke James. Das freut mich für sie. Haben sie sich verdient. Ich wünsche ihnen noch einen schönen Tag James.“ Grade will ich weitergehen. „Sara, bitte gehen sie mit mir einen Kaffee trinken. Ganz unverbindlich, als Arbeitskollegen.“ Einen Kaffee trinken, denke ich mir. Naja warum nicht. Ich weiß sowieso nicht was ich zu Hause machen soll. Ich würde wahrscheinlich sowieso nur wieder an Michael denken und über kurz oder lang mir die Augen ausheulen. „Ja warum nicht, sehr gern James.“ „Darf ich bitten?“ Er hält mir seinen Arm hin und ich harke mich ein. Gemeinsam gehen wir zu einem kleinen Cafe in der Nähe des Parks. Für einen Moment denke ich an Michael, was er wohl grade macht?

    Im Park

    Michael spaziert langsam und Gedankenversunken durch den Park. Bis ihm jemand den Weg versperrt. „Sofia? Verfolgst du mich?“ Sofia sieht wieder umwerfend aus. Sie hat Hot Pants, die grade das nötigste verdecken,an und eine hautenges weißes Shirt wodurch man den BH schimmern sieht. Darüber eine Jeans Jacke. Michael schaut sie an und bei ihrem Anblick fängt er an zu frieren. Sie kommt näher an Michael heran. „Ich hab dich vermisst, Michael.“ Er weicht einen Schritt zurück. „Sofia bitte. Ich dachte wir haben gestern alles geklärt?“ „Oh nein Michael, das haben wir nicht. Wir sind noch lange nicht fertig miteinander.“ Sie geht wieder ein Stück auf ihn zu. Geht nah an sein Ohr ran. „Michael du willst mich du brauchst mich und das weißt du.“, flüstert sie hinein. Langsam zieht sie ihren Kopf zurück. Sie ist schaut ihm in die Augen und kommt mit ihren Lippen seinen gefährlich Nahe. „Hör auf meine Worte Michael…Du wirst wieder zu mir kommen.“ Und sie küsst ihn. Michael weicht sofort zurück. „Sofia, kannst oder willst du mich nicht verstehen. Es ist aus. Vorbei!“ Er geht an ihr vorbei uns lässt sie stehen. „Das wirst du bereuen Michael.“ Schreit sie ihm hinterher. Doch er ignoriert es.

    Wir gehen ins Cafe rein und James hilft mir aus der Jacke. „Danke James.“ Ich setze mich hin und schlage elegant mein rechtes Bein über das Linke. „Wissen sie James. Ich hätte viel lieber einen heißen Kakao mit viel Sahne.“ „Alles was sie wollen Sara.“ Der Kellner kommt und James bestellt einen heißen Kakao mit viel Sahne für mich und einen Cappuccino für sich. Wir fangen an über die Arbeit zu reden und ich muss sagen wir verstehen uns sehr gut. „Haben sie einen Freund?“, fragt er mich plötzlich. „James ich…“ Er unterbricht mich….

  61. ChrissyMausi;514090 wrote: frage mich langsam, Wann sie ihm endlich sagt , dass Alex ein kater ist .^^

    ja ich mich auch :popcorn:
    Hinzugefügter Beitrag:
    oops da war ich wohl ein bisschen zu spät 😀

    wieder richtig schön :love:
    das mit sucre und susan wurde auch mal wirklich zeit 😀

  62. GEiiiiL. (:
    Ich find das mit Susan und Sucre auch gut 😀
    Ich könnte wetten, das läuft nóch was mit James! Das macht sie bestimmt aus Verzweiflung oder so! 😉
    Hinzugefügter Beitrag:
    ICH BRAUCH FRISCHFLEISCH XD 😉

  63. ich denke, das wird ganz klassisch weitergehen michael sieht sara mit james und denkt natürlich er sei ihr freund (der vermeindliche alex) …
    vielleicht spricht er die beiden ja sogar darauf an . das ist doch kein zufall, das die beiden gerade in ein café in der nähe des Parks gehen, in dem Michael gerdae eienn spaziergang macht .
    oder sara sieht wie sofia mit michael redet und bildet sich das falsche darauf ein …

  64. Ich weiß nicht was er vorhat. Was hat er vor? Vorsichtig nimmt er meine Hand. „Sara, sie sind eine wunderschöne Frau. Der Mann der sie bekommt, kann sich glücklich schätzen.“ Und wie aus weiter Ferne bekomme ich mit, wie sich seine Lippen meinen Nähern und mich voller Zärtlichkeit küsst. Für einen Moment erwidere ich den Kuss, bis mir klar wird was ich hier mache. Ich ziehe meinen Kopf weg. „James. Ich .. Ich kann das nicht.. Es tut mir leid. Ich sollte wohl jetzt besser gehen.“ Ich nehme meine Tasche und suche meine Jacke. „Sara, bitte bleiben sie.“ Bleiben? Ich nein, bestimmt nicht denke ich mir. Er steht auf und kommt zu mir. Er nimmt mich in den Arm, drückt mich an sich und ehe ich mich versehe, küsst er mich wieder.

    Michael geht die Straße entlang und sieht durch eine Scheibe. Er sieht ein Paar das sich küsst. Die glücklichen, denkt er sich. Bis er sieht das es Sara ist. „Sara?“, flüstert er leise? „Oh Sara…“ Er geht weiter und bekommt nicht mit was nach diesem Kuss geschieht.

    Ich stoße James weg. „James. Lassen sie das. Was soll das denn?“ Mein Blick fällt auf die Garderobe und ich sehe meine Jacke. Ich gehe hin packe sie mir und verschwinde von hier. Von James. Was ist grade passiert? Er hat mich geküsst, ja. Aber habe ich den ersten Kuss für einen Moment wirklich erwidert? Oh mein Gott. Ich will nach Hause. Nur nach Hause. Ich gehe zu meinem Wagen.

    „Michael? Das ging ja schnell. Was kann ich für dich tun?“ „Sofia, ich muss dich sehen. Sofort. Wir treffen uns im Hotel“

    Ich bin zu Hause angekommen. Vor meiner Türe liegt ein Paket. Von wem das wohl ist?
    Ich hebe es auf, klemme es mir unter den Arm und schließe meine Tür auf. Drinnen angekommen lasse ich meine Tasche fallen und ziehe erst einmal diese Schrecklichen Schuhe aus. Mit dem Paket gehe ich zum Esstisch und stelle es ab. Vorsichtig hebe ich den Deckel ab. Ein Zettel liegt oben drauf.

    Liebste Sara,

    Ich weiß aus einer zuverlässigen Quelle, dass du dieses Kleid unbedingt haben wolltest. Ich weiß auch, dass du umwerfend schön drin ausgesehen haben musst. Ich hoffe so sehr das ich die Gelegenheit bekomme, dich auch einmal darin zu sehen.
    In liebe
    Michael

    Oh Michael, du bist verrückt. Ich nehme das Kleid aus dem Karton und halte es mir an. Es ist meins, ich kann es nicht glauben. Er hat mir es wirklich geschenkt. Doch woher wusste er davon? Susan… denke ich mir. Du bist wirklich unmöglich. Glücklich lasse ich mich auf meine Couch fallen.

  65. :cheesy::upsidown: wusst` ich`s doch ^^
    und sofort ruft er wieder sofia an, ganz schön hart … aber man musss ja n`bissl spannung rein bringen ^^ .

  66. :D:D:D:D:D

    Teil 36

    Zur selben Zeit im Hotel:

    „Da bist du ja endlich, Sofia.“ „Ich wusste dass du mich anrufen würdest, aber das es so schnell passieren würde, damit hätte ich nicht gerechnet.“ Sie geht auf ihn zu und streichelt seine Brust. „Sofia. Lass das. Ich habe dich nicht angerufen um mit dir zu vögeln. Du sollst mir einen Gefallen tun.“ Sofia nimmt ihre Hand von Michaels Brust. „Ich soll was? Sag mal hast du sie noch alle?“ Michael zieht einen Briefumschlag aus seiner Jacke und hält ihn ihr hin. Sie nimmt ihn und schaut rein. „ 5,000 Dollar Sofia. Da kannst du nicht nein sagen. Ich kenne dich zu gut um zu wissen das dieses Angebot nicht abschlagen würdest.“ „Was soll ich tun?“ Ich wusste es denkt sich Michael. Er reicht ihr ein Foto. „Hier. Mach mit ihm was du am besten kannst, Sofia.“ „Und das wäre was?“

    „Sofia. Stell dich nicht dümmer an als du bist.“ Sie geht ein Stück an Michael ran, gibt ihm einen Kuss auf die Wange und sagt im rausgehen: „Wird erledigt.“

    Es klingelt und ich öffne die Tür. „Susan. Dich gibt es auch noch?“, frage ich grinsend. „Ja und ich habe wen mitgebracht.“ Sie zieht Sucre aus der Ecke hervor. „Hallo Sucre, kommt doch herein.“ Sie setzen sich auf die Couch und sehen aus wie zwei verliebte Teenager. „Kann ich euch was zu trinken anbieten?“ Sie hören mich nicht. Na toll, denke ich mir, das kann ja lustig werden. Grinsend gehe ich in die Küche und setze eine Kanne frischen Kaffe auf. Sie sehen so glücklich aus.

    Der Kaffee ist fertig, ich nehme 3 Tassen aus dem Schrank, stelle sie und die Kanne auf ein Tablett und gehe zurück ins Wohnzimmer. Vorsichtig stelle ich es ab und gieße den Kaffee in die Tassen. „Bitteschön ihr zwei Süßen. Es freut mich das ihr es endlich geschafft habt.“
    „Sucre? Sag mal, woher kennst du eigentlich Michael?“, frage ich ihn neugierig. „Oh, ich kenne Michael schon länger. Wir haben uns mal in einem Club kennen gelernt. Und uns auf Anhieb verstanden. Jedes mal wenn er geschäftlich in Washington zu tun hatte, habe wir uns getroffen.“ „Er war schon öfters hier?“, frage ich erstaunt. „Ja, war er. Er hat mir auch irgendwann mal erzählt dass jemand hier wohnt den er schon sehr lange nicht mehr gesehen hat, er aber nicht den Mut aufbringt zu ihr zu gehen. Ich wusste nicht das du die Person bist, die er meinte.“ Ich denke nach. Wovor hat er Angst gehabt? Das ich ihn nicht wieder erkenne? Wenn es das war, war seine Angst berechtigt. Ich kann verstehen dass es nicht zu mir gekommen ist.

    „Ach Susan? Sag mal ich habe heute ein Paket bekommen.
    Und komischer Weise war das Kleid drin, was ich unbedingt haben wollte und mir nicht leisten konnte. Ein Zettel von Michael lag dabei, dass ihm jemand gesagt hat, dass ich umwerfend in diesem Kleid ausgesehen habe und es unbedingt haben wollte. Du hast nicht zufälliger Weise damit etwas zu tun?“ Susan grinst mich an. „Naja, ich habe der Verkäuferin gesagt. Das dein Mann uns losgeschickt hat um etwas Hübsches zu kaufen, Und ich sollte darauf achten was dir besonders gefällt. Und dieses Teil sollte ich dann bitte mit der Rechnung an ihn schicken.“ „ Susan, du bist echt so was von unmöglich“, sage ich lachend. „Hey meine Dreistigkeit hat mich weit gebracht. Sieh doch ich habe den Mann meiner Träume neben mir sitzen. Und bald wirst auch du deinen haben. Glaube mir, Sara. Du und Michael, ihr seid für einander bestimmt!“

    Wie sehr ich mir wünsche dass sie damit Recht hat…

  67. okay, langsam ändert sich meine meinung von mike, er sezt also sofia auf james an, damit sie ihn verführt und er sich von sara vernhällt ^^^könnte von mir sein du hast echt talent in sachen spannung und so . aber schonn ganz schön fies von ihm, wie sehr muss amn in jmd. verliebt sein um sowas zu machen ^^.
    freu mich übrigens auch für susan und sucre die beiden haste gut hingekriegt ^^

    hoffentlich gibts bald den nächsten teil, bin ja jez total auf entzug 😉

  68. Nächster Morgen 9Uhr

    „Hallo, mein Name ist Sofia.“ James weiß nicht wie ihm geschieht. Vor ihm steht eine Frau, in einem schwarzen Minikleid, schwarzen Stiefeln und Beinen die ihm unendlich scheinen. „Ha.. Hallo“, stottert er. „Wie kann ich ihnen helfen, Lady?“ „Wie wäre es, wenn sie mir ihren Namen verraten?“ James kann sein Glück nicht glauben. Gestern ist er bei Sara abgeblitzt und jetzt passiert ihm so was. „James, mein Name ist James Whistler.“

    Ab hier gilt: Zwischenteil gibt es wieder auf Wunsch per PN, wegen unserer jüngeren User! 😉

    Zurück bleibt ein völlig verwirrter James.

    Telefonat:

    „Michael? Es war einfacher als ich gedacht habe.“ „Ja Sofia, hätte mich auch schwer gewundert, wenn er die widerstehen konnte.“ „Michael? Dieser James ist echt süß.“ JAMES? Schießt es Michael durch den Kopf. „Sofia, ich habe dir ein Foto von dem Mann gegeben. Wie kommst du darauf das er James heißt?“ Michael, ich frage immer zu erst mit wem ich das Vergnügen habe. Er heißt James Whistler und arbeitet als Wachmann im Parkhaus, in dem du zurzeit wohnst.“

    Einen Momentlang herrscht schweigen. „Sofia, bist du dir sicher das er nicht Alex heißt?!!“ „Alex? Nein. Ich bin mir ganz sicher.“ „Danke Sofia.“ „Immer wieder gerne Michael. Solang auch etwas für mich bei raus springt.“ „ Ich weiß Sofia, ich weiß.“ Er legt auf. James? Wieso James, was ist mit Alex? Hat Sara etwa eine Affäre?

  69. Als ich meine wach werde und einen Blick auf meinen Wecker werfe ist es schon kurz vor zwölf. Huch, denke ich mir. Ich stehe auf und schmeiße mir den Bademantel über. Im Wohnzimmer angekommen ist keiner mehr da. Ein Zettel liegt auf dem Wohnzimmertisch.

    Guten Morgen Schlafmuetze,

    Ich hoffe du hast gut geschlafen. Ich bin mit Sucre zur Arbeit, wir sehen uns spaeter.
    *Knutsch* Susan

    Na dann, denke ich mir mit einem Lächeln. Ich gehe in die Küche und werde von einem gedeckten Tisch empfangen. Eine Kanne mit frischem Kaffee steht da, Brötchen, Aufschnitt und Marmelade. Susan, du bist die Beste. Ich setze mich hin und gieße mir Kaffee ein. Kaum ist der Kaffee in meiner Tasse, muss ich auch schon wieder aufstehen. Es hat geklingelt. Wer kann das denn sein?, frage ich mich. Verschlafen gehe ich zur Tür und öffne. „Michael? Was machst du hier? Ich habe dir doch gesagt gib mir etwas Zeit.“ Ohne ein Wort zu sagen schiebt er sich an mir vorbei und steht in meinem Wohnzimmer. „Ja komm doch herein Michael“, murmel ich vor mich hin. Ich schließe die Türe. „Kaffee?“ „Sara hast du eine Affäre?“ Ok, denke ich mir keinen Kaffee. „Eine was Michael?“

    Eine Affäre? Ich? Dazu müsste ich da erst einmal einen Freund haben oder wie meint er das?

    „Ich habe dich gestern mit diesem Mann gesehen. In dem Cafe in der Nähe vom Park. Bevor du denkst ich habe dich verfolgt, nein, ich war spazieren um nachzudenken.“ Ich muss anfangen zu lachen. Und Michael guckt mich ziemlich bedeppert an. „Du denkst ich habe was mit James? Oh Michael nein, um Himmels Willen, nein. Er hat mich geküsst und ich habe ihn abgewiesen, ich habe den Kuss unterbrochen.“ Michael versteht gar nichts mehr. „Sara? Ich muss es wissen, hast du Alex von mir erzählt? Hast du ihm gesagt wer ich bin?“ Oh nein, schießt es mir in den Kopf, wie kommst du da wieder raus? Sag die Wahrheit Sara, denke ich mir im Stillen.

    „Michael setz dich bitte.“ Er tut es, er setzt sich auf den Sessel und wartet auf eine Erklärungen. Nervös fange ich an umherzulaufen. „Sara, bitte du machst mich noch verrückt, hör mit dem Gelaufe auf und setz dich auch.“ Langsam lasse ich mich auf der Couch nieder und hole tief Luft. „Ja Michael, er weiß von dir. Er war hier, als du das erste Mal bei mir warst. Er hat alles mitbekommen.“ Michael sieht mich unglaubwürdig an. „Er war was?“ „Er war hier…. Du hast… du hast ihn schon kennen gelernt.“ Michael scheint zu überlegen. „Sara, willst du mich grade auf den Arm nehmen?“ „Nein Michael, er ist auch grade hier. Er sitzt grade bei dir auf dem Schoß und lässt sich von dir streicheln.“ Langsam richtet sich Michael Blick auf meinen Kater: Alex. „ DAS ist Alex?“, fragt er unglaubwürdig. „Ja Michael, das ist Alex. Ich habe nie gesagt dass Alex mein Freund ist. Ich habe nur gesagt das ich mit ihm zusammen wohne.“

    „Na James wird sich gefreut haben“, sagt Michael mit einem Lächeln. „James? Was hat James jetzt damit zu tun?“, frage ich ihn neugierig. „Als ich dich gestern mit diesem Mann gesehen habe, dachte ich er wäre Alex. Ich habe Sofia angerufen und gesagt sie sie solle sich um ihn kümmern. Heute Morgen, ist sie zu ihm und hat mit ihm das gemacht, was sie am Besten kann. Ich habe gedacht, wenn er dich betrügt, und du davon erfährst würdest du „Alex“ verlassen. Er schaut zu Boden.

  70. xD xD xD xD xD toll gemacht aber da het sich mike wohl verplappert . das gibt bestimmt noch ärger wegen der sache mit sofia und james ^^

  71. Einen Moment überlege ich. Jetzt wird es kompliziert. „Michael. Die Tatsache, dass du Sofia auf meinen Freund, der gar nicht mein Freund ist, angesetzt hast macht mich traurig. Denn wenn James, Alex gewesen wäre und somit mein Freund, wie du dachtest, hättest du auf´s Spiel gesetzt das ich mich von ihm trenne und ich denke es wäre meine Entscheidung gewesen für wen von euch beiden ich mich entscheide.

    Aber da James nicht Alex ist und ich weder mit Alex noch ihm zusammen bin, finde ich es irgendwie süß von dir. Zumal James mich jetzt wohl in Ruhe lassen wird und Sofia dich.“ Michael sieht mich an als hätte er nicht ein Wort von dem verstanden was ich grade gesagt habe und irgendwie kann ich ihn verstehen. „Sara? Heißt das, du bist mir nicht böse?“ „Ja Michael, das soll es heißen.“ Michael scheint ein Stein vom Herzen zu fallen. „Ach ja“, fahre ich fort. Ich habe dein Geschenk erhalten. Ich danke dir Michael. Du kannst dir nicht vorstellen, wie glücklich du mich damit gemacht hast.“ Er sieht mich liebevoll an. „Gern geschehen, Sara. Ich freue mich wenn ich dich glücklich machen kann.“ „Kaffee?“, frage ich erneut. Ich stehe auf gehe in die Küche und setze eine neue Kanne auf.

    Ich stehe in der Küche mit dem Rücken zum Wohnzimmer. Ich merke dass jemand hinter mir steht. Michael. Er legt seine Hände auf meine Schulter und lässt sie sanft meinen Rücken herunterfahren. Ich schließe meine Augen. Er umfasst meine Hüften und dreht mich langsam zu ihm um. Wir schauen uns tief in die Augen. Seine Lippen nähern sich meinen. „Michael, nein“, flüstere ich. „Ich kann das noch nicht. Es tut mir leid.“ Er sieht mich an. Mit seinen wundervollen Augen. „Entschuldige Sara. Ich wollte dich nicht drängen.“ „Ist ok Michael. Lass uns einen Kaffee trinken ok?“ Ich schenke den Kaffee, der inzwischen fertig ist, in die Tassen und reiche Michael seine. Gemeinsam gehen wir zurück ins Wohnzimmer. Wir setzen uns und fangen an zu reden. Wir reden über damals. Wir lachen und wir denken gemeinsam nach. Als ich auf die Uhr schaue ist es schon 21uhr. Wie schnell die Zeit rum gegangen ist. Es klingelt, ich stehe auf und öffne die Türe. „Susan, schön dich zu sehen. Sucre, dich natürlich auch. Kommt herein uns macht es euch bequem. „Michael?“, fragt Susan erstaunt.

    „Hallo Susan. Hi Sucre.“ Ich gehe in die Küche und hole uns Bier. Bis spät in die Nacht sitzen wir gemeinsam da. Bis Susan und Sucre aufbrechen. Und nur noch Michael und ich zurückbleiben. „Ich werde dann jetzt auch mal gehen. Ich habe morgen früh einen wichtigen Termin mit einem Mandanten. Ich danke dir für diesen wunderschönen Tag Sara.“ Er gibt mir einen Kuss auf die Stirn und bevor ich was sagen ist er auch schon gegangen. Kurze Zeit später, falle ich müde, aber glücklich in mein Bett und schlafe mit einem Lächeln auf den Lippen ein.

    Die nächsten 3 Tage, habe ich mit Susan verbracht, da Sucre sehr viel arbeiten musste. Wir sind shoppen gegangen, haben uns schöne Abende gemacht und ich musste nicht viel an Michael denken. Er hat sich auch nicht einmal gemeldet. Was beschwere ich mich, ich habe selber zu ihm gesagt, er soll mir Zeit geben.

    Susan und ich sitzen im Wohnzimmer und essen die Pizza, die wir uns bestellt haben. Es ist kurz nach drei Uhr, als es klingelt. Michael? Denke ich Hoffnungsvoll. Ich stürme zur Türe und öffne sie. Vor mir steht ein gut aussehender Mann, in einem schwarzen Anzug steht vor mir. „Miss Tancredi?“ „Ja die bin wohl ich.“ Er hält mir eine rote Schachtel aus Samt entgegen. Ich nehme sie an, und weiß wenn ich eine Frage stelle, erhalte ich so oder so keine Antwort. „Danke.“ Ich will grade die Türe schließen, als er noch etwas sagt. „Bis später Miss.“ Und er geht.

    Bis später? Ich schließe die Tür. „Wer war das Sara?“ Ich weiß es nicht, aber er hat mir das hier gegeben“ und halte ihr die Schachtel entgegen. Wieder liegt ein Brief dabei.

    Michael, denke ich freudig…

  72. @ Went <3 ist raus =)
    @ ILoveDominic: 😀 gelle?
    @ ALL: Diese FF ist fast zu Ende, wenn noch Interesse besteht, würde ich die Fotzsetzung dranhängen :notsure:

    Ich nehme den Brief öffne ihn und beginne ihn Susan vorzulesen.

    Liebste Sara,

    Bitte ziehe dies und dein Kleid heute für mich an. Um 20Uhr kommt ein Fahrer und holt dich ab.
    In Liebe

    Michael

    Vorsichtig hebe ich den Deckel der Schachtel ab und klappe die zwei Stoffe beiseite. Mir bleibt der Atmen stehen. Susan stellt sich neben mich. „Mein Gott Sara das ist wunderschön.“ Vorsichtig nehme ich Das Collier heraus. Es ist über und über mit Diamanten besetzt. „Meinst du die sind echt?“ frage ich vorsichtig. „Ich glaube schon“, antwortet Susan und fährt mit ihren Finger vorsichtig drüber. „Sara, sieh nur, das sind auch die passenden Ohrringe bei.“ Tatsächlich, in der Schachtel liegen sorgfältig die passenden Ohrringe dazu. Sie sind wunderschön. Lange Ohrringe, über und über mit Diamanten besetzt und bricht das Licht ins tausende Strahlen so scheint es. „Oh Sara, Michael liebt dich wirklich.

    Ich weiß nicht wieso, aber mein Blick fällt auf meine Hände. „Du meine Güte Susan, schau dir an wie meine Nägel aussehen.“ „Auch dafür gibt es eine Lösung“ meint Susan und eine halbe Stunde später finde ich mich im Nagelstudio wieder. Fasziniert schaue ich zu wie die Nageldesignerin, aus meinen abgefressenen Nägeln, wunderschönen nicht zu lange, aber auch nicht kurze, gepflegt Nägel macht. „Fertig“, begutachtet sie ihr Werk. Ich zahle und Susan und ich fahren wieder zu mir. Inzwischen ist es 18Uhr.

    „So meine Süße, dann wollen wir dich mal noch hübscher machen, als du eh schon bist. Mr. Michael Scofield soll die Luft wegbleiben wenn er dich sieht. Susan fängt an meine Haare auf Lockenwickler aufzudrehen und während diese Auskühlen begibt sie sich ans Schminken. Sie trägt mir sorgfältig das Make Up auf, ein wenig Puder hier und da, dann Wimperntusche und einen weiß-silbernen Lidschatten, der nur ganz leicht zusehen ist.

    Die Lockenwickler sind abgekühlt und sie dreht einen nach dem anderen raus. Schon jetzt meint sie, sehe ich wunderschön aus, aber ich solle warten bis sie fertig ist. Sie steckt meine Haare mir kleinen Klämmerchen hoch und zieht einzelnen Strähnen heraus. „Fertig“, sagt sie stolz. Ich will in den Spiegel gucken, darf aber nicht. Susan stellt mich ins Wohnzimmer und holt mein Kleid. Ich ziehe meinen BH aus, und das Kleid an. Es ist ein unbeschreibliches Gefühl. Zuletzt legt Susan mir das Collier an und ich stecke die Ohrringe an. „Moment Süße nicht bewegen, ich habe noch etwas für dich.“ Mit diesen Worten lässt sich mich stehen und kramt in einer Tasche herum. „Augen zu!“ Ich schließe meine Augen.

    „Augen auf.“ Vorsichtig öffne ich meine Augen. „Oh Susan die sind wunderschön, wo hast du sie her?“ Susan hält mir ein paar Sandaletten unter die Nase, der Absatz ist etwas 6cm und die Farbe ist ein ganz helles silber Sie haben nur ein Riemchen ganz dünnes Riemchen was über die Zehen geht und eines am Knöchel zum schließen. „Als wir shoppen waren, bin ich doch mal kurz verschwunden. Ich dachte mir diese Schuhe passen perfekt zu deinem Kleid, ach ja und diese Tasche hier auch.“ Hinter ihrem Rücken zaubert sie eine Kleine Handtasche hervor. In einem rot das einen Ton dunkler ist, als mein Kleid, ohne Trageriemen. „Oh Susan, du bist verrückt. Ich danke dir.“

  73. ja, unbedingt das ist doch keine frage .
    cool sie ist ihm ja nicht mal böse gewesen, und der teil war sogar mal ohne kaffe ^^ spoviel wie sie in deiner FF kaffee trinken ^^

  74. Was schon zuende??????:(
    Ich glaub´s nicht,alles was einem Spass macht geht zuende!:(Ich möchte eine Fortsetzung,bitte,bitte,bitte!Würde mich echt freuen,denn mir hat deine Geschichte immer super gut gefallen!:):):)
    Wie wäre es denn wenn du eine neue schreibst???:D:D:D
    Liebe Grüsse,Herzeleid

  75. Naaa… ein paar Teile gibt es davon noch 🙂
    Die Fortsetzung hat ein paar mehr Teile ^^

    Vielen lieben Dank euch, fürs lesen 😀 Freu mich echt !!:D

  76. ginaluca;515514 wrote: Naaa… ein paar Teile gibt es davon noch 🙂
    Die Fortsetzung hat ein paar mehr Teile ^^

    Super! Freu mich schon :yahoo:

  77. Guten Morgen 🙂 Also weiter geht es …

    Es ist kurz vor acht. Susan ist der Meinung ich habe noch etwas vergessen und geht ins Bad. Mit Lipgloss kommt sie wieder und trägt ihn mir auf. „So meine Liebe, nun bist du perfekt. Du kannst dich jetzt gern anschauen. Ich gehe in Schlafzimmer, wo ich einen großen Spiegel habe. Langsam trete ich davor. Ich traue meinen Augen nicht. Bin das wirklich ich? Ich werde aus meiner Starre gerissen, als es klingelt. Der Fahrer, denke ich mir.

    „Sara? Kommst du. Du wirst erwartet“, höre ich Susan mich rufen. Ich gehe zurück ins Wohnzimmer, wo ich den gut aussehenden Mann von heute Nachmittag, vor der Türe stehen sehe. „Miss Tancredi, können wir?“ Ich verabschiede mich von Susan, danke ihr für ihre Hilfe. „Sara, ich wünsche die einen wundervollen Abend.“ Ich nehme die Tasche in die Hand. „Ja wir können“, sage ich zu ihm. Ich gehe vorsichtig die Treppe hinunter. Bloß nicht hinfallen, denke ich. Du meine Güte ist das kalt. Aber da muss ich jetzt durch. Mit offenem Mund bleibe ich stehen. „Miss?“ Der Fahrer hält mir die Türe auf. Ich stehe vor einer weißen Stretchlimousine. „Miss? Es ist kalt. Steigen sie doch bitte ein.“ Ich gehe auf ihn zu, schenke ihm ein Lächeln und steige ein. Er schließt die Türe und geht um den Wagen herum um auch einzusteigen. Mein Blick fällt neben mich, wo ein Zettel liegt, ich nehme ihn und lese.

    Liebste Sara,

    Ich freue mich dass du meiner Bitte nachgekommen bist und erwarte dich voller Sehnsucht.
    In Liebe
    Michael

    Mit einem Lächeln stecke ich den Zettel in meine Handtasche. Wir fahren los und es kommt mir alles vor wie ein Traum. Ich erinnere mich an Sofias Worte im Hotelzimmer. „Vom Aschenputtel zur Prinzessin.“ Ja mag sein, denke ich mir, aber ich habe ihn nicht aufgegeben du Miststück, und grinse.
    Nach gefühlten zwanzig Minuten hält der Wagen an. Ich warte. Der gut aussehende Mann öffnet mir dir Türe. „Einen schönen Abend Miss Tancredi. Und gestatten sie mir zu sagen, sie sehen bezaubernd aus.“ „Ich danke Ihnen.“ Nun stehe ich da. Wo bin ich? Ich schaue nach oben. Ich stehe vor einem alten Kino.

    Auf einer großen weißen Tafel, wo früher die Filme angezeigt wurden steht in schwarzen Buchstaben: NEVER ENDING LOVE. Langsam gehe ich die Stufen zum Eingang hoch. Der Weg dahin ist mit hunderten Kerzen erleuchtet. „Guten Abend Miss“, sagt ein älterer netter Herr und öffnet mir die Türe. Ich trete ein. Auch hier wieder, überall Kerzen. Ich folge ihnen. Denn mein Gefühl sagt mir, sie werden mich zu Michael führen. In meinem Bauch scheinen Millionen von Schmetterlingen zu fliegen. Und mit jedem Schritt den ich mache, scheinen es mehr zu werden. Ich komme an einer großen, hohen Türe an. Vor der zwei Männer stehen. Einer Auch hier werde ich mit einem freundlichen „Guten Abend Miss“ empfangen und sie ziehen gleichzeitig die Türe auf. Mir bleibt die Sprache weg, als ich in den alten Kinosaal schaue. Kerzen wohin ich schaue. Rote Rosen, soweit das Auge reicht. Vor der Leinwand steht ein Tisch, zwei Stühle und ein Ober. Der Tisch sieht wunderschön aus, wie alles hier. Ich schaue mich nach Michael um.

    Aber kann ihn nicht entdecken…

    Herzeleid;515513 wrote:
    Wie wäre es denn wenn du eine neue schreibst???:D:D:D
    Liebe Grüsse,Herzeleid

    Hab das gerad erst gelesen :blush: Es gibt doch noch eine Geschichte, die ist schon fertig. Dann gibt es noch eine dritte… Allerdings hab ich es nie geschafft die fertig zu schreiben 🙁
    Vielleicht setz ich mich nochma dran und Quäl euch dann auch noch mit dieser :p

  78. Guten Morgen, na dann … auf ans Quälen 😀

    Mit einem mal merke ich jemanden hinter mir stehen, doch ich drehe mich nicht um. Ich spüre Hände auf meiner Schulter, aber ich erschrecke nicht. Es sind dieselben Hände, die ich schon in meiner Küche gespürt habe.

    Guten Abend, Sara.“ Höre ich hinter mir jemanden sagen. Langsam drehe ich mich um. „Sara…du siehst so wunderschön aus. Noch schöner als ich es mir vorgestellt habe. Ich hatte Angst du nicht kommen würdest, nach allem was passiert ist.“ Wir sehen uns in die Augen und bevor irgendetwas passiert, nimmt Michael meine Hand und führt mich zum Tisch. Er zieht mir den Stuhl nach hinten, wartet einen Moment und schiebt ihn mit mir wieder ran. Dann setzt er sich mir gegenüber. Der Ober kommt und schenkt uns Champagner ein und reicht uns eine Platte mir Hummern, Muscheln, Krebsfleisch und so vielen leckeren Sachen das ich nicht weiß was ich nehmen soll. Michael bemerkt es. „Wissen sie was? Stellen sie die Platte einfach hier hin und seien sie so gut, nehmen sie die Teller bitte mit.“

    Ohne zu zögern macht er was Michael ihm aufgetragen hat. Gemeinsam fangen wir an von der Platte zu essen. „Michael? Es ist unglaublich was du hier gemacht hast. Es kommt mir alles wie ein Traum vor.“ Ich fasse mir an den Hals. „Und dieses Collier und die Ohrringe, ich weiß nicht was ich dazu sagen soll.“ Ich sehe ihn über den Tisch hinweg an. „Sara, du musst nichts sagen. Ich liebe es dich so glücklich zu sehen. Du hast immer noch dieses wunderschönen Strahlen in deinen Augen. Ich würde dir die Welt zu Füßen legen Sara.“ Ich weiß nicht was ich drauf antworten soll und greife verlegen zu meinem Glas. Michael signalisiert dem Ober das er nun die Platte abräumen kann. Dies tut er auch. Und verschwindet damit durch eine Tür. Wiederkommen tut er nicht.

    Michael macht eine Handbewegung und Musik fängt an zu spielen. „Sara, erinnerst du dich? Es ist unser Lied.“ Natürlich ich erinnere ich mich. „Llorando“, sage ich leise.

    Michael steht auf und kommt zu mir. Er hält mir seine Hand hin. Ich greife sie und stehe auch auf. Vorsichtig zieht er mich zu sich, ich lege meinen Kopf auf seine Schulter und wir beginnen uns im Takt der Musik zu bewegen. Ich fühle mich so wohl, so geborgen in seinen Armen. Wie konnte ich nur de letzten zehn Jahre ohne ihn sein? Ich hebe meinen Kopf von seiner Schulter und sehe ihm direkt in meine Augen. „Michael? Ich wünsche mir das dieser Moment nie vorüber geht.“ Er sagt nichts. Er legt seine Lippen auf meine und küsst mich voller Leidenschaft, voller Wärme. Sanft streicht er mit seiner Hand über meine Rücken.

    Und ab hier gilt wieder:
    Wegen unserer jüngeren User bitte wieder den Rest auf Wunsch anfordern. Dann gibt es den Rest der Geschichte. Ist allerdings kein Muss, denn heute Abend werde ich beginnen die Fortsetzung zu posten, die man auch ohne den Rest versteht, eigentlich war es ja nie ein Muss 😀

    Vielen Dank an euch, dass ihr diese FF so toll gelesen habt. Ich weiß, hier und da, hätte man das ein oder andere besser schreiben können, aber des war mein erster Versuch, den zweiten bekommt ihr ja schon bald 🙂

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