Österreich und das Handy

Hallo zusammen…

Wien (pte) – Das Handy ist für österreichische Jugendliche zwischen 14 und 19 Jahren ständiger Begleiter. So gut wie jeder, nämlich 92 Prozent, in dieser Altersgruppe nennt ein mobiles Telefon sein Eigen. Bei den über 20-Jährigen besitzen nur 66 Prozent ein Handy. Die Unterschiede zwischen den beiden Gruppen, Kids und Erwachsenen, fangen aber bei der Handy-Dichte erst an, stellt eine aktuelle Studie des Marktfoschungsinstituts Integral im Auftrag des Mobilnetzbetreibers One fest. So ist das Handy für ein Drittel der Jugendlichen ein Zeitvertreib, wofür nur drei Prozent der über 20-Jährigen Verständnis aufbringen können.

Für 70 Prozent der Jugendlichen ist das Handy fester Bestandteil ihres Lebens und somit ständig dabei. Das können nur 57 Prozent der Erwachsenen von ihrem mobilen Kommunikationsgerät behaupten. Zweck des Handys ist nicht unbedingt die ortsunabhängige Erreichbarkeit, sondern mitunter auch Imagepflege und Aufmerksamkeit; zumindest für 38 Prozent der Kids und 27 Prozent der älteren Kids über 20. Jugendliche telefonieren hauptsächlich (77 Prozent) mit Freunden (nur 36 Prozent der Erwachsenen). Bei den über 20-Jährigen stehen dafür Verwandte (28 Prozent) und Geschäftspartner (18 Prozent) hoch im Kurs (Jugendliche: 23 Prozent bzw. elf Prozent). Wenig überraschend ist die erneute Bestätigung, dass SMS-Botschaften eine Domäne der Jugend sind.

Finanziell belastet das Handy weder jung noch alt. Jugendliche tendieren mehrheitlich (57 Prozent) zu Wertkartenhandys, die nur ein Drittel der Erwachsenen bevorzugen. Unter 19 Jahren liegt das durchschnittliche Budget dafür bei 22,30 Euro im Monat, ab 20 Jahren bei nur 16 Euro monatlich. Dafür geben Erwachsene eindeutig mehr Geld für ihr Vertragshandy aus, nämlich im Schnitt monatlich 46,60 Euro (im Vergleich zu 33,90 Euro bei Jugendlichen). Die Studie basiert auf einer im Juli durchgeführten Umfrage unter 1.000 Österreichern.

Maxx

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