Neue EU-Richtlinien für Mobilfunk vorgelegt

Die EU-Kommission hat erneut zu einer gewissenhaften Prüfung der Mobilfunkgebühren aufgefordert. Wenn kein wirklicher Wettbewerb herrsche, müssten die Gebühren im Sinne des Kunden gesenkt werden.

Die EU-Kommission hat am Dienstag neue Richtlinien zu den Mobilfunkgebühren vorgelegt. Das Papier soll einen Monat lang mit der Branche und den nationalen Regulierungsbehörden diskutiert und bis Ende 2004 überprüft werden. Die dort genannten Richtlinien entsprechen jedoch keiner Gesetzesvorlage, sondern sollen den jeweiligen Mobilfunkanbietern als Leitlinie zur Tarifierung dienen.

Die EU erwartet jetzt von den nationalen Behörden, dass sowohl die schon häufig diskutierten Roaming-Gebühren als auch der Zugang zu Ortsnetzen einer genauen Prüfung unterzogen werden. Sollten die nationalen Regulierungsbehörden feststellen, dass in den jeweiligen Märkten kein wirklicher Wettbewerb herrsche, müssten entsprechende Auflagen erstellt oder revidiert werden. So verweist die Kommission in dem neuen Papier beispielsweise auf die teilweise sehr hohen Kosten, die beim Telefonieren von Fest- in Mobilfunknetze anfallen.

Quelle: Call Magazin

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