Lucio übt scharfe Kritik an Bayern-Trainer Magath

München (dpa) – Fußball-Weltmeister Lucio hat nach seiner Auswechslung beim 1:4 des FC Bayern München gegen Bayer Leverkusen scharfe Kritik an Trainer Felix Magath geübt. «Wenn das weiterhin passiert, kriegt Magath Probleme: Ich bin kein Auswechselspieler», sagte der Brasilianer dem Sportmagazin «kicker». Zudem griff Lucio die Taktik Magaths an: «Wie ich Fußball verstehe, ist es – wenn die eigene Mannschaft im Rückstand liegt – nicht vorteilhaft, Abwehrspieler auszuwechseln.»

Quelle: dpa

Sieht so aus als gibt es den FC Hollywood wieder! :müde: =)

33 Gedanken zu „Lucio übt scharfe Kritik an Bayern-Trainer Magath“

  1. Naja, wenn ich Trainer wär und meine Mannschaft 4:0 hinten wäre und keine Chance auf Besserung besteht, würd ich auch versuchen das Ergebnis zu halten. Und wenn ein Lucio mault, dass er ausgewechselt worden ist und dies nicht mehr oft mitmacht soll er sich erst mal seine Leistung anschaun und evtl. darüber herziehen!!!

  2. Da haste Recht :ausrufe:
    Lucio scheint ja ne richtige Doofbacke zu sein 8o Hätt ich gar nicht gedacht ?(
    Aber wer geht schon zu den Bauern :baby: Ich kann nur sagen: Macht weiter so 😀 😀 😀

  3. Original von HJK
    Drei Spieltage vorbei und bei den Bayern brennt der Baum!
    Wer hätte das gedacht??? =)

    Gedacht habe ich es nicht, aber inständig gehofft natürlich! :ausrufe:

  4. Einfach geil. Die Bauern nicht unter den ersten drei´n und schon feuert wieder jeden gegen jeden.
    Das einfach ganz typische Verhalten, wie immer bei den… .
    Genauso wie der super Trainer Otto bei diesen Anti-Fußballern angeeckt ist, wird es auch Felix tun.

    Aber das dann eigene Spieler und dazu noch Neuzugänge mit bestechungs Versuchen anfangen, spiegelt einfach den ganzen Verein wieder.
    Das Problem wird nicht Magath, sondern wohl eher Lucio jetzt bekommen. =) 8)

  5. Was heißt genau bestechung, aber das von Lucio kann man schon so sehen

    «Wenn das weiterhin passiert, kriegt Magath Probleme: Ich bin kein Auswechselspieler»

    aber solche Sprüche sind bei denen ja nix völlig neues. 😉

  6. Solche Sprüche sollte man sich dann aber doch lieber verkneifen. Des wenn der Höneß direkt mitbekommen hätte wärs bestimmt noch lustiger, aber da der sich ja am Nürnberger Volksfest vergnügt, muss man auf seine Stellungnahme noch ein bißchen warten!!!

  7. @ Lautrer

    Soll wohl eher ne Drohung sein, die Lucio da Richtung Magath ausgestoßen hat :ausrufe:
    Bin mal gespannt, wie Magath reagiert. Er ist ja so ein eitler Selbstdarsteller, sozusagen der Erfinder der tiefen Teller. Wenn er clever ist, macht er gar nichts. Aber für so clever halte ich ihn nicht.
    Allein die Tatsache, dass Hoeneß sich so zurückhält, lässt auf einen schnellen Abgang hoffen :]

  8. @Saidlasmoh

    Ja, auf unserem Volksfest. Mit unserem allseits beliebten Günther Beckstein ein paar Bier hinter die Binde kippen!!!
    Magath läßt sich das sicherlich nicht besonders anmerken, aber innerlich wird er bestimmt sauer sein auf solche Aussagen!!!

  9. Also man muss schon sagen, entweder ist Hoeneß wirklich zu dicht (den Beckstein soll er doch gleich mit aufs Oktoberfest nehmen) oder es ist wirklich was im Busch, weil normal ist es ja nicht, dass er mal seine Klappe hält.

  10. Original von Seidlasmoh
    Also man muss schon sagen, entweder ist Hoeneß wirklich zu dicht (den Beckstein soll er doch gleich mit aufs Oktoberfest nehmen) oder es ist wirklich was im Busch, weil normal ist es ja nicht, dass er mal seine Klappe hält.

    Sehe ich genauso :ausrufe: Wird bestimmt demnächst ne Bombe platzen :ausrufe: :]

  11. Achtung… es geht weiter…. :D=)

    München – Die öffentliche Kritik von Bayern-Coach Felix Magath an den Profis des deutschen Rekordmeisters bleibt nicht unwidersprochen.

    Die Südamerika-Fraktion des Münchner Klubs setzt sich zur Wehr: Die Brasilianer Lucio und Ze Roberto sowie Roque Santa Cruz aus Paraguay sind mit ihrer momentanen Situation beim Tabellenzehnten unzufrieden und machen ihrem Unmut Luft.

    Irritationen über Auswechslungen

    Lucio greift Magath aufgrund seiner Auswechslung gegen seinen Ex-Verein Bayer Leverkusen an. „Das tat mir sehr weh, denn die ganze Mannschaft hat schlecht gespielt. Wenn das weiterhin passiert, kriegt Magath Probleme“, kündigt er im „kicker“ an.

    Er sei „kein Auswechselspieler“, fügt der 12 Millionen Euro teure Neuzugang hinzu. Auch sein Landsmann Ze Roberto, der ebenso frühzeitig zum Duschen musste, „versteht nicht, wieso diese Auswechslung kam“.

    Training macht Spieler „schlapp“

    Lucio kritisiert zudem die Trainingsarbeit seines Vorgesetzten: „Ich habe noch nie so hart trainiert. Das ist eine gewaltige Umstellung für mich. Ich bin kaputt“, meint Lucio und gibt zu Bedenken, dass die Bayern in Leverkusen „schlapp“ gespielt hätten.

    Santa Cruz reagiert indes mit Verwunderung auf die Aussage Magaths, der Nationalspieler Paraguays laufe Gefahr, ewig ein Talent zu bleiben.

    Santa Cruz droht mit Wechsel

    Es sei kein guter Moment, „dem Trainer zu antworten, er ist über die Niederlage in Leverkusen verärgert“, meint der 24 Jahre alte Angreifer, fügt aber an: „Ich werde jetzt nicht anfangen, meine Gegenspieler umzugrätschen oder mich auf den Boden zu werfen, nur um dieser Person zu gefallen.“

    Sollte seine Art zu spielen bei Magath nicht länger gefragt sein, „werde ich gehen müssen“, sagt Santa Cruz. Angebote habe es in der Vergangenheit zur Genüge gegeben.

    Bisher habe sich Magath aber für ein Bleiben des Stürmers eingesetzt, bekundet Santa Cruz. Doch mit seiner Aussage, manche Spieler stünden „lange vor dem Spiegel, schmieren sich Gel in die Haare“, hat der Coach den modebewussten Paraguayer offenbar irritiert.

    Lucio und Ze Roberto „sehr traurig“

    Das gilt wohl auch für die Politik des Vereins in Sachen Länderspielabstellungen. Lucio und Ze Roberto ließen wissen, sie seien „sehr traurig“, weil ihnen kürzlich die Freigabe für ein Länderspiel der brasilianischen Nationalmannschaft gegen Haiti verweigert wurde.

    Aus diesem Grund nominierte Nationaltrainer Carlos Alberto Parreira beide Spieler auch nicht ins Aufgebot der „Selecao“ für die Partie am Mittwoch in Berlin gegen Deutschland. „Die Bayern müssen wissen, dass sie, wenn sie Nationalspieler holen, damit auch eine Verpflichtung gegenüber dem brasilianischen Verband eingehen“, meint Lucio.

    Hoeneß will vermitteln

    Der FCB müsse „respektieren“, so der Abwehrspieler weiter, „dass wir Brasilianer immer gerne für unser Land spielen“. Auch Ze Roberto ärgert sich über die Suspendierung. „Lucio und ich haben nichts gemacht. Das ist eine Sache zwischen Verband und Verein“, sagt er.

    Bayern-Manager Uli Hoeneß hat indes angekündigt, mit Parreira in Berlin ein Gespräch suchen, um zu vermitteln.

    Magath legt nach

    Magath legt unterdessen ebenfalls im „kicker“ nach. Seine Spieler nörgelten zu sehr an den Umständen herum, „statt sich auf das Spiel zu konzentrieren“, klagt der 50-Jährige.

    Dies zeige ihm, „dass wir momentan, was die professionelle Ausrichtung betrifft, nur Ausreden suchen.“ Der ein oder andere habe noch immer nicht begriffen, „dass es ohne Laufen nicht geht“.

    Lucio in der Pflicht

    Vor allem Lucio nimmt Magath in die Pflicht. Nur der 26-Jährige könne den dringend benötigten Abwehrchef geben, meint Magath. „Er muss es aufgrund seiner Fähigkeiten machen“, sagt der Coach.

    Doch Magath gibt sich auch kritikfähig. Er sei durchaus bereit, seine Taktik zu überdenken, lässt er wissen. Schließlich habe er festgestellt, dass sein Personal nicht „die Kampfkraft“ habe, um mit seinem bisherigen System Erfolg zu haben.

    „Noch habe ich Geduld“

    Die offensive Ausrichtung des Mittelfeldes wird demnach wohl zugunsten eines weiteren Defensivspielers aufgegeben. Wer diese Rolle jedoch übernehmen soll, bleibt offen.

    Wichtig sei für Magath ohnehin in erster Linie, dass sein Team endlich auf den von ihm verordneten neuen Kurs einschwenke. „Noch habe ich Geduld“, sagt er. Noch. Auch die Südamerika-Fraktion wird es vernommen haben.

    Marco Mader

    Quelle: http://www.sport1.de

  12. Magath entschuldigt sich

    Der Sonntag war dienstfrei. Felix Magath konnte nach turbulenter Woche bei der Familie ruhen. Zuvor hatte er am Freitag mit Lucio nach dessen Aussagen im kicker (Nr. 73) ein Sechsaugengespräch geführt – Zé Roberto wirkte als Übersetzer – und anschließend von der angedachten Geldstrafe abgesehen.

    So gnädig wird der neue Chef „nicht auf alle Zeiten“ vorgehen, aber „wenn möglich“ auf Finanzsanktionen verzichten. Also wird auch der Fall Roque Santa Cruz (24) milde behandelt. Der Stürmer aus Paraguay hatte aus seiner Heimat wenig begeistert auf Magaths Grundsatzkritik geantwortet. Den Trainer beeindruckt’s nicht, weil er am längeren Hebel sitzt: Wenn Santa Cruz wie in Leverkusen jeden Ball vertändelt, fliegt er halt aus der Elf; ganz einfach und genauso richtig.

    Gleichwohl wurde dem neuen Bayern-Trainer klar, dass ein Spieler südamerikanischer Herkunft „viel emotionaler“ reagiert, deshalb versucht Magath fortan, „mehr auf sie einzugehen“, bei aller Sprachbarriere. Aber eine Garantie, dass er Lucio künftig von Auswechslungen verschone, gibt der Trainer selbstredend nicht.

    Da sich Lucio wie Zé Roberto arg enttäuscht über ihre Verbannung aus der Nationalelf für die Länderspiele gegen Bolivien und Deutschland äußerten, klärt Magath über die Umstände auf, die dazu geführt hatten, dass der FC Bayern die Freigabe für Brasiliens Friedens-Länderspiel auf der Karibik-Insel Haiti verweigert hatte. „Der Fehler liegt beim brasilianischen Nationaltrainer“, erklärt Magath, weil Parreira einen Paragrafen im FIFA-Statut missachtet habe, demzufolge in Europa angestellte brasilianische Nationalspieler für Freundschaftsspiele außerhalb Südamerikas nicht abgestellt werden müssten. „Außerdem hätten wir reden können“, so der Trainer, „wenn wir gewusst hätten, dass dieses Spiel für die Blauhelme war.“ Missverständnisse über Missverständnisse.

    So auch des Trainers Aussage, die Fußballer 2004 seien zu sehr mit ihrer Haarpflege beschäftigt. Am Donnerstag informierte er seine Spieler, dass diese Aussage „allgemein“ und „nicht auf die Bayern- Mannschaft bezogen war“. Diese Präzisierung hätten Kahn und Kollegen „zur Kenntnis genommen“, mancher interpretierte sie als Entschuldigung. Dazu sagt Magath: „Ja, das kann man als Entschuldigung werten.“ Vom plötzlichen Echo seiner schon mehrmals geübten Fundamentalkritik überrascht, will Magath künftig seine Öffentlichkeitsarbeit überdenken.

    Im Übrigen hat der Bayern-Trainer selbst „jede Menge Haargel im Schrank“, weil ihn sein Friseur damit beschenke, erzählt er. „Benutzt habe ich aber noch nie eins.“

    So ein Feigling, hat er Angst um seinen job oder warum gibt er so schnell nach???

  13. Er hat wohl erkannt, dass er einen solchen in der Öffentlichkeit ausgetragenen Machtkampf nur verlieren kann.
    Magath hatte sicher Recht, doch sowas gehört nicht in die Zeitung.
    Auf jeden Fall hat ihm die Aktion mehr geschadet als genützt. Und das nach dem 3. Spieltag.
    Einem Hitzfeld wäre sowas nicht passiert. Magath wird nach meiner Einschätzung nie ein großer :ausrufe:

  14. Wollen mal sehen, wohin das führt. Das schwächste Glied ist bei solchen Querelen ja eigentlich der Trainer. Aber es bleibt abzuwarten, was passiert.

  15. Hoeneß will Streit beilegen

    München – Uli Hoeneß will am Rande des Länderspiels gegen Brasilien für Schlichtung im Streit um die Abstellung brasilianischer Nationalspieler sorgen.

    Hoeneß will „Selecao“-Coach Carlos Alberto Parreira in Berlin davon überzeugen, Bayern-Profi Lucio, der wegen der Nicht-Teilnahme am Länderspiel in Chile aus dem Nationalteam ausgeschlossen wurde, wieder in das südamerikanische Team einzugliedern.

    Nach den bisherigen Sanktionen droht Lucio ein längerer Ausschluss aus der „Selecao“.

    Quelle: fussball.de

    Der sollte sich doch auch langsam mal entscheiden was er will. Erst darf er von den Bayern net, dann darf er vom Verband nicht mehr, und etz darf er von den Bayern wieder. Die wolln den doch bloß zu den wichtigen Spielen weglassen da er ja sonst wieder zu viel Spiele macht und nicht mehr fit genug ist. Entweder die lassen ihn für alle Spiele gehen oder für gar keins, aus basta, die solln endlich mal ihre Klappe halten die sch… Österreicher!!!

  16. Ganz so sehe ich das nicht. Die Bauern sind nu mal der Arbeitgeber und dort kassiert Lucio ne Menge Kohle. Dafür muss er seine volle Arbeitskraft einbringen, von Verletzungen ganz zu schweigen.
    Wenn Nationalspieler verletzt von Länderspielen zurückkommen, guckt der Verein in die Röhre.
    Wichtige Länderspiele sind okay. Aber bei irgendwelchen Popel-Länderspielen sollten die Vereine selbst die Entscheidung behalten.

  17. Original von HJK
    Nee,nee ,so einfach ist das nicht.Auch für die Freistellung zu Länderspielen gibt es Regeln!

    Genau, und das ist auch nur richtig.
    Man stelle sich vor, irgendein Nationaltrainer/Verband übertreibt es mit Freundschaftsspielen. Da hätte der Verein bald gar nichts mehr von seinem teuren Spieler.

  18. In der Frage mit den Abstellungen tue ich mir tatsächlich sehr schwer! Denn sowohl Vereine als auch Natinalmannschaften haben gute Argunente. Natürlich gibt es auch unpassende Termine, aber irgendwo muß man den Konsenz finden, ist eine ganz heikle Sache. Denn der Terminplan ist ja nun mal relativ voll

  19. Wer die Spieler bezahlt, muss auch bestimmen dürfen. Die Abstellung für wichtige Länderspiele ist selbstverständlich.
    Bei Lucio gings um ein Länderspiel gegen Haiti…

  20. ich find dann aber die Reaktion von Parreira auch scheiße, weil die beiden ja nix dafür konnten dass der FCB sie nicht freigegeben hat!

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