Kleines Newbie-Lexikon (M … Z)

[U][I][B]M … Z[/B] [/I] [/U]

[COLOR=blue][U][I][B]Masterkey[/B] [/I] [/U]
Für jede Karte gibt es einen speziellen Masterkey pro Provider.
D.h. Pro Hex-Serial kann man 2 Masterkeys (einen für 00, einen für 10) finden.

Der Masterkey wird beim offiziellen freischalten einer Karte gesendet, und kann mit etwas Glück mitgeloggt werden.
Er besteht aus 8 Bytes, wobei ein 9. Byte, welches immer “00” ist vorangestellt ist, um den MK zu identifizieren.

Zum ändern seiner Prov_ID ist es unbedingt notwendig, seinen Masterkey für den betreffenden Provider zu haben, da sonst die Karte keine Keyupdates mehr zulässt, und ab dem nächsten ECM wertlos ist.[/COLOR]

[COLOR=blue][U][I][B]Multischalter[/B] [/I] [/U]
Der Multischalter ermöglicht das definierte schalten eines oder mehrer LNB’s. Beim Kauf eines
Multischalter muß in Hinblick auf eine spätere Erweiterung der Anlage, z.B. digitalen Empfang von Astra und Eutelsat, unbedingt darauf geachtet werden, daß der Multischalter die DiSEqE-Norm einhält.
Ein Multischalter mit der Beschreibung “DIGITALTAUGLICH” ermöglicht in der Regel nur den Empfang von digitalen und analogen Programmen einer Satposition, z.B. Astra. Der Empang von Astra und Eutelsat ist dann nur analog möglich![/COLOR]

[COLOR=blue][U][I][B]Positionierer[/B] [/I] [/U]
Ein Positionierer ermöglicht durch drehen der Schüssel den Empfang mehrerer Satellitepositionen mit nur einem LNB. Die Steuerung übernimmt hierbei der Satreceiver via DiSEqC- Steuerung.[/COLOR]

[COLOR=blue][U][I][B]Programmer[/B] [/I] [/U]
Ein Programmer ist eine Hardware zum auslesen und beschreiben von Smartcards.
Man unterscheidet passive und aktive Programmer
Bei passiven Programmern müßen Einstellungen wie Modus, Taktfreqeunz usw. z.b. durch DIL-Schalter vorgenommen werden. Verwendbare Treibersoftware sind hierfür Ponyprog, ISVEdit, … .
Bei aktiven Programmern werden diese Einstellungen automatisch durch die Treibersoftware durch Auswahl der zu manipulierenden Smartcard eingestellt. Eine bewähret Kombination sind unter anderem der Multiprog 2*** und die Software Twoprog 2.*.[/COLOR]

[COLOR=blue][U][I][B]Provider ID[/B] [/I] [/U]
Im jungfräulichem Zustand, d.h. wenn die Card auf dem betreffendem Provider noch kein Abo hatte, haben Irdetocards meist festgelegte Provider ID’s wie 000300/000400 o. 000100/000200.
Erst wenn ein Abo abgeschlossen wird, wird eine eindeutige ,3 Byte lange, ProviderID auf die Card geschrieben. Dazu ist der Masterkey, uch Key 00 genannt, absolut notwendig. Über die Provider ID kann die Card z.B. bei Keyupdates angesprochen werden. Und nur beu einer “guten” ProviderID lässt sich was mit der Card anfangen, z.B. Keyupdates.
Welche ProviderId man besitzt kann man mit den diversen Programmen, z.B Cardmaster eicht ermitteln. Nur die Karte in den Programmer stecken, conncten und die Card reseten. Die Proggis geben dann einen 01 02 03 xx xx xx Befehl an die Karte. Die ProviderId’s werden dann in einem Fenster ausgegeben.[/COLOR]

[COLOR=blue][U][I][B]Signatur[/B] [/I] [/U]
Die Signatur, oder auch Authentic-Code genannt, ist ein wichtiger Bestandteil der Sicherheitseinrichtungen von Chipkarten.
Sie verhindert, daß Daten im gesendetem String unbemerkt verändert werden.
Sie ist (laienhaft ausgedrückt) eine 5 Byte lange Quersumme des Strings, an welchen sie angehängt ist.
Natürlich wird so eine Signatur nach einem sehr kopliziertem Algorhytmus berechnet, welche bis heute nicht bekannt ist.

Außer dem gesendeten String zur Karte schein der Masterkey, welcher schon auf der karte ist, eine wesentliche Rolle
im algo zu spielen ( zumindest bei den meißten commandos ).
Schon die kleinste Änderung im String wirkt sich auf ein völlig anderes Aussehen der Signatur aus, außer beim Init
(z.B. 01 01 00 00 00 LL), welcher anscheinend nicht mit in die Signaturberechnung mit einfließt.

Wird ein String mit richtiger Signatur zur karte geschickt, antwortet diese mit “01 01 00 00 3F….” – Signatur akzeptiert.
Ist jedoch die Signatur falsch, nimmt die Karte die Befehle im string nicht an, und quittiert den String mit “01 01 7C..” – Signatur falsch. [/COLOR]

[COLOR=blue][U][I][B]TranxBDM[/B] [/I] [/U]
TranxBDM ist eine Windows-Software, die es erlaubt den Bootloader und die Firmware der D-Box auszutauschen.
Zum Betrieb ist ein BDM-Interface nötig, welches am PC über die parallele Druckerschnittstelle angeschlossen wird.
Austauschen der Firmware über die serielle Schnittstelle (und damit ohne Öffnen der Box) wie bei der Software Transbox ist nicht möglich. Transbox kann aber den Bootloader nicht in die Box laden, so daß man um ein BDM-Interface nicht herum kommt.
TranxBDM gibt es im Softwarebereich der einschlägigen Websites. Die Demo-Version ist vollständig funktionstüchtig, sendet aber nur den Bootloader und den ersten Block der Firmware mit voller Geshwindigkeit. Die weiteren Blöcke werden extrem langsam gesendet, so daß Firmwareupdate zum Abend-Vergnügen wird. Registrierung der Software löst dieses Problem natürlich.
Solltet Ihr immer nach dem ersten Block der Firmware eine Fehlermeldung bekommen die „Module check init” oder so ähnlich lautet.[/COLOR]

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