Kinderzuschlag

Leistungen für Bildung und Teilhabe ab 1. Januar 2011
Seit dem 1. Januar 2011 stehen den Empfängern von Kinderzuschlag zukünftig neben der Geldleistung von unverändert maximal 140 Euro auch sieben Leistungen zur Bildung und Teilhabe zu:

eintägige Schul- und Kitaausflüge (tatsächliche Kosten),
mehrtägige Klassen- und Kitafahrten (tatsächliche Kosten),
den persönlichen Schulbedarf (insgesamt 100 Euro jährlich),
die Beförderung von Schülerinnen und Schülern zur Schule (tatsächliche Kosten),
Lernförderungen (tatsächliche Kosten),
die Teilnahme an einer gemeinschaftlichen Mittagsverpflegung in Schule oder Kindertageseinrichtungen (Zuschuss)
und

die Teilnahme am sozialen und kulturellen Leben in der Gemeinschaft (wie im Sportverein oder in der Musikschule in Höhe von 10 Euro monatlich).
Das Bildungs- und Teilhabepaket besteht aus Geld- und Sachleistungen. Mit den Sachleistungen wird sichergestellt, dass diese Leistungen die Kinder und Jugendlichen im Sinne einer individuellen Förderung auch erreichen. Die einheitliche Abwicklung aus einer Hand durch die kommunalen Träger sichert eine zielgenaue und bürgernahe Umsetzung vor Ort und gewährleistet eine effiziente Verwaltung ohne bürokratische Hürden.

Wo wird der Kinderzuschlag beantragt?
Der Kinderzuschlag muss schriftlich bei der örtlich zuständigen Familienkasse beantragt werden. Die Leistungen für Bildung und Teilhabe sind bei den von den jeweiligen Bundesländern bestimmten kommunalen Trägern zu beantragen.

An wen kann man sich bei Fragen zu den Bildungs- und Teilhabeleistungen wenden und wo gibt man den Antrag ab?
Fragen zu den einzelnen Leistungen werden von den zuständigen Behörden beantwortet. Diese werden derzeit von den Ländern eingerichtet.

Die Leistungen für Bildung und Teilhabe werden rückwirkend zum 1. Januar 2011 gewährt. Bis zur Errichtung der zuständigen Behörden kann der Antrag auf Leistungen für Bildung- und Teilhabe bei der örtlich zuständigen Familienkasse eingereicht werden.

Weitere Details zum Kinderzuschlag und seiner Antragstellung finden sich im Service-Portal “Familien-Wegweiser” des Bundesfamilienministeriums.

Quelle:www.bmfsfj.de

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