Kahn: Kritik am Deutschen Fußball

Fußball-Nationaltorhüter Oliver Kahn hat Kritik an
der Förderung junger Fußball-Profis in Deutschland geübt und sich
Optionen für seine eigene Zukunft vorerst offen gelassen. In der
Bundesliga würden auf Schlüsselpositionen nur selten Deutsche
spielen, monierte Kahn in einem Interview mit der Zeitschrift «Sport-
Bild» (Mittwoch-Ausgabe). «Aber gerade diese Positionen müssen von
deutschen Spielern besetzt sein, damit sie lernen, Verantwortung zu
übernehmen, und nicht zu Mitläufern werden», sagte der Kapitän der
Nationalmannschaft und des FC Bayern München.

Junge Spieler wie Paul Freier, Kevin Kuranyi, Philipp Lahm oder
Lukas Podolski müssten dauerhaft auf internationaler Ebene spielen,
so Kahn. «Nur so reifen diese Spieler und es entsteht das nötige
Selbstvertrauen», betonte der Torwart. Vor allem, dass Podolski mit
dem 1. FC Köln in die 2. Liga absteigt, stört Kahn. Der Stürmer sei
«ein Talent mit großen Ansätzen. Da kann es doch nicht sein, dass ein
Mann, der Perspektiven haben soll für 2006, beim 1. FC Köln in der 2.
Liga spielt. Entschuldigung, das ist nicht nachvollziehbar.»

Quelle: http://www.transfermarkt.de

Da geb ich ihm völlig Recht. Es ist doch kein Wunder, dass unser Fußball so heruntergezogen wird. Über die Hälfte aller Bundesligaspieler sind Ausländer, die zu oft eingesetzt werden. Sie haben keinen Respekt vor den Jungen Spielern, die auch eine Chance wollen. Aber nein, anstatt dessen müssen unsere Hoffnungen für 2006 2. Liga, Regionalliga oder gar Oberliga spielen. :baby:
Der DFB sollte sich da mal gründlichst etwas überlegen, ansonsten braucht man sich in Frankfurt nicht wundern, wenn unsere Nationalmannschaft so schlecht bei Turnieren und anderen Spielen abschneidet….. 🙁 🙁

6 thoughts on “Kahn: Kritik am Deutschen Fußball”

  1. Grundsätzlich stimme ich Dir zu.
    Allerdings muss man sich fragen, warum statt deutscher Talente mittelmäßige Ausländer – und nur diese sind überflüssig – eingesetzt werden.
    Die Antwort: Unsere talentierten Sprößlinge wollen zu viel Kohle! Ausländer machen es für weniger Geld.
    Vielleicht sollte sich der schwerreiche DFB auch finanziell beteiligen, genauso wie an den Erfolgen!

  2. Original von borusse
    Die Antwort: Unsere talentierten Sprößlinge wollen zu viel Kohle! Ausländer machen es für weniger Geld.

    ?( Auf´m Bau vielleicht, aber doch nicht beim Profi-Fußball?!?! Gerade bei uns nicht… 😉

  3. Ich denke es liegt an der Vereine selber!

    Wenn ein Podolski von den Kölnern nicht freigegeben wird (warum sollten sie das auch tun) dann kann er nicht wechseln.
    Er will ja auch gar nicht.

    Der Biss nach Erfolg ist einfach nicht mehr da…..ob das ein Auer ist oder ein Podolski…..man dümpelt so vor sich hin.

    Fakt ist…der 1. FC Köln gibt ihn nicht ab, da er wieder in die 1. Liga will.

  4. Original von sgMacht
    Ich denke es liegt an der Vereine selber!

    Wenn ein Podolski von den Kölnern nicht freigegeben wird (warum sollten sie das auch tun) dann kann er nicht wechseln.
    Er will ja auch gar nicht.

    Der Biss nach Erfolg ist einfach nicht mehr da…..ob das ein Auer ist oder ein Podolski…..man dümpelt so vor sich hin.

    Fakt ist…der 1. FC Köln gibt ihn nicht ab, da er wieder in die 1. Liga will.

    Finde, dass Identifikation mit dem Verein und der Stadt zu einem guten Fußballer dazu gehören.

    Und außerdem kann man nur dort gut spielen, wo man auch spielen will. Also lasst den Lukas in Ruhe 😉

  5. geb dir Recht, sgMacht. Warum sollte der Poldi den Club wechseln? Er muss sich doch auch erst mal profilieren. Was ist denn wenn er nächste Saison total abloost? Dann wars das mit dem hochgelobten “Prinz Poldi”.

    Generell denke ich dass -wie auch schon erwähnt- die deutschen SPieler insgesamt VIEL zu verwöhnt sind. Finanziell, und die ganzen Sachen. Sie sind einfach gesättigt. Wenn dann einer ANsprüche stellt oder unangenehme Fragen stellt, wird dem einfach das Interview verweigert. So einfach ist das. 🙁 :rolleyes:

  6. Original von sostenitore

    Original von borusse
    Die Antwort: Unsere talentierten Sprößlinge wollen zu viel Kohle! Ausländer machen es für weniger Geld.

    ?( Auf´m Bau vielleicht, aber doch nicht beim Profi-Fußball?!?! Gerade bei uns nicht… 😉

    Doch, leider ist es so. Das fängt schon in der Regionalliga an. Hier ist u. a. das ehemalige Jugoslawien sehr aktiv. Die Jungs wohnen teilweise in runtergekommenen Wohnungen wie die Ölsardinen. Die heimischen Wohnungen sind meist nicht viel besser.
    Ein deutsches Talent wird oft von geldhungrigen Eltern “gemanagt” und kommt mit ganz anderen finanziellen Vorstellungen zu einem Verein. Es ist ja nicht überall so, dass die Talente ohne viel Geld unbedingt zur Nr. 1 im Revier kommen, weil sie wissen

    Deutscher Meister wird nur der BVB!!!

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