Gesetz zum Mindestlohn, was haltet ihr davon?

Hallo ­čÖé

Wollte mal allgemein in die Runde fragen was ihr vom Mindestlohn haltet, worin ihr Vorteile/Nachteile seht und wem das am meisten bringt, sowie alles was ihr zum Thema zu sagen habt. W├╝rde mich ├╝ber eine angeregte Diskussion freuen.

Liebe Gr├╝├če

7 thoughts on “Gesetz zum Mindestlohn, was haltet ihr davon?”

  1. Hallo ­čÖé

    Ich finde den Mindestlohnentwurf sehr gut. Vorallem f├╝r viele T├Ąnzerinnen, Kellner, Securitys, Putzdamen die vorher nur 4-7ÔéČ bekamen wird es entweder viel mehr Geld (8,50ÔéČ mind.)oder eben Arbeitslosigkeit geben. Je nachdem was die Arbeitgeber auf das neue Gesetz hin, tun werden. Entweder ziehen sie mit oder sie k├╝ndigen die Arbeitnehmer. Was auch noch sehr interessant ist, ist der Artikel vom 21.05.2015 auf http://de.schindhelm.com/content/rechtsanwalt/deutschland/news_jusful/news/index_ger.html “Eu-Verfahren gegen Deutschland wegen Mindestlohn im Transitverkehr”. Da geht es darum das die Eu Deutschland m├Âglicherweise anklagen m├Âchte, weil Deutschland vorgeschlagen hatte, dass das Mindestlohngesetz auch f├╝r ausl├Ąndische Fahrer gilt, solange sie im deutschen Verkehrsnetz unterwegs sind. (Wenn ich das richtig verstanden habe)

    Liebe Gr├╝├če

  2. Ich w├╝rde das auch gut finden. Da haben ja alle etwas davon. Keine Streiks mehr und die Arbeitnehmer sind zufriedener.

  3. Keine Streiks mehr? Wo? ­čśÇ

    Den Mindestlohn finde ich auch gut. Auch wenn es wohl viele Gesch├Ąftsf├╝hrer nicht so prickelnd finden werden. ­čÖé

  4. Pro:
    – Arbeitnehmer werden vor Verarmung gesch├╝tzt trotz Vollzeitbesch├Ąftigung
    – Sicherung des Existenzminimums
    – f├Ârdert Produktivit├Ąt der Arbeitnehmer (mehr Motivation)

    Contra:
    – bek├Ąmpft nicht tats├Ąchlich Armut (weiterhin Anspruch auf soziale Hilfen)
    – Einfl├╝sse auf den Arbeitsmarkt (Niedriglohnjobs ins Ausland verlagern)

  5. Auf jeden Fall begr├╝├čenswert. Auch wenn immer wieder behauptet wird, dass damit Arbeitspl├Ątze vernichtet werden. Das Argument zieht nur begrenzt. Gleiches wurde damals mit der Einf├╝hrung der Maut auch behauptet. Letzten Endes wurden die Kosten auf den Endverbraucher umgelegt.

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