Gerber Trainer bei St. Pauli

Franz Gerber übernimmt ab Montag das Traineramt bei St. Pauli
Hamburg – St. Pauli hat einen neuen Trainer. Der abstiegsbedrohte Zweitligist hat sich bei der Besetzung des Postens erneut für eine interne Lösung entschieden.

Der bisherige Sportdirektor Franz Gerber übernimmt das Amt bis zum 30. Juni 2004 und wird damit Nachfolger des vor zwei Wochen beurlaubten Joachim Philipkowski.

Dritter Cheftrainer in der Saison

Der 49-Jährige ist nach Dietmar Demuth, der die Mannschaft bis zum 19. August betreut hatte, und Philipkowski bereits der dritte Cheftrainer des Tabellenletzten in der laufenden Spielzeit.

“Wir haben uns intensiv mit der Trainersuche beschäftigt, aber drei Absagen erhalten. Andere Kandidaten erschienen uns als nicht geeignet. Daher ist Franz Gerber die beste Lösung für den Verein”, erklärte Interims-Präsident Corny Littmann, der sich in einem Gespräch mit Manager Stephan Beutel und Gerber für diese Struktur im sportlichen Bereich verständigt hatte.

4 thoughts on “Gerber Trainer bei St. Pauli”

  1. schade das der jetzt trainer ist, habe eigentlich nur auf den conny lindmann gewartet das der da auch noch das trainer amt übernimmt! schade eigentlich das wäre doch mal was gewesen, einer von der roten meile ist trainer beim weitligisten! 😀
    aber die dürfen ruhig absteigen, weil dann RWE (sehr) wahrscheinlich den nico patschinksi!

  2. Gerber begann bereits am Montag den Rettungsversuch auf St. Pauli.Um 13.50 Uhr fuhr er mit seinem Dienst-Mercedes auf den Parkplatz des Übungsgeländes. Nach einem kurzen TV-Interview stellte er sich noch mal auf Bitten von Corny Littmann um 14 Uhr der Presse. Der Interims-Präsident wollte klarstellen, dass Gerber sich nicht gegen Manager Stephan Beutel und dessen Favoriten Petr Rada per in seinem Vertrag fixierten Veto-Recht durchgesetzt hätte, sondern dass die Entscheidung einmütig gefallen wäre. Dem Vernehmen nach ist Rada gescheitert, weil er eine Entlassung in der Trainer-Vita verschwieg.

    Das Vetorecht ist eine Besonderheit, die Gerber als Sportdirektor von Ex-Chef Reenald Koch eingeräumt worden war: Wenn der St. Pauli-Präsident einen Trainer verpflichtet, den Gerber nicht will, dann kann Gerber kündigen – und er bekommt dennoch die Hälfte seines ihm bis zum Vertragsende (Juni 2005) zustehenden Gehalts.

    Gleichwohl: Mittlerweile ist sich jeder im Verein darüber im Klaren, dass Gerber für St. Pauli die beste Lösung ist. Um 14.30 Uhr leitete er seine erste Schicht als Pauli-Coach. Als er die Spieler kurz nach 16 Uhr in die Kabine schickte, waren die meisten beeindruckt. Jung-Profi Hauke Brückner: „Das ist schon etwas anderes, wenn einer wie Franz Gerber auf dem Platz steht. Man spürt sofort, dass man Vollgas geben muss.”

    So sanft wie Gerber als Sportdirektor schien, so unangenehm kann er als Übungsleiter werden, das hat er bereits bei 96 bewiesen. Der 49-Jährige: „Knallharte Entscheidungen werden nicht ausbleiben. Aber sie werden gefällt, um den scheinbar unmöglichen Klassenerhalt möglich zu machen.”

    Sollte dies gelingen, kassiert er eine Nichtabstiegs-Prämie von 50 000 Euro. Mindestens genauso wichtig: Gerber könnte seinen durch den Absturz ramponierten Ruf als Sportdirektor durch einen Erfolg als Trainer aufpolieren, am Ende sogar wieder als Held dastehen.

  3. ich hoffe, dass es pauli doch noch irgendwie schafft, denn ich finde diesen verein echt kultig und sie hätten es von den fans her verdient.
    es wird schwer, doch ich drück ihnen die daumen.

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