Die Sprüche des Jahres 2002

«Vor meiner Rente werden wir hier in München irgendwann gewinnen.» (Leverkusens Manager Reiner Calmund nach der achten Niederlage in Folge für Bayer beim FC Bayern)

«Den Oscar der Beliebtheit wird Jens Lehmann nicht mehr gewinnen.» (DFB-Teamchef Rudi Völler über das Image des Dortmunder Torwarts nach dessen Fehltritt gegen den Freiburger Soumaila Coulibaly)

«Oliver Kahn konnte ich gerade noch davon abhalten, sich zu ertränken. Der Rest hat sich auf der Toilette eingesperrt.» (Fußball-Profi Mehmet Scholl zur angeblich schlechten Stimmung beim FC Bayern München)

«Leverkusen braucht aus den letzten drei Spielen nur noch vier Punkte zum Titel. Die kriegen sie sogar, wenn ihr Manager mitspielt.» (Borussia Dortmunds Präsident Gerd Niebaum auf die Frage, ob der BVB noch Meister werden kann)

«Ich will nicht wie Giovanni Trapattoni oder Lothar Matthäus als Parodie in der Stefan-Raab-Show landen.» (Kameruns Nationaltrainer Winfried Schäfer, der nicht französisch lernen will, um nicht zum Gespött seiner Spieler zu werden)

«Der Schiedsrichter hätte bedenken sollen, dass ein Fußball-Gott Abschied nimmt.» (BVB-Präsident Niebaum zur Roten Karte für Jürgen Kohler beim UEFA-Cup-Finale gegen Feyenoord Rotterdam)

«Man darf den Gegner nicht köpfen lassen. Und wenn er zum Köpfen kommt, muss man dafür sorgen, dass er deine Schuppen im Gesicht hat.» (Irlands Trainer Mick McCarthy vor dem WM-Duell gegen die deutsche Fußball-Nationalmannschaft)

«Das war ein typisches deutsches Spiel. Die können noch so schlecht spielen, sie gewinnen immer.» (US-Nationalspieler Tony Sanneh auf die Frage, ob der deutsche Sieg im WM-Viertelfinale verdient sei)

«Wenn man alle außer Kahn in einen Sack steckt und drauf haut, findet man immer die Richtigen.» (Franz Beckenbauer nach dem 1:0 im WM-Viertelfinale gegen die USA)

«Der Mannschaft ist alles zuzutrauen. Der Rudi kann aufstellen, wen er will, die sind alle gleich stark.» (Beckenbauer vier Tage später nach dem deutschen 1:0 im WM-Halbfinale gegen Südkorea)

«Jeder kommt ins Finale auf seine Art. Deutschland, indem es die einzige Chance nutzt, Brasilien, indem es mindestens zehn vergibt.» (Die italienische Zeitung «La Stampa» vor dem WM-Finale)

«Das Lied wird in der Familie nicht mehr gekauft, gesungen und gesummt. Das ist aus und vorbei.» (Rudi Völler auf die Frage, ob er den Song «Es gibt nur ein’ Rudi Völler» noch hören kann)

«Lieber die Rote Laterne als gar kein Licht.» (Fan-Transparent im Niedersachsenstadion von Hannover)

«Real Madrid ist großer Favorit auf den Champions-League-Titel – bis sie gegen uns spielen.» (Bayern Münchens Giovane Elber vor dem Start der Champions League)

«Fußball ist auf der Bank ein Leidensgeschäft. Ich bin leidender Angestellter hier in Nürnberg.» («Club»-Trainer Klaus Augenthaler)

«Der 1. FC Kaiserslautern ist nicht marode, er ist nur in einer finanziellen Schieflage und sportlich angeschlagen.» (Rene C. Jäggi, Notvorstand des pfälzischen Traditionsvereins)

«Ich weiß nur, dass der Trainer ein Däne ist und der Torwart eine Mütze auf hat.» (Nationalspieler Torsten Frings auf die Frage, was er vom EM- Qualifikationsgegner Färöer-Inseln weiß)

«Wenn man es so sieht, kann man auch das Vormittagstraining und das Kaffeetrinken der Bayern senden.» (Manager Rolf Rüssmann vom VfB Stuttgart zum Argument der ARD, wegen der hohen TV-Quoten kurzfristig das Pokalspiel der Bayern gegen Hannover zu übertragen)

2 thoughts on “Die Sprüche des Jahres 2002”

  1. wo bleiben die 03 kracher-sprüche, bitte um Ergänzung :]

    seit du da bist, macht mir fußball keinen Spaß mehr(schalkes tormann zu Trainer Neubarth)

    Herein, wenn’s kein Schneider ist!

    ( Der Mega-Witz wenn es an der Tür klopft.)loddar zu Besucher(reporter)

  2. «Das war ein typisches deutsches Spiel. Die können noch so schlecht spielen, sie gewinnen immer.» (US-Nationalspieler Tony Sanneh auf die Frage, ob der deutsche Sieg im WM-Viertelfinale verdient sei)

    Das sollte sich doch schon rumgesprochen haben,oder… :))

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