96: Rangnicks Team gewinnt 1:0

Hannover 96 hat im Kampf um den Klassenverbleib in der Fußball-Bundesliga einen wichtigen Erfolg gelandet. Mit dem 1:0 (1:0) am Samstag beim TSV 1860 München punktete 96 zum ersten Mal überhaupt bei den „Löwen“ und sorgte nach zuletzt sechs Spielen ohne Sieg für etwas Ruhe in der Diskussion um die Position von Trainer Ralf Rangnick. Dagegen mussten die Sechziger durch die Heimniederlage gegen die Niedersachsen einen Rückschlag im Rennen um einen Uefa-Cup-Platz hinnehmen. Vor 18 000 Zuschauern erzielte Nebojsa Krupnikovic (26.) das Tor für Hannover.

Während der Aufsteiger die selbe Formation wie in der Vorwoche gegen den Hamburger SV ins Rennen schickte, musste Münchens Trainer Peter Pacult zwei Änderungen vornehmen. Neben dem am Rücken verletzten Harald Cerny fiel kurzfristig noch Tomas Votava aus. Für Cerny besetzte Daniel Borimirow die rechte Seite im Mittelfeld, Rafael da Silva rückte für Votava in die Innenverteidigung der „Löwen“.

Die neu formierte Hintermannschaft der Sechziger war in der siebten Minute nicht im Bilde, als Mohammadou Idrissou nach einem langen Pass in halblinker Position im Strafraum auftauchte, aber klar verzog. Die beste Möglichkeit der Gastgeber hatte Martin Stranzl in der 16. Minute. Doch er scheiterte mit einem 22-Meter-Freistoß an 96- Torhüter Gerhard Tremmel.

In der ersten Halbzeit waren die Gäste die gefälligere und spielstärkere Mannschaft. Der TSV 1860 agierte dagegen zu umständlich und leistete sich zu viele Fehlpässe. So war der Führungstreffer in der 26. Minute verdient. Nach einem Pass von Blaise N’Kufo schloss Krupnikovic aus zehn Metern zum 1:0 für die Niedersachen ab.

Beide Mannschaften kamen unverändert aus der Kabine. Nur wenige Sekunden nach dem Wiederanpfiff rettete Stranzl in letzter Sekunde gegen den völlig freien N’Kufo, im Gegenzug traf Markus Schroth nach einer Flanke von Benjamin Lauth den linken Torpfosten. Das war für die Sechziger das Wecksignal, danach wurden die Bemühungen der Hausherren druckvoller. Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, in den auch der chinesischer Nationalspieler Jiayi Shao bei seinem Bundesliga-Debüt für die „Löwen“ eingreifen durfte.

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