Preissturz beim Accompli

Mit Beginn des neuen Monats hat der einst unter dem Namen Viag Interkom bekannte Netzbetreiber wieder einige Handy-Preise gesenkt.

So kostet das Motorola Accompli 008 GPRS künftig 49 statt 299 Euro. Das V 66 ist für 99 statt 199 Euro zu haben. Für das Timeport 280 werden ab sofort 79 statt 99 Euro verlangt.

Auch das neue Sony-Ericsson T 68 ist im Preis gefallen und kostet jetzt 279 statt 329 Euro.

Neue Preise bei den Geräten des Marktführers: Das Nokia 5510 ist bereits für einen Euro (49 im April) zu bekommen. 99 statt 149 Euro müssen für das 6250 hingeblättert werden. Neu im Programm ist das 6510 für 199 Euro.

Für das Siemens SL 45i werden künftig 199 statt 249 Euro kassiert.

Alle Preise beziehen sich auf einen 24-Monats-Vertrag in den Tarifen Genion Home, Duo, Profi bzw. City Profi von O2.

Für Prepaid-Kunden bietet der Netzbetreiber zwei Pakete mit bis zu 120 Free-SMS. Das sind das Nokia 3310 für 149,90 Euro und das Nokia 3330 für 179,90 Euro. Auf 120 Gratis-Kurznachrichten kommt man aber nur im Idealfall beim Versand in der so genannten Happy-Hour täglich zwischen 18 und 20 Uhr. Dann entspricht die Anzahl einem monatlichen Gegenwert von einem Euro, der dem Loop-Konto für die Dauer von zwölf Monaten gut geschrieben wird. Das Angebot gilt ferner nur, wenn die Prepaid-Karte innerhalb des Aktions-Zeitraums (2. Mai bis 30. Juni) erstmals zum Telefonieren benutzt wird.

Mobilbox kann mehr

Das Mailbox-System von D1 wurde um einige Funktionen erweitert: Unter anderem steht allen Kunden ab sofort das Merkmal “Rufnummern-Erkennung” zur Verfügung.

Damit kann man auch dann die Telefonnummern von Mobilbox-Anrufern erfahren, wenn diese keine Nachricht hinterlassen haben. Diese Anrufe werden wie andere Mobilbox-Anrufe bei behandelt. Das heißt: Vertragskunden von T-Mobile werden entsprechend der Voreinstellung ihrer Mobilbox per Anruf oder SMS über den Mobilbox-Anruf benachrichtigt, Xtra-Kunden erhalten diese Informationen automatisch per SMS. Wählt der Kunde nun seine Mobilbox an, erhält er eine Mitteilung über den Zeitpunkt des Anrufs und über die Anschlussnummer.

Wenn das Handy die Rufnummer bereits als entgangenen Anruf auf dem Display anzeigt (bedingte Rufumleitung), werden die Anrufdaten nicht in der Mobilbox gespeichert. Wird von demselben Anschluss die Mobilbox mehrmals angerufen und beendet der Anrufer den Anruf jeweils ohne eine Nachricht auf der Mobilbox zu hinterlassen, wird die Rufnummer nur einmal hinterlegt. Das Leistungsmerkmal “Rufnummern-Eerkennung” wird allen Kunden automatisch und kostenlos zur Verfügung gestellt. Es lässt sich freilich nur nutzen, wenn der Anrufende die Übermittlung seiner Rufnummer nicht gesperrt hat und die beteiligten nationalen und internationalen Telefonnetze die Weiterleitung der Rufnummer unterstützen.

Weitere Neuigkeit: Alle Xtra-Kunden können ihre Mobilbox nun mit einem persönlichen Ansagetext besprechen. Bisher war es nur möglich, den Namen in einen Standard-Ansagetext hineinzusprechen.

Sicherheits-Hinweis

An alle Besitzer und Nutzer von Nokia-Mobiltelefonen:

Gerne stöbert man durchs Internet und stößt dabei recht zufällig auf diverse Hacker-Pages, auf denen dann in großem Stil sämtlich Codes, Tastenkürzel und -kombinationen veröfentlicht werden, mit denen man angeblich geheime Menüs auslesen und verändern kann. Ich sage / bitte nur: Lasst die Finger von solchen Codes. Mit einigen davon könnt ihr euch das Telefon (oder die darauf enthaltene Software) zerstören oder beschädigen, durch andere widerum können versteckte, sehr hohe Kosten entstehen. Tut euch ein Gefallen und ignoriert diese Publikationen.

MobilCom verkauft TelePassport-Tochter Super24

Nach dem Rückzug der TelePassport AG aus dem Mobilfunkgeschäft war ein solcher Schritt erwartet worden: Die bisherige TelePassport-Tochter Super24 wurde verkauft und kann somit weiterhin als Provider auftreten.

Wie die MobilCom-Pressestelle bestätigte, wurde Super24 vom Magdeburger Telekommunikationsunternehmen MAG-TEL übernommen. Aufgrund der Übernahme ist Super24 nicht von den Ende April eingestellten Mobilfunk-Aktivitäten des bisherigen Mutterunternehmens TelePassport, auch zur MobilCom-Gruppe gehörig, betroffen. MAG-TEL war bislang unter anderem Reseller von 02 Germany und Hutchison Telecom. Notiz am Rande: Der Geschäftsführer von MAG-TEL ist der gleiche wie bis dato von TelePassport, nämlich Harald Gustyn.

Quelle: Call Magazin

Günstige SMS-Tarifoption bei Vodafone D2

Interessant vor allem für Prepaid-Nutzer: Wenn man in den Laufzeitvertrag Sun umsteigt und kein subventioniertes Handy braucht, gibt es jeden Monat 25 SMS umsonst.

Ab sofort können alle Neukunden, die den Sun-Tarif wählen und schon ein Handy besitzen, statt eines verbilligten Mobiltelefons die Tarifoption “SMS-Generation” buchen. Damit kann man jeden Monat 25 Kurzmitteilungen kostenlos verschicken. Zusätzliche Grundgebühren fallen nicht an. CallYa-Nutzer müssen also überlegen, ob sie in der Regel mehr telefonieren oder SMS verschicken. Die 25 freien SMS machen einen Betrag von 4,75 Euro aus. Somit hat man also die Grundgebühr quasi gespart, der Mindestumsatz von fünf Euro bleibt jedoch bestehen.

Das Angebot richtet sich vor allem an CallYa-Nutzer, die in einen Laufzeitvertrag wechseln möchten, um günstiger telefonieren zu können. Da die meisten Prepaid-User bereits ein Handy besitzen, könnte diese Option durchaus interessant werden. Vodafone räumt zusätzlich die Möglichkeit ein, jederzeit in einen anderen Tarif zu wechseln, falls man doch irgendwann ein subventioniertes Handy möchte.

Abzocke: Vorsicht bei unbekannten Handy-Nummern

Zu viel Neugier bei entgangenen Anrufen könnte teuer werden: Verbraucherschützer warnen vor dem Rückruf unbekannter Handy-Nummern, die mit zwei Nullen beginnen.

Wenn das Handy nur kurz klingelt und die Verbindung unterbrochen ist, bevor man das Gespräch annehmen kann, ist Vorsicht geboten, warnen Sachsens Verbraucherschützer. Wer – neugierig geworden – die im Handy-Display unter der Liste der entgangenen Anrufe angezeigte Nummer zurückruft, sollte dies nur tun, wenn er sicher ist, dass er deren Inhaber tatsächlich kennt. Besonders bei ungewöhnlichen Vorwahlnummern sollte man den Rückruf tunlichst unterlassen.

Vor allem bei Auslandsnummern, die immer mit zwei Nullen beginnen, sollte man seine Neugier zügeln. Sonst landet man mit dem Anruf womöglich als “Lauscher” in einem heißen Sex-Disput, aufgezeichnet auf einem Tonband, das auf einer Südsee-Insel angeschlossen ist. Mit der nächsten Telefonrechnung wird man dann kräftig zur Kasse gebeten, ähnlich wie dies bei 0190er-Nummern aus dem Rotlicht-Milieu der Fall ist.

Bisher sind den sächsischen Verbraucherschützern solche Machenschaften mit den Auslandsvorwahlen von Kiribati (00686) und von den Salomonen (00677) bekannt geworden. Es wird vermutet, dass sich die Betrüger mit Telekommunikationsfirmen auf diesen Inseln die angefallenen Gebühren teilen.

Quelle: Call Magazin

Seit dem 1. Mai heißt Viag Interkom offiziell 02 Germany

Viag Interkom wurde O2. Auch die Produktbezeichnungen änderten sich – Technik, Funktion und Tarife von Prepaid- und Postpaid-Produkten blieben unverändert.

Seit dem 1. Mai wurden sämtliche Namens- und Produktbezeichnungen von Viag Interkom zu O2 umgeswitcht. Auch die Tarife: Aus Genion Home wurde O2 Genion, das Prepaid-Angebot LOOP wurde in O2 LOOP umbenannt; Genion und LOOP gibt es als eigenständige Marke nicht mehr. Die Tarife als solche blieben dabei alle erhalten. Auch die bekannten Tarif-Optionen und Service-Angebote bestehen weiterhin.

Auch nach der Umfirmierung behalten alle bestehenden Verträge mit Viag Interkom ihre Gültigkeit. Es ist durch den Switch zu O2 keine Anpassung oder Abänderung aktueller Verträge und Vereinbarungen notwendig.

Viag Interkom ist seit Mitte 2001 eine Tochtergesellschaft der British Telecom. Im November 2001 wurde die Mobilfunksparte von BT ausgelagert und unter dem Namen mmO2 plc an die Börse gebracht. Daraus ging Viag Interkom als O2 Germany hervor.

Ab Juni einige Tariferhöhungen bei E-Plus

Ab Juni gibt es nicht nur ein neues Feature, das automatisch den günstigsten Tarif wählt, es folgen auch Preiserhöhungen. Zudem wird sich die Taktung verändern.

Ab 1. Juni gibt es bei Eplus eine Tarif-Automatik, die alle Kunden automatisch in den jeweils günstigsten Tarif umswitcht. Zum gleichen Zeitpunkt werden jedoch auch einige Preise angepasst.

Die Anschlussgebühr wird ab Juni exakt 25 Euro betragen. Die monatlichen Grundgebühren liegen zwischen 10 Euro (Professional S) und 26 Euro (Professional XL). Die Minutenpreise für Inlandsgespräche liegen zwischen 5 und 45 Cent. Genaueres hat das Unternehmen noch nicht bekannt gegeben. Da sich die 45 Cent vermutlich auf den Tarif in externe Netze beziehen, würde dies gegenüber den bisherigen 31 Cent eine erhebliche Preiserhöhung bedeuten.

Auch die Taktung wird zum Nachteil der Kunden verändert: Im Professional S-Tarif wird ab Juni die erste Gesprächsminute komplett abgerechnet (60/1-Takung); Professional M-Nutzer müssen einen 10-Sekunden-Takt in Kauf nehmen. Einzig im Professional XL-Tarif gibt es nach wie vor eine sekundengenaue Abrechnung.

Quelle: Call Magazin

TelePassport AG stellt Vertrieb zum Monatsende ein

Zum 1. Mai stellt die Erfurter TelePassport AG sämtliche Vertriebsaktivitäten ein und wird in die MobilCom GmbH integriert. Für Bestandskunden soll sich nichts ändern, es werden jedoch keine neuen Verträge mehr angenommen.

Die TelePassport AG hat heute in einer Eilmeldung bekannt gegeben, dass sie zum 30. April sämtliche Mobilfunk-Vertriebsaktivitäten einstellt. Ab 1. Mai werden keine Mobilfunkverträge mehr angeboten. Darunter fallen auch die Exclusiv-Tarife der Vertriebspartner Super24 und First Mobile24, welche nur diesen Vertriebspartnern von der TelePassport AG zur Verfügung gestellt wurden.

Auf Bestandskunden soll diese Maßnahme keine Auswirkungen haben. Wie Geschäftsführer Gustyn gegenüber der Redaktion erläuterte, werde das Unternehmen TelePassport den Servicebereich weiter betreiben und nur den Vertrieb einstellen. Zum 1. Mai werde das Unternehmen in die MobilCom GmbH integriert.

Auch in Zukunft könnten alle Kunden den gewohnten Service weiterhin über die bekannten Hotline-Nummern beziehungsweise Adressen erreichen. TelePassport garantiere allen Kunden, dass die abgeschlossenen Verträge während der gesamten Mindestlaufzeit des Vertrages eingehalten und an den Tarifen und AGBs keine Änderungen vorgenommen würden.

Es müsse also – so Geschäftsführer Gustyn – kein TelePassport-Kunde befürchten, dass er jetzt Gebühren berechnet bekommt, die ihm bisher laut Vertrag oder Tarif für einen bestimmten Zeitraum erlassen wurden. Ein Sonderkündigungsrecht – um diese Frage im Vorfeld zu beantworten – bestünde deshalb aber nicht.

Quelle: Call Magazin

Deaktivierungsgebühr bei Handyverträgen nicht zulässig

Der Bundesverband der Verbraucherzentralen hat gewonnen: Es ist ab sofort nicht mehr zulässig, bei der Auflösung von Handyverträgen eine so genannte Deaktivierungsgebühr zu verlangen.

Wie eine Angestellte des Bundesgerichtshofes der Redaktion mitteilte, ist das Urteil rechtskräftig. Damit wurde ein früheres Urteil des Oberlandesgerichts Itzehoe aus dem Jahr 1999 aufgehoben. Die Berufung der Beklagten, des Mobilfunkunternehmens Talkline, wurde vom Bundesgerichtshof zurückgewiesen.

Somit dürfen Mobilfunkfirmen mit sofortiger Wirkung bei der Auflösung von Handyverträgen keine Gebühren mehr verlangen. Der BGH folgte damit der Auffassung der Klägerin, wonach die Auflösung von Verträgen im Wirtschaftsleben gang und gäbe ist. Inwieweit das Urteil möglicherweise auch rückwirkend Klagen von Verbrauchern möglich macht, konnte auf Anfrage der Redaktion nicht hinreichend geklärt werden.

Quelle: Call Magazin